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Ausschließlich Besuchern mit 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET ist Anreise und Camping bereits ab Mittwoch 22 Uhr bis zum Donnerstag 12.00 Uhr vorbehalten.

Ab Donnerstag 12.00 Uhr wird der Campingplatz auch für Besitzer des 3- Tage FESTIVAL-TICKET eröffnet. Vorher ist dies für Besucher mit 3 Tagesticket nicht möglich.

Bitte beachtet, das ausschließlich Besucher mit einem gültigen 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET Donnerstag Einlass ins Festivalgelände zu den Konzerten auf der Mainstage gewährt wird. Besitzern des 3- Tage FESTIVAL-TICKETS wird erst ab Freitag Zugang zum Konzertgelände gewährt.

Jedes Fahrzeug benötigt eine Parkvignette (Einheitspreis für alle Besucher) um Zugang zum Campingplatz zu erhalten. Weitere Fragen und Infos unter:
www.withfullforce.de

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FESTIVALS:

CURRENT CONCERTS

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BAND INFOS 2003

    ANTHRAX

Riffmeister Scott „Not“ Ian und seine Milzbrandbrigade lassen es immer noch krachen, bis der Moshpit schäumt. Die Turbospeed-Metaller haben der Szene mit einer lebensfrohen Art kultivierter Härte im Lauf ihrer langen Bandgeschichte immer wieder neue Augen geöffnet und sind sich trotz aller Experimente zwischen Rap und Retro treu geblieben. Und das mit Gott am Mikro: John „Armoured Saint“ Bush!

www.anthrax.com

    DIE APOKALYPTISCHEN REITER

Zwischen Aggression und Augenzwinkern, Balladen und Black Metal, Power und Passion sind die Apokalyptischen Reiter an die Spitze der deutschen Unterhaltungsmetaller galoppiert. Die Thüringer decken ein irre breites Spektrum harten Klänge ab, und zwar ohne sich dabei zu verfransen. Über die Apokalyptischen Reiter kann man erst mitreden, wenn man sie gesehen hat. Und: Das sollte man können!

www.reitermania.de

    BORN FROM PAIN

Fetten, mit reichlich Metallklammern gespickten Neo-Hardcore bollern uns die Holländer Born from Pain um die Ohren: Immer schön hart an der Grenze zum Lärm, und immer schön schräg mit fiesen Breaks angereichert. Wummert ordentlich auf die Omme, das Zeux!

www.bornfrompain.com

    BACKFIRE!

Trends sind Scheiße, und deswegen lassen Backfire aus Holland noch nicht einmal schicke Thrashriffs in ihrem brutalem Old-School-Gebretter zu. Der ursprüngliche gehaltene Hardcore rumpelt und brät kompromisslos antimetallisch bis zur Starrsinnigkeit ­ fett, roh und mitreißend! Erlebt man in dieser Form nur noch selten ­ wenn, dann aber auf dem WFF!

INTERNETSEITE??? VON UNS??? Hör‘ zu: Wenn du mir jetzt affig kommen willst mit deiner Yuppie-Scheiße, dann setzt es was!

    THE BONES

Vollsuff-kompatiblen Rotzrock in bester Skandinavien-Manier liefern The Bones zapffrisch aufs WFF-Gelände. Das räudige Musikantenkommando agiert zwischen kräftig angebluestem Ratter-Riffs reichlich Melodie-lastig und dürfte vor allem Freunden des Backyard-Babies-Stils mehr als einen frohen Rülpser entlocken.

www.bonesrocknroll.com/

   

BRIGHTSIDE

Seit 10 Jahren liefern Brightside fetten Hardcore aus Kassel mit allen coolen Trademarks: Dicke Mitsing-Grooves, oldschoolige Moshparts und metallisches Speedgebretter. Bei aller Wut vergessen Brightside aber nie eine Prise Rock‘n‘Roll-Entspannung und zeigen auf diese Weise verstockten Szenepolizisten mit nur schmalen Sehschlitzen in den Brettern vorm Kopf den ausgestreckten Mittelfinger.

www.brightside.de


    CALIBAN

Zerstörerischen Metal-Core nageln uns Caliban mit einem schweren Bleihammer vor den morschen Schädel. Fette Moshparts wechseln bei dieser Band in satter Folge mit superschnell rausgedonnerten Speedpassagen, so dass sich die Mucke dieses Energiekommandos unweigerlich zu nur einem Ziel verdichtet: Druck, Druck, Druck!

www.calibanmetal.com

    CHARLEY‘S WAR

Lange, bevor die Berliner Hardcorepunk-Helden von Charley‘s War Mitte der 80-er ihre Debütscheibe „Time to Survive“ herausbrachten, war die Truppe in der Szene bereits für ihre aggressiven Liveattacken bekannt. Zum WFF wird die Legende als Geburtstagsständchen einen einzigen Reunion-Gig auf die Bretter legen. Eine einmalige Gelegenheit, Geschichte zu atmen und vor allem: Zu schwitzen!


    CLAWFINGER

Groovy Crossover vom Feinsten haben Clawfinger als eine der wenigen Bands immer noch spritzig und frisch drauf. Die Schweden mixen HipHop, Rock und freakige Soundexperimente zu einer geilen Mischung, die in sattsam bekannten Hits wie „Nigger“ auch noch zeitlosen Ohrwurmcharakter mitbringt. Dazu kommen geistreiche Texte, so dass man sich das Hirn für diese Truppe nicht zuziehen muss.

www.clawfinger.com

    COCKNEY REJECTS

Ihr legendärer Asi-Oi!-Punk aus dem Londoner East-End hat die Cockney Rejects bereits unsterblich gemacht und der Gruppe neben Sham 69 oder The Clash längst einen Stiefelabdruck im Walk of Dreck des Punk eingebracht. Zum WFF werden die alten Recken dem Nachwuchs zeigen, wie man Rotz stilecht in die Menge schleudert. Haut rein, Leute!

home.att.net/~hardcoreoi/cockneyrejects.htm

    DEBRIS INC.

St.-Vitus-Gitarrist David Chandler und Trouble-Bassist Ron Holzner geben sich mit ihrem Projekt Debris Inc. einem einmaligen Verschnitt aus Stoner-Rock, Walzen-Doom und räudigem Punk hin. Muss man reinsaugen wie dicke, klebrige Bong-Schwaden aus der Hölle!

www.murdermetal.com

    DESTRUCTION

Nirgendwo sonst könnten die drei legendären Teufels-Thrasher ihren 20. Bandgeburtstag würdiger feiern als mit einer deutschlandweit exklusiven Open-Air-Hammershow auf dem WFF. Destruction jagen bei Wolfsgeheul einen atomgetriebenen Schredder über einen mitternächtlichen Geröllhang und durch gänsebehäutete Metallernackenmuskeln. Bereit für das Ritual?

www.destruction.de

    DIE HAPPY

Die Powergroove-Kapelle um die tschechische Sängerin Martha Jandovar hat sich in den letzten Jahren durch zahllose Kellerclub-Gigs zu einer ebenso hart rockenden wie unterhaltsamen Kapelle gemausert. Im Gegensatz zu den Guano Apes, denen sie stilistisch verwandt sind, plumpsen Die Happy aber nach ihren griffigen Hit-Hooks nicht immer in peinliche Langeweile-Löcher, sondern halten ein sehr hohes Songniveau auch eine Konzertlänge durch.

www.diehappy.de

    DISCIPLINE

Ruppigen HoolCore mit ebenso hohem Vergnügungs- wie Energiefaktor rotzen die altgedienten Holländer Discipline von der Bühne. Die Band rüpelt irgendwo in der Schnittmenge aus Hardcore, Dreckrock und Oi!-Punk und lädt damit zum Straßenfest erster Güte ein. Dürfte Motörhead-Anhänger ebenso in den Moshpit treiben wie die Pogo-Fraktion. Hoch die Pullen!

www.discipline.nl

    DISHARMONIC ORCHESTRA

Disharmonic Orchestra waren mit ihrem maximal zerfrickelstückeltem Studenten-Grindcore schon Kult, als Kult noch wirklich Kult war. Damit hat das krasse Trio bis zur aktuellen CD „Ahead“ würdig durchgehalten. Sowas Exquisites bekommt man nicht überall in den grauen Matsch unter der Schädeldecke gesplittert ­ aber auf dem WFF! Kult eben…

www.disharmonic.com

    DORO

Von treibenden Losgeh-Hymnen bis zu traumhaften Balladen hat die sympathische Power-Doro alles auf der Pfanne, was eine rundum gelungene Faust-in-die-Luft-Party ausmacht. Die frühere Warlock-Frontröhre steht nach wie vor für erdig geilen Hammerhardrock ohne Posergehabe, dessen Wucht von Herzen kommt. So macht Konsequenz Freude!

www.doropesch.com

    DRITTE WAHL

Dritte Wahl verstehen sich bestens auf würzigen Aus-dem-Bauch-in-die-Eier-Punkrock mit gehöriger Metallkante, der allem Unterhaltungswert immer wieder auch einen Abstecher ins Kleinhirn macht. Dabei scheißt man auf die Konventionen des Business, ohne daraus gleich ein Imgage zu machen. Rockt geil los und geht runter wie Öl!

www.dritte-wahl.de

    EISREGEN

Kranke Todesthrash-Experimente zwischen fiesen Death-Riffs, Geigenmelodien und eigenwilligen Sampleloops machen die Thüringer Eisregen zu den schrägsten und sehenswertesten Bands der Szene. Für eine morbide Stimmung macht diese deutschsprachige Truppe alles ­ wenn es nur abseits ausgetretener Klischeepfade liegt. Das krasse Klangkommando ist 2003 überhaupt nur ein einziges Mal live zu erleben ­ und zwar auf dem WFF!

www.fleischhaus.de

    ENTHRONED

Enthroned kommen zwar aus Belgien, knattern aber so bitterbösen Blackmetal durch die tiefgefrorene Waldschonung ihres Vorgartens, dass den nordfrostigen Norwegertannen die Eiszapfen nur so um die Stämme prasseln. Hasserfüllt und voller rauher, überdrehter Aggression ­ Enthroned brauchen sich von den Elite-Bands längst nicht mehr zeigen zu lassen, wo der Deibel das Blut holt...

www.enthroned.de

    ENTOMBED

Entombed haben ihre legendären schwedischen Todesblei-Tugenden mit räudigem Rock’n’Roll gekreuzt: Vor allem live geht diese Mixtur ab wie ein zum Cabrio umfrisierter Leichenwagen mit Kerosin im Tank. Besser als mit Death‘n‘Roll im Blut kann man einen WFF-Moshpit kaum durchrühren.

www.entombed.net

    HATEBREED

Eine der heftigsten MetalCore-Brigaden der jüngsten Geschichte kotzt in Form von Hatebreed gezielte Wut von der WFF-Bühne. Die Band ist nichts als reine, entfesselte Energie in ihrer wildesten Form und dürfte es anderen Genrevertretern mächtig schwer machen, das Kraftlevel aufrecht zu halten. Und solche frische Konkurrenz ist gut: Nicht, dass da irgendeine Band denkt, sie könne das WFF irgendwie auf einer Arschbacke runterreißen, gell?

www.hatebreed.com

    J.B.O.

Wenn die Rosa Armee Fraktion aufmarschiert, ist Spaßterror angesagt. Das fränkische Partyorchester hat noch jeden Einsegnungshallennachtwächter zum Grinsen gebracht ­ und natürlich im weiteren Konzertverlauf zum Dummes-Zeug-Mitgröhlen oder Lüstige-Kopfbedeckungen-Schwenken. Ein guter Tag zum Sterben? Nicht beim WFF!

www.jbo.de

    DIE KASSIERER

Frohgemuten Alditüten-Punk klatschen die Kassierer in die Meute. Textlich geht dreht sich das ausgeklügelte Bandkonzept um seltene anzuwendende Grammatikregeln historischer Programmiersprachen vom Aldebaran, die dort ausschließlich einer elitären Priesterkaste bei bestimmter Luftfeuchtigkeit vorbehalten sind… äh, Quatsch: Meistens mehr um’s Feiern und Saufen!

www.kassierer.com

    KILL YOUR IDOLS

Diese Band hat sich bereits mit Genuss den Arsch abgetourt und wird trotzdem oder gerade deswegen einfach nie langweilig. Kill your Idols feuern ihre speedigen Songgeschosse in bester Oldschool-Manier aus einer Deckung zwischen Punk und Hardcore in die Menge, wo diese eine fatale Pogo-Partywirkung entfachen. Hier ist die Energie!

www.killyouridols.net

    KJU

Superfeinen Zappel-Core mit knackigem Alternativeinschlag servieren KJU, und wissen dabei frisches Blut mit dreister Stilsicherheit zu einem treffsicheren Konglomerat zu verschmelzen. Geht ab, als ob einem eine Legion Ameisen in den Beutel krabbelt!

www.kju-music.de

    MACABRE

Abgeknallten Killer-Core liefern die Amis Macabre seit Jahren in beschaulicher Regelmäßigkeit ab ­ stets darauf bedacht, ihre Lyrik über meist real existierende Serienmörder, Serientriebtäter oder Serienmenschenfresser mit passend morbiden Meuchelmeisterwerken zu musizionieren. Wie gut, dass dabei das aufgespießte Auge hin und wieder zwinkert...

www.macabre.com

    MADBALL

Roher, brutaler Hardcore mit dreckigster New-York-Attitude ist das Pflaster von Madball. Die Truppe hackt sich in vorzüglicher alter Schule durch ihre Powergroove-Hassbatzen, das einem die Zähne von innen an die hintere Schädeldecke getackert werden. Mehr Dampfwalze geht nicht!

www.madballnyhc.com

    MAMBO KURT AND THE BOSSA BABES

Der wiedergekommene Alleinunterhalter an der watteweichen Weltraumwurstmaschine mangelt mit Hingabe die Tophits der heftigen Zunft durch seine Franz-Lambert-Orgel, und zwar im SlowfoxSambaRumbatakt. Mambo Kurt ist tonnenschwerer Kult und als Partyfeuerwerkanzünder einfach die Sahnehaube auf der Pücklereisbombe der WFF-Geburtstagsfeier.

www.mambokurt.de

    MANOS

Die ostdeutsche Kultband kocht weiter an der Ursuppe kranken Komik-Thrashs und schert sich einen Dreck um Trends. Die verschrobene Bühnendarbietung der sympathischen Radaubrüder gehört zudem zu den unterhaltsamsten Shows, die eine deutsche Band derzeit zu bieten hat ­ so oder so werden Manos also ihren Teil zum gelungenen Jubiläums-WFF beitragen!

www.manos.de

    MESSIAH

Mit der Verpflichtung von Messiah hat das WFF-Team ganz tief in die Überraschungskiste für leuchtende Underground-Metalleraugen gegriffen: Nachdem die Band am 13. Juni im Abart Zürich den definitiv letzten Clubauftritt ihrer Karriere herunterschwartet (mit Hate Plow, Requiem und Disparaged, Ticket Reservationen ausserhalb der Schweiz: bestellen. Für Ticket-Vorverkäufe innerhalb der Schweiz bestellen), findet sie sich zum WFF letztmalig zusammen. Eine einmalige Chance, sich den kaputt-eigenwilligen Okkult-Thrash der Schweizer Krach-Offenbarer injezieren zu lassen.

www.messiah.ch

    MINISTRY

Die kaputten Industrial-Rocker sind immer wieder dafür gut, dem geneigten Konzertgänger ein sauberes Loch in die Schädeldecke zu fräsen, um per angenehm erregendem Elektro-Groove mit einem schartigen Skalpell im Hirn herumzurühren. Das Heer von Bands, die direkt oder indirekt von Ministry beeinflusst sind, ist unüberschaubar ­ beim WFF gibt es daher das Original.

www.darkspoon.com

    MOONSPELL

Das Moonspell als eine der wenigen Bands die Gothic-Metal-Schwemme überlebt haben, ist ihrer phantasievollen Wandlungsfähigkeit und ihrem wundersamen Gespür für Atmosphären zwischen Honigpopmelodien und dunkelgoldener Gothic-Dekadenz zu verdanken, durch die immer noch ein scharf-metallischer Löffel blitzt. Dank ihrer zahlreichen Hits werden die Portugiesen auch auf dem WFF ein leichtes Spiel haben ­ Qualität setzt sich eben durch!

www.moonspell.com

    MOST PRECIOUS BLOOD

Im Fahrwasser von Denkmälern wie Biohazard machen nur wenige Hardcorebands eine gute Figur ­ Most Precious Blood dagegen schon! Das Riffkommando zockt coole Groovescheiße, die dezent einparkt wie ein Bulldozer und markante Spuren im Publikum hinterlassen dürfte. Feiner Stoff!

www.mostpreciousblood.com

    AMON AMARTH

Ihr Wikinger-Deathmetal ist mühelos in der Lage, alles zu Schutt und Asche zu brennen: Die schwedischen Nordmänner Amon Amarth schwingen in ihren Sturmhymnen eine fiese Eichenholzkeule mit dicken rostigen Eisennägeln, die sie immer wieder genüsslich zwischen die Ohren der Hörerschar krachen lassen. Hier werden keine Gefangenen gemacht ­ die Invasion hat begonnen!

www.amonamarth.com

    MY DYING BRIDE

Kaum eine Band versteht es so packend, großen Düster-Pathos und morbide Leichtigkeit zu einem prickelnden Lavastrom zu verschmelzen. My Dying Bride gehören zu den Vorreitern des Gothic-Metal und haben das Genre bis heute weiterentwickelt, ohne wie Paradise Lost oder The Gathering seine Pfade zu verlassen. Farbenprächtiger kann die Finsternis nicht sein!

www.mydyingbride.org

    NAPALM DEATH

Die Miterfinder des Grindcore gehören fast schon zum festen WFF-Inventar. Die England-Legende Napalm Death setzt ihr Brachialgeprügel mit der Präzision einer Lenkwaffe ein, deren Ladung im Hirn einschlägt und in den Nackenmuskeln explodiert. Gehört nach wie vor definitiv zum Besten, was die Szene zu bieten hat.

www.enemyofthemusicbusiness.com

    OPETH

Meisterhafte Gitarrenharmonien schichten die Schweden Opeth zum melancholischsten Dark-Metal der Tonkunstgeschichte auf. Trotz ihrer vielschichtigen Klangbilder behalten Opeth die nötige Bodenhaftung in nachvollziehbaren Strukturen, was unterm Strich ihr Stücke zu einzigartigen Meisterwerken macht. Auf dem WFF wird diese seit Jahren unterbewertete Band klarmachen, warum ihr immer mehr Düsterlinge suchtartig erliegen.

www.opeth.com

    OVERKILL

Das New Yorker Abrissbirnen-Kommando gehört zwar schon zu den Metalfossilien ­ doch seit wann kann man mit einem Vorschlaghammer nicht mehr so fest zuschlagen, nur weil er ein paar Rostfleckchen hat? Overkill sind nach wie vor eine der besten Livebands der Szene und pusten mit ihrem Powersound immer noch das Gros der NuMetal-Grashüpfer von ihren wackligen Chart-Halmen.

www.wreckingcrew.com

    POISON IDEA

Die vielleicht schwergewichtigste Band des Planeten gibt wieder Vollgas. Poison Idea agieren seit Jahren in einer integeren Schnittmenge aus Hardcore und Punk, in der schmissige Melodien für den roten Faden sorgen. So ehrlicher, geiler Stoff wird heutzutage eigentlich gar nicht mehr hergestellt ­ auf dem WFF gibt’s die Kulttruppe trotzdem frisch vom Fass.


    PRONG

Seit 1986 gehören Prong als wegweisende Kultband zu den stilprägenden Hartklangformationen, die immer wieder neue Wege der Energie-Eruption erprobt haben. Dass andere den Lohn für diese Impulse eingefahren haben, folgt der Szenelogik. Das Dreizack-Trio um Thommy Victor gehört nichtsdestotrotz zu den sehenswertesten, sympatischsten und treibendsten Livekapellen des Planeten ­ und gibt zum WFF-Geburtstag die seltene Gelegenheit, nun doch noch einmal einen ihrer Gigs erleben zu dürfen.

www.prong-23.com

    PYOGENESIS

Bitterzuckriger Alternativ-Rock voller knisternder Spielfreude und skurrilem Humor von der Schokoladenseifenseite eines naiven Zynikerlebens. Pyogenesis haben sich von ihren Knüppelroots bis hin zu hitverdächtigen Knusperpopexperimenten nie reinreden lassen, und das hört man! Live ist die Band um die frischfrechefrohe Frontgranate Flo sowieso nur noch zum Anbeißen!

www.pyogenesis.com

    RAWSIDE

Hübsch gemeinen Powercore mit einer satten Punk-Latte pfeffern Rawside dem räudigen Imperialkapital entgegen. Die Deutschen pflegen mit ihrer politischen Meinung dabei nicht hinterm Berg zu halten und diese mit einem beachtliches Dampflevel herauszupoltern. Zugeständnisse an irgendwas hat das Quartett dabei nie gemacht ­ und wird beim WFF auch nicht damit anfangen!

www.rawside.com

    RAGING SPEEDHORN

Die Welt ist nicht schön, und Raging Speedhorn nageln euch diese Einsicht hammerhart zwischen die Lichter! Die Engländer grooven von Hardcore zum NU Metal, weisen dabei eine leichte Industrial-Schlagseite auf und verbreiten eine derart intensive, harte Negativ-Stimmung, das man sich ernsthaft fragen muss, welches Arschloch eigentlich die Sonne erfunden hat...

www.ragingspeedhorn.co.uk

    THE REAL McKENZIES

Feinsten Schottenpunk, der die Traditionen von Robert Burns ebenso lebt wie die der Sex Pistols! Wo The Real McKenzies auftauchen, wächst kein Gras mehr ­ kaum eine Band dürfte mehr Tourerfahrung haben als die kiltigen Schotten. Und zum Wettsaufen sollte man besser nicht gegen sie antreten...

www.realmckenzies.com

    ROGER MIRET & THE DISASTERS

Hardcoregott Roger Miret stellt seine legendäre Agnostic-Front-Stimme bei den Disasters in den Dienst richtig gut abgehangener Punkmucke, die sie allen Genretrends seit 1980 konsequent verweigert. Bei hohem Mitgrölfaktor bleibt der Mann, der alle Höhen und Tiefen der Hardcoregemeinde durchlebt hat, immer glaubwürdig ­ und Arsch tritt Herr Miret ja sowieso!

www.thedisasters.com

    RYKER‘S

Hardcore mit Hirn lassen die Ryker's im Knochenstampftakt auf die Meute niederprasseln. Die altehrwürdige Band aus Kassel gehört zu den besten deutschen Vertretern ihres Fachs. Man hat sich aber auch stets eine gepflegte Ladung Riffmetall im Groovegebolze erhalten, so dass engstirnige Genregrenzen bei dieser Literweise-Schweiss-Truppe noch nie ein Thema waren.

www.rykers.de

    SAINT VITUS

Eines der fettesten WFF-Geburtstagpäckchen liefert die kaum für möglich gehaltene Wiedervereinigung der unangefochtenen Doom-Könige Saint Vitus. Die göttlichen Zeitlupenmetaller werden ihren Knusper-Blei-Teig europaweit exklusiv durch die Boxen direkt ins Blut ihrer Jünger walzen und so ekstatische Veitstänze provozieren - falls die Fanmasse sich nicht doch angemessenerweise entschließen, dem Gig andächtig kniend zu lauschen...

www.saintvitusreunion.com

    SAMAEL

Wahre Dunkelheit geht ihren eigenen Weg ­ in Form der Schweizer Kultformation Samael. Die Band schafft es, brutale Härte, elektronische Nachtseelenfahrten und die wohltuende Weite des großen atmosphäreischen Nichts, das schlicht alles ist, zu einem vollkommen klischeefreien Gesamtereignis musikalischer Intelligenz zu gießen. Durchschreite die ewige Passage zu Baphomets Thron!

www.samael.info

    SEPULTURA

Den treibenden Tribal-Thrash der Brasilien-Legende Sepultura gibts 2003 in Deutschland nur bei einem Open Air ­ dem WFF! Das Quartett versteht es, konsequente Ehrlichkeit mit weltoffener Experimentierwut in ein glänzendes Stück Hartstahl voll pulsierendem Leben zu hämmern. Besseren Stoff bekommt man live kaum zwischen die Lichter gezimmert!

www.sepultura.com.br

    SICK OF IT ALL

Mit seinem wütenden Hüpf-Core gehört das schwer groovenden Hart-Quartett aus New York zum WFF wie Schwarwels Sumo-Ringer. Logisch, dass Sick of it All, wenn sie 2003 schon nur ein deutsches Open Air abreißen, zum Jubiläum am Start sind. Zur In-die-Fresse-Partymucke der Hardcore-Institution muss man nix mehr sagen: Wer S.o.i.A. nicht kennt, hat die letzten 15 Jahre definitiv nicht auf diesem Planeten verbracht!

www.sickofitall.com

    SIX FEET UNDER

Die wohl derzeit innovativste Deathmetal-Kapelle des Planeten öffnet die Tore zur Hölle mit einem rotzigen Kannibalengroove, der die morschen Knochen im Hexenkessel des Moshpit rattern lässt. Six Feet Under sind ein brutales Monster, das mit erstaunlicher Stärke zupacken kann und dabei rohe, blutige Freude hinterlässt. Was für ein leckeres Fest!

www.sfu420.com

    SLAPSHOT

Geradliniger In-die-Fresse-Hardcore der alten Schule, wie er Eier-packender nicht heruntergerotzt werden könnte, ist die Spielwiese von Slapshot aus Boston. Neumodischem Kram von Rap- bis Emo-Core schleudern Slapshot die pure Aggression entgegen, die die Band zu einer der Szenelegenden gemacht hat. Zuletzt war die Truppe 1999 in Deutschland zu erleben ­ Zeit wird’s also für eine WFF-Attacke!

www.oldtimehardcore.com

    SLAYER

Was soll man zu den unangefochtenen Thrash-Göttern mit ihren Rasierklingen-Melodie-gespickten Bleiriffwalzenriffs in blutiger Transwarpgeschwindigkeit groß rumlabern? Surft hier nicht so blöd unschlüssig rum ­ holt euch fix das Ticket, und dann wird schonmal die WFF-Parole geübt: „SLAYER! SLAYER! SLAYER! SLAYER!“

www.slayer.net

    SMOKE BLOW

Wenn diese Band einst in einem Werbespot für DuschDas auftritt, ist das Ende der Welt gekommen: SmokeBlow zocken assig-noisigen PunkCore mit melodischer Rockenergie und wissen dabei stets die nötige Portion Feeling mit beizumengen. Mit ihrem erdigen Gossen-Geknatter schippert die Band aus Kiel bereits seit Jahren auf einer gewaltigen Sympatiewelle über heimische Bretterlandschaften, weshalb man eine eindrucksvolle Show garantieren kann.

www.smokeblow.de

    SODOM

Drei Powerschrot-Akkorde, fies verzerrter Bass und bollernde Doublebass-Attacken ­ mehr wird nicht verraten! Sodom sind eine räudige Dampfwalze, die über die Jahre zwar nach und nach ihre Spieltechnik verfeinert und präzisiert hat ­ allerdings nur, um noch derber zuschlagen zu können. Nicht nur mit dem unvermeidlichen „Bombenhagel“.

crash.to/sodom

    SOULFLY

Derb, primitiv und erfrischend ehrlich bis auf die Knochen ­ keine Frage, Soulfly sind die Band der Stunde! Die Groove-Thrash-Truppe von Max Cavalera atmet den Geist der Szene wie keine andere und entfesselt damit vor allem live eine Hexenkessel-Magie, der sich niemand entziehen kann.

www.soulfly.com

    STONE SOUR

Das langjährige Nebenprojekt von Slipknot-Schreihals Corey Taylor besticht durch minimalistischen Groove-Metal-Rock zwischen Hacke-Riffs und Balladenschmelz, bei dem auch satte Atmoshären nicht zu kurz kommen und bei dem Corey auf breiter Front zeigen kann, dass er nicht nur fett brüllen, sondern auch wunderbar singen kann.

www.stonesour.com

    SUBWAY TO SALLY

Kaum eine Band verbindet Fans verschiedener Stilrichtungen so einhellig wie Subway to Sally. Ihrer wilden Mischung aus Mittelalterklängen, zarten Elektronik-Experimenten und harten Gitarren kann sich kaum jemand entziehen. Neuerdings überzeugt man sogar fast ohne Dudelsäcke mit Krachern wie „Falscher Heiland“. Immer wieder ein Genuss!

www.subwaytosally.com

    THINK ABOUT MUTATION

Zum allerletzten Mal und extra fürs WFF- Jubiläum wiedervereint, schicken sich die sechs Leipziger Housebastards an, mit ihrer unerreichtem Mixtur aus grooveinfektiösen Ravebeats, Rasiermesser-Riffs und Zuckerwattepop-Melodien der verehrten Hörerschar das Hirn aus der Hartschale unter der Matte zu pusten. Think About Mutation waren die innovativste deutsche Band der 90-er Jahre ­ und das werden sie mit einem Hammergig in fetten Lettern auf ihren pulsierenden Grabstein meißeln!

www.tam-net.de

    TOTENMOND

Eine gemein-rostige Düsterdoomcore-Walze mit blitzenden Nägeln lassen Totenmond über die glatte Grasnarbe rattern, die korrekte Szenewächter gern auf dem Stoppelfeld der Wirklichkeit züchten möchten. Das Trio hinterlässt dabei eine wohltuend sonisch zerfurchte Brache, auf der freie Gedanken sprießen können. Tut gut wie ein Workout, das den Kopf mit trainiert.

www.totenmond.de

    TROOPERS

Dort, wo die Onkelz mittlerweile goldene Breitling-Uhren tragen, bammelt bei den Troopers noch eine rostige Kette! Die Oi!-Punks aus Berlin brettern metallischen Straßen-Rock mit erdig-direkten deutschen Texten inklusive deftiger Kneipen- und „Leck-mich-am-Arsch-mit-JEDER-Politik“-Schlagseite. Dürfte allen Fans, denen die jetzigen „lieben Tanten“ zu den richtigen Böhse-Onkelz-Zeiten lieber waren, runtergehen wie Frischgezapftes.

www.Troopers-Fanhomepage.de

    THE TURBO A.C.s

Mit Surfgitarren-Punkrock, der den Dead Kennedys ebenso wie Turbonegro Respekt zollt, sorgen die Turbo A.C.s für heftige Kurzweil. Wer noch mehr Party will, begibt sich in die Illegalität ­ die Band geht los, als hätte man einen im californischen Strandsand vorgeglühten Schraubenschlüssel im Arsch.

www.turboacs.com

    TYPE O NEGATIVE

Mit majestätischer Größe meißelt das New Yorker GothicCore-Quartett aus rauhen Rocktrümmern edel-schlichte Düsterhymnen mit Hitparaden-Appeal, die trotz aller Eingängigkeit hart wie Granit im Wald der Verzweiflung einen Hoffnungsanker bilden. Type O Negative versprühen mit ihrem obsessiven ruhenden Frontmann Peter Steele eine Aura, die wohl jeden Anhänger dunkel-derber Kost unweigerlich in den glänzenden Bann der Ewigkeit zieht.

www.typeonegative.net

    XTHROWDOWNX

Geradlinigen Hammer-Hardcore zimmern Throwdown schon seit Jahren gekonnt aus den Boxen. Die Straight-Edge-Brigade gibt sich dabei gemüseknackig oldschoolig und hat reichlich Moshparts der rabiaten Sorte im Jutesäckchen ­ um sie beim WFF als dicken Knüppel herauszuholen!

www.xthrowdownx.com

    DISCHARGE

Die Engländer Discharge haben mit ihrer brachialen Mischung aus Metal und Punk Anfang der 80-er Jahre den Weg für mehr Brutalität im musikalischen Universum gelegt und sowohl die Hardcore- als auch die Thrash- und Speedmetalszene nachhaltig in die richtige, weil heftigere Richtung getrieben. Nicht umsonst trägt Kirk Hammett auf dem Cover des Metallica-Meilensteins "Ride the lightning" ein Discharge-Shirt. Zum WFF Geburtstag gibt die Kultband ihr einziges Deutschland-Konzert in diesem Jahr!


    STARS 'N' STRIPES

Das berühmt-berüchtigte Nebenprojekt der Boston-Hardcoreler Slapshot gibt sich exklusiv zum WFF die Ehre. eine überaus seltene Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von Stars'n'Stripes zu machen. Nicht immer nur drüber reden, anschauen und ausrasten, dudes!

www.oldtimehardcore.com

    YOUTH OF TODAY

Straight-Edge-Hardcore, wie er authentischer nicht sein könnte: Youth of Today sind die Vorreiter des politisch bewussten Betongebolzes samt Zuckerbäckermelodien und gehören zu den unstrittigen Kultgrößen der „U-Bahn-Station of Fame“ des N.Y.H.C. In Deutschland ist die Band 2003 nur einmal Open Air zu erleben ­ und zwar auf dem WFF. Wo denn auch sonst?

www.xyouthoftodayx.cjb.net

    THE GENERATORS

Sonnengeröstenen Endsiebziger-Dieselpunk lassen The Generators mit einem öligen Starthilfekabel direkt in unsere Blutbahn blitzen. Der räudige Haufen aus L.A. dröhnt gekonnt zwischen räudigem Power-Dreckrock und englischem Oi!-Einschlägen und gehört neben den U.S.Bombs längst zu den Helden seines Fachs. Die Mucke der Generators wirkt auf CD wie hinter Gittern - das coole Gitarrengeschredder der Amis gehört auf die Bühne wie die Ratte in die Gosse. Und das WFF lässt sie frei!

www.the-generators.com

    CRAZY WHITE SEAN

Du bist tätowiert? Hast dir unter Aufbringung allen Heldenmutes einen schicken Ring durch Lippe oder Augenbraue pieksen lassen? Cool! Crazy White Sean kann darüber aber nur müde grinsen. Dieser Freak sticht sich fette Kanülen in den Hals, lässt mit seinem Sack Mausefallen zuschnappen, feuert Silvesterraketen aus dem Mund oder hält seinen Rücken als Scheibe für Dartspfeile hin. Und tätowieren lässt er sich so gelassen, wie Mutti deiner kleine Schwester Filzstift-Blumenbilder in Auftrag gibts. Dazu legt er sich aber nicht auf die sterile Arzt-Liege wie Du im Tattoo-Studio - er stellt sich auf die Bühne und lässt die gesamte WFF-Crowd zugucken. Wichtig: Don't try this at home - und die Pizza lieber erst eine halbe Stunde später futtern!

www.crazywhitesean.com

    1349

Ganz im Stil alter Mayhem- oder Darkthrone-Werke nagelt Satyricon-Drummer Frost mit seiner Band 1349 oberfiese Black-Metal-Eiszapfen im räudigen Maschinengewehr-Stakkato auf deine schwarzgefrorene Haut. Da das Kettensägen-Kommando aber auch weiß, wie man schwer tödliche scheppernde Abwechslung zwischen die Hyperblast-Parts meuchelt, steht einem Massaker nichts im weg. Deckung!

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