BANDINFOS 2004 |
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ADJUDGEMENT
Mit Adjudgement schlägt eines der dienstältesten deutschen
Hardcore-Kommandos zu. Man zockt kernigen Anfangs-90-er Stoff mit dicken
Eiern, die bei den Jungs aus Hannover dankenswerterweise aber nicht als
Hirnersatz herhalten müssen. Die Band ist dem Leben treu geblieben, hat sich
einen ehrlichen Blick bewahrt und gönnt ihrem krachigen Kerngeschäft des
öfteren den frischen Wind der Gegenwart. Verdient Respekt!
www.adjudgement.de |
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AOK
Nichts als Kern weil spielen Scheiße für geil und Kommerz leider üben mit
der viele Jahre. Aber FullForce keine Türen zu, weil um Gag klappen Kasse
fett derweil und alte Zeiten immer Kult. Wie jetzt, du kennst AOK nicht?
Dann lern sie gefälligst kennen! Immerhin können die Frankfurter jetzt sogar
spielen, was dem Spaß an ihrem kruden Zwerchfellkrach keinen Abbruch tut
darf. Irgendwie muss das an der Gesundheitsreform liegen...
www.aok-band.de |
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AGNOSTIC
FRONT
Eine Legende gibt sich die Ehre, und zwar im ruhmreichen One-Voice-Lineup:
Agnostic Front haben dem Ur-Hardcore schon die nackte Wut in die
Straßenfratze gezaubert, als die meisten ihrer unwürdigen Nachturner sich
noch bei Mutti auf dem Plüschkissen den Arsch mit Kinderüberraschung
zugestopft haben. Wer rohe Aggression aus dem Schmelztiegel New York
schätzt, kommt an dieser Band-Institution nicht vorbei.
www.afnyhc.com |
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HATEBREED
Kaum eine Band verkörpert den Geist des WFF so essenziell wie Hatebreed: Die
MetalCore-Brigade verbindet entfesselte Wucht mit einem klaren Kopf, wilden
Groove mit hohem Wiedererkennungswert und ist dabei bodenständig
sympathisch. Genau deshalb liefert die Band auch den Start-Soundtrack der
WFF-Homepage. Und mit Sänger Jamey Jasta konnte MTV in den Staaten kaum
einen besseren Moderator für den wiederbelebten „Headbangers Ball“ finden.
www.hatebreed.com |
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ATROCITY
Die wohl originellsten Deutsch-Deather haben in Atlantis entdeckt, wie man
der Zielgruppe mit fetter Pathos-Kelle die heruntergeklappte Kauleiste
zertrümmert. Und Atrocity vergessen nicht, immer wieder ein paar
Zuckerbäckermelodien mit in den Granatwerfer zu packen, wenn sie auf dem WFF
mit ihrer einzige Festivalshow 2004 das langersehnte neue Album live
erstmals vorstellen. Darf man nicht verpassen!
www.atrocity.de |
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BEATSTEAKS
Allerfeinsten Melodie-PunkRock kloppen die Beatsteaks unters Volk - mal
kantig rauh, dann wieder wohlig fein poliert. Die Berliner sind eine famose
Ausnahme-Partyband der Kalifornien-Güteklasse und machen auf dem
Hitparaden-Surfbrett eine ebenso gut Figur wie beim Straßenrotzschroten. Das
aktuelle Hammer-Album „Smack Smash“ klatscht ins Gesicht wie eine Sahnetorte
mit rostigen Schrauben im Boden - die Beatsteaks sollte man unbedingt im
Auge behalten, die werden mal ganz, ganz groß!
www.beatsteaks.org |
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BENEDICTION
Mit ihrer gnadenlosen Old-School-Deathmetal-Dampfwalze parken Benediction
direkt auf deinem Gesicht. Die Ex-Band von Napalm-Death-Sänger Barney dürfte
zu den dienstältesten Kultkombos des Genres zählen. Klar, dass die derben
Briten nichts anbrennen lassen und dem jungen Gemüse zeigen, wie man einen
morbiden Eisenpflug mit voller Wucht durch das WFF-Gelände zerrt.
www.benediction.tk |
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BACKYARD BABIES
Ohren auf für schwedisches Gossengedonner: Die Backyard Babies entern das
WFF! Spätestens seit ihrer genialen „Total 13“-Scheibe steht für die
schnoddrigen Dreckrocker ein schweißnasser, flammenverzierter Thron im
Rock-Olymp bereit. Die Babies rumpeln Rinnstein-Punk und großkotziges
Sleaze-Gepose zu einer unvergesslichen Brummschädel-Sause zusammen, an der
man nie im Leben vorbeikommt.
www.backyardbabies.com |
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BLOOD FOR
BLOOD
Schon mal das Gefühl ausgekostet, wenn dir ein bis zur Weißglut erhitzter
Kessel direkt vorm Gesicht um die Ohren fliegt? Blood for Blood zeigens dir
mit ihrem „Ich-hau-dir-in-die-Fresse“-Hardcore. Der Dampf in diesem
New-York-Wutkommando ist tiefer, dreckiger Hass auf eine Welt, die den Jungs
lebenslang auf den Deckel draufgedrückt hat. Watch ’em explode!
www.bloodforblood.org |
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BORN COOL
Das coole an Born Cool ist, das sie als Dreckrock-Band viel zu cool für
Scheuklappen sind: Die meterhohen, mit reichlich Punk-Rotz gemauerten
Gitarrenwände der Leipziger schließen wie eine schützende Hand wundervolle
Pop-Melodien ein. Kein Wunder: Immerhin sind die ehemaligen ((tam))-Innovatoren
Joey A. Vaising (Riffmeister an der Sternenaxt) und Gräfe (Tasten) am Start.
Den Gesang bei den Leipzigern besorgt Comicspezialist und Ärzte-Grafiker
Schwarwel, im Nebenberuf „Papa“ des WFF-Maskottchens...
www.born-cool.com |
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BORN FROM
PAIN
Wenn die Holländer Born from Pain ihren zornigen Midtempo-Bulldozer
anschmeißen, vergeht dir die gute Laune. Die Truppe zockt frustrierten
Proll-Hardcore, der Amiwalzen wie Hatebreed in nichts nachsteht. Dass ihr
Schlag in die Fresse richtig weh tut, liegt dass an der manierlichen Ladung
Metalnägel in der Hardcore-Faust, mit der die Band auch gern mal zu
oldschooligen Highspeed-Attacken ausholt.
www.bornfrompain.com |
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BREED 77
Einen fetten Arsch hat diese Band beileibe nicht in der Hose: Den haben sich
die NuMetaller aus Gibraltar beizeiten abgespielt. Und auch ohne
Plattenvertrag überzeugte der wilde Haufen vor Black Sabbath ebenso wie vor
Napalm Death. Denn dass die Band so wunderbar im Ohr hängenblieb, liegt aber
nicht nur an ihrer immensen Power: Breed 77 warten an den richtigen Stellen
mit griffigen orientalischen Melodiebögen auf, die man nur als einmalig
bezeichnen kann.
www.breed77.net |
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CALIBAN
Caliban haben mit ihrem verschärften Metal-Core ein böses Bolzenschussgerät
unter der Lederjacke, mit dem sie für frische Luft unter morschen
Schädeldecken sorgen werden. Fette Moshparts wechseln bei dieser
Ruhrpott-Band in satter Folge mit superschnell rausgedonnerten Speedpassagen,
so das sich die Mucke dieses Energiekommandos unweigerlich zu nur einem Ziel
verdichtet: Druck, Druck, Druck!
www.calibanmetal.com |
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CHIMAIRA
Ihren Neu-Metal haben Chimaira aus Cleveland so clever rosten lassen, dass
die Mucke wie eine Art New Wave Of American Heavy Metal losknattert: Räudige
Stahl-Gitarren kreischen, abgefeuert aus einer doppelläufigen
Melodie-Flinte, dazu bollern die Doublebass-Drums, dass es die helle Freude
ist. Trends oder modischen Schnickschnack findet man vielleicht bei H&M -
diese herzliche Hammercombo lässt das &-Zeichen dazwischen aber gottlob weg!
www.chimaira.com |
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CONFLICT
Wütenden Anarcho-Punk hämmern Conflict aus England in eine Zeit, die sich
gern hinter Hochglanzprospekten vor jeder noch so simplen Wahrheit zu
verstecken sucht. Diese zu zerfetzen haben sich die alteingesessenen
Kult-Punks zur Aufgabe gemacht. Conflict labern nicht, Conflict mischen sich
mit ihrer politischen Meinung ein und teilen dabei mit der großen Kelle
ordentlich aus.
www.conflict.org.uk |
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CROWBAR
Wenn zermalmt zu werden immer so genial wäre wie bei der schwersten Band der
Erde, könnte man sich glatt unter einer Dampfwalze zur Ruhe betten. Crowbar
sind pure New-Orleans-Gravitation, versüßen ihre doomige Wucht jedoch mit so
vielen Klasse-Melodien, dass man sich immer wieder gern erdrücken lässt.
Mehr von diesem Brecheisen!
www.crowbarmusic.com |
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DARK
TRANQUILLITY
Der Tod ist eine Melodie, die einem im Idealfall von Dark Tranquillity in
die Venen gedrückt wird. Neben In Flames gehört die Band zu den Schöpfern
des legendären Göteborg-Sounds, klingt dabei aber fetter, bedrückender. Mit
dem letzten Album „Damage done“ ist der Band die Essenz ihres Schaffens
gelungen - das WFF zeigt die Jungs damit auf dem Höhepunkt ihrer
Kreativität!
www.darktranquillity.com |
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DEATH
ANGEL
Die quirligen Thrash-Könige sind seit dem Debüt „The Ultra Violence“ Kult.
Auf ihrer neuen Scheibe „The Art of Dying“ wissen sie aber nicht nur, wie
man gepflegt den Löffel in den Besteckkasten des Universums zurücklegt. Dank
hochmelodischen Riffs und filigranem Geratter führen die Bay-Area-Helden
anschaulich vor, wie man die Zeit bis dahin mit viel Energie sinnvoll
gestalten kann.
www.deathangel.com |
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DIMMU
BORGIR
Episch-sinfonische Erhabenheit, gepaart mit dem rasenden Zorn des Bösen:
Dimmu Borgir mögen den Bekanntheitsgrad einer Mainstream-Band erreicht
haben, doch ihrer kompromisslosen Black-Metal-Durchschlagskraft tut das
keinen Abbruch. Dazu kommt die spektakuläre Live-Show von den Pforten der
Finsternis, die sich mit der Präzision einer CNC-Fräse in die Hirnlappen
hobelt. Das WFF ist dabei in diesem Jahr das einzige Open Air, das die
Norweger in Schutt und Asche legen!
www.dimmu-borgir.com |
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DISCHARGE
Letztes Jahr mussten sie kurzfristig absagen, aber jetzt klappt es mit
Discharge auf dem WFF: Diese unkontrollierte Chaoten-Truppe gehört zu den
einflussreichsten Vorreitern der Szene. Die Engländer Discharge haben dem
Metal die Wut des Punk beigebracht und mit ihrem Klassiker „Hear Nothing,
See nothing, say nothing“ ganzen Musikerlegionen an der Schwelle zum Speed
und Thrash die Richtung gewiesen. Eine Pflichtveranstaltung!
www.discharge.uk.com |
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DONOTS
Mit dem Singalong-Monster „We`re not gonna take it“ haben die Donots aus dem
Münsterland der europäischen Punkrockgemeinde eine ganz fette Hymne
geschenkt! Weil die Truppe keine Scheuklappen kennt und sich gelegentlich
aus vollem Herzen Richtung Heavy Metal oder Pop, Hardcore oder Emo
verschlenkert, erreicht ihr cremiger Melody-Punkrock jederzeit hohen
Mitsing-Faktor und hämmert dabei voll auf die Nuss.
www.donots.com |
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EKTOMORF
Die hypermotivierten Ungarn packen ihre Ansicht von groovig-experimentellem
Thrashcore genau dorthin, wo er auch hingehört: Zwischen die Stühle „Soulfly“
und „Sepultura“. Das Kunststück dabei: Ektomorf klingen trotzdem sehr
eigenständig und wissen den Hexenkessel im Publikum durchaus mit ihrer
eigenen Suppe aufzuschäumen. Nicht verpassen!
www.ektomorf.net |
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E-TOWN
CONCRETE
Schlaffer HipHop-Metal á la Body Count war gestern - jetzt kommen E Town
Concrete und ihr RapCore! Das Quartett verquirlt harte Thrash- und
Hardcoreriffs mit dem authentischen Rap-Style der New Yorker Straßen und
landet damit einen Volltreffer, der vor allem live zu einer mächtigen
Groovewalze verschmilzt und ebenso effektiv funktioniert. Da bleibt nur
eins: Springt!
www.etownconcrete.net |
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EXHUMED
Das es sowas noch gibt: Die Kalifornier Exhumed klatschen dem Hörer mit
ihrem grindigen Gore-Metal ungeniert blutige Innereien im berüchtigten
Hasenfickbeat um die Ohren. Dazu wird gegurgelt, geschrotet und im
tiefergeschabten Keller der Gitarrenfrequenzen geschreddert, dass es nur so
eine Freude ist. Die Extrem-Metaller lassen aber nicht nur die
Carcass-Knochensäge kreisen, sondern wetzen ihr blutiges Beil auch von Zeit
zu Zeit am traditionellen Thrashmetal. Kult, der mittlerweile
Seltenheitswert hat!
www.go.to/exhumed |
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FEAR
FACTORY
Dich interessiert bisher nicht eine einzige Band auf dem WFF? Scheiße, jetzt
musst du trotzdem kommen: Fear Factory aus Los Angeles haben mit ihrem
begnadeten Hammergroove-Album „Archetype“ das Comeback des Jahres hingelegt
und spielen in Roitzschjora ihre einzige deutsche Open-Air-Show dieses Jahr!
Niemand versteht es wie dieses Cyber-Kommando, maschinell kalte Brutalität
mit den Abgründen der menschlichen Seele zu einem fiesen Bastard zu
verschmelzen. Die zur Zeit vielleicht geilste Combo des Planeten!
www.fearfactory.com |
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FIREBALL
MINISTRY
Die Amis rattern räudigen Retro-Metal so frisch von der Leber weg, dass man
meinen könnte, die 80er hätten eben erst begonnen. Fireball Ministry rocken
irgendwo zwischen Alice Cooper und Iron Maiden, Venom und AC/DC, Motörhead
und Van Halen. Hier groovt nix, hier donnerts noch richtig. Dabei klingt das
Quartett null angestaubt, sondern einfach nur authentisch. Am Bass dabei ist
www.fireballministry.com |
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GRAVE
DIGGER
Es gibt Bands, die sind frisch in der Szene und klingen fürchterlich alt.
Und es gibt Grave Digger: Die Teutonen-Metaller um Chris „Onkel Reaper“
Boltendahl sind schon seit Anfang der 80er am Start und packt immer noch
mehr Feuer und frische Ideen in ihren hämmernden Hymnen-Metal als manch
gehyptes Nachwuchstalent. Chris ist unbestritten eine der fanfreundlichsten
Persönlichkeiten der Szene, bei der Beständigkeit noch ein Wert an sich und
ein Gig ein Geschenk an die Fans ist.
www.grave-digger.de |
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DISBELIEF
Mittlerweile 5 Alben haben die Extrem-Metaller aus Hessen am Start. Von
Anfang an stellte die Band was Besonderes dar: Ihre Kombination aus
exzessivem Death Metal und äußerst gefühlvollen (sprich: depressiv,
aggressiv, psychopatisch usw.) Melodien, welche erschreckend genial von
Jaggers Stimme umgesetzt werden, sucht ihresgleichen. Kurzfristig
eingesprungen werden sie der Knüppelnacht eine neue Dimension der Härte
verleihen.
http://www.disbelief.de |
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HANNS
MARTIN SLAYER
Wenn schon Coverband, dann bitte super. Und wenn schon Slayer-Coverband,
dann bitte auch kontrovers! Hans Martin Slayer bieten beides. Die Truppe hat
die mörderische Riff-Essenz der Todschläger bis ins Mark aufgesogen und
reproduziert die Klassiker des mehrfachen WFF-Headliners auf exquisite
Weise. Auf diese Weise ist ein unappetitlicher Konflikt clever gelöst: Man
kann schließlich nicht jedes Jahr Slayer aufs WFF holen - aber ein WFF ganz
ohne Slayer, das wäre irgendwie Scheiße.
www.unitedpixel.com/ge/Hans Martin Slayer |
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HEAVEN
SHALL BURN
Druck, Druck, Druck... Heaven Shall Burn haben nur ein Ziel, und dazu ist
dem Quintett aus Thüringen jedes Mittel recht. Egal ob fiese Hardcore-Riffs,
brutale Death-Metal-Versatzstücke, Bulldozer-Grooves oder
Black-Metal-Raserei - die Combo hält durchweg ein beängstigend hohes Niveau.
Auch was die Texte angeht. Von Hirn-Flachwichserei sind Heaven Shall Burn
ebenso weit entfernt wie von einer Gothic-Ballade. Diese Band wird einmal
ganz, ganz groß!
www.heavenshallburn.com |
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HYPOCRISY
Rasenden Hyperdeath mit starker sinfonischer Schlagseite zockt die
schwedische Kultband um Peter Tägtgren. Die Band vereint auf unnachahmlich
meisterhafte Weise technisch atemberaubende Killer-Riffs und griffige
Melodiekaskaden mit satter Brutalität und einem guten Gespür für Grooves.
Gepflegter kann man sich die Murmel kaum vom morschen Hals schrauben lassen.
www.hypocrisy.tv |
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I DEFY
Am Start ist die Band aus Hannover und ihr kerniger Old-School-Hardcore, wie
er auf dem coolen „The Firing Line“-Album nicht krachiger zelebriert werden
könnte. Die Truppe rammt einem die geballte Faust mit voller Wucht in den
Magen. Dabei hat das Quartett aber genug Schmalz unterm Basecap, dass man
den Hieb anhand der vielen eingebauten Raffinessen nie wieder vergisst.
www.idefy.de |
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IGNITE
Frischfröhlichen California-Core strahlt eine der besten Hardcore-Bands der
letzten Dekade unter das WFF-Volk. Statt zusammengebissener Zähne knallen
die smarten Jungs mit frischem Schwung los, was ihrer enormen Energie eine
positive Schlagseite verpasst und trotzdem unbändige Livekraft entfesselt.
Wer sich nicht mit Green Day die Schleimbeutel entzünden will und auf Bad
Religion kann, muss bei Ignite!
www.ignitemusic.net |
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ILL NINO
Endlich mal ein Name, der passt: Ill Nino pusten ihren Modern-Metal-Sound in
der Tat wie ein südländischer Wirbelsturm übers Gelände. Die Ami-Truppe um
Ex-Pro-Pain- und -Soulfly-Drummer Chavarri mixt Latino-Atmosphäre mit fetten
Grooves und mächtigen Metal-Riffs, dass man sich einfach nur dreht wie ein
Brummkreisel. Dabei hat die Band das Zeug, Machine Head ebenso das Fürchten
zu lehren wie P.O.D.
www.illnino.com |
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PUNISHABLE ACT
Die mittlerweile altgedienten Haudegen aus Berlin peffern Euch eine satte
Ladung Hardcore mit ordentlicher Metal-Schlagseite in den Unterleib.
Punishable Act haben eine ganze Reihe geeigneter Werkzeuge am Start, um dem
moshenden Mob gepflegt die Zähne aus der Kauleiste zu brechen - mal agiert
man dazu mit der schierer Wucht einer Dampframme, dann wieder mit der
gezielten Energie fies sägender Riffs. So muss es sein!
www.punishable-act.de |
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LAKE OF
TEARS
In den ewigen Herbst treten Lake of Tears ihren eigenen Pfad zwischen
gothischer Melancholie und doomigen Knusper-Riffs - mal auf der Spur des
Raben, mal mit den Schwingen eines Schwans. Wem die Sonne zu sehr aufs Gemüt
schlägt, der kann sich hier seine private kleine Regenwolke einfangen. Naja,
und eine Kräuter-Tüte drehen kann man zu den Klängen der intensiven Schweden
auch ganz passabel...
www.lakeoftears.net |
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LAST
RESORT
Räudig und kompromisslos tritt eine der dienstältesten und besten Oi!-Bands
Arsch: The Last Resort aus England mischen seit Anfang der 80-er in einer
Szene mit, die über all die Jahre die meiste Boden- und Gossenhaftung
behalten hat. Sänger Roi Pearce ist auf der Bühne zudem ein charismatisches
Kampfschwein vorm Herrn, das man gesehen haben muss: Im Vergleich zu The
Last Resort wirken viele neuere Punktruppen wie Jeanette Biedermann!
Internet:
homepage.ntlworld.com |
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LIFE OF
AGONY
Die Meister des depressiven Monster-Crossover sind endlich zurück! Life of
Agony haben in ihrer Karriere ausnahmslos Meilensteine gesetzt. Ihr
grooviger Lava-Sound, gepaart mit der todgequälten Götterstimme von Keith
Caputo geht unter die Haut wie eine Heroin-Nadel. Das WFF haben Life of
Agony damit schon einmal gerockt wie kaum eine andere Band: Unvergessen
bleibt der gigantische springende Menschenteppich von der Bühne bis zum
Mixerturm, den die New Yorker bei ihrer letzten WFF-Show 1996 in Zwickau zum
Abheben brachten.
www.lifeofagony.com |
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LOKALMATADORE
Mit ihrem asozialen PunkRock treten die Lokalmatadore an, um den Zelt -
Besucherrekord der Kassierer vom letzten Jahr zu knacken. Die vier Suffköppe
aus dem Ruhrpott machen mit ihren öligen Mitgrölnummern schnell sonnenklar,
wieviel Spaß Fußball, Ficken und Fernsehen machen kann. Was natürlich nicht
alles ist: Schließlich muss der Mensch auch Saufen! So gewinnt man
Frauenherzen: „Ich lass dir den Kochtopf, du lässt mir mein Bier.“
www.lokalmatadore.com |
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LOUSY
Die Chemnitzer Gossen-Gang knallt einem knackegenialen Aggropunkpop mit der
Bratpfanne über: Krachig, scharf und appetitlich. Fetzt los und haut rein,
der Sachsen-Stoff - und passt damit exzellent aufs WFF, das wie immer nicht
nur Weltgrößen eine Bühne verschafft, sondern immer wieder höchst
talentierten Nachwuchs auftut. Ein Geheimtipp, für den nicht nur
Genrefreunde dankbar sein werden.
www.lousy.de |
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MAD SIN
Psychobilly, das gibts auch noch - und zwar in der kompetentesten Form! Mad
Sin aus Berlin mixen nach wie vor Rock, Punk, und Hardcore zu einer
asozialen Hitschmelze, der ein kräftiger Schuss Rockabilly beigemengt wird.
Von daher kann es gar nicht anders gehen als ab, zumal die Band mit
Frontmann Köfte eine echt sehenswerte Type am Mikro aufbringt und der
Background-Sänger mit dem Psyeudonym des Jahrzehnts angeben kann: Hellvis!
www.madsin.com |
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MALEVOLENT CREATION
Ohne Unterlass oder gar Gnade geht das Ami-Todesbleigeschwader seinen alles
zermalmenden Weg durch die Musikgeschichte. Kein Schielen nach Trends. Keine
Kompromisse. Malevolent Creation sind ein Garant für ausufernde
Klang-Brutalität, für sägende Kaskaden derber Killer-Riffs, ratternde Salven
berstender Doublebassattacken. Schön, dass es noch so unverfälschten
Deathmetal gibt, der einem auf dem WFF die Därme von unten in den Hals
stopfen wird.
www.malevolentcreation.cjb.net |
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MAROON
Militantem Straight-Edge-Core widmen sich Maroon aus Nordhausen. Dabei gibts
saftig was vor die Lappen, und zwar in bester Heaven-Shall-Burn-Manier.
Obwohl die Band noch zum Nachwuchs gehört, setzt sie eine beeindruckende
Power frei und muss sich hinter den anderen Größen des Festivals nicht
verstecken. Textlich ist die Message klar: Go Vegan!
www.maroonhate.com |
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MAYHEM
Diese Band ist komplett krank, und zwar im Hirn. Das hat ihrem
infernalischen Gebolze im Untergrund kultische Verehrung eingebracht. Wenn
es mit dem Teufel zugeht, und das tut es bei den Norwegern zuweilen,
schnitzt die Gruppe schonmal mit dem großen, glänzenden Messer am eigenen
Löffel. Doch letztlich bleibt dem Fleisch vor der Bühne nicht anders übrig,
als sich dieses glühende Stück Stacheldraht ruckartig durch beide Ohren zu
ziehen.
www.thetruemayhem.com |
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MISCONDUCT
Ihren fetten, melodiegetriebenen Hardcore mixen Misconduct mit einer
rotzigen Prise Punkrock, so dass die Choose trotz aller Wut nicht ganz so
verbissen rüberkommt und reichlich Partylaune verbreitet. Der Stoff heizt
irgendwo zwischen Millencolin und den Satanic Surfers durch die Kante und
macht die Schweden damit zum Abfeiern und Mitsingen zur allerersten Wahl.
www.misconduct.nu |
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MNEMIC
Die Nähe zu Fear Factory können und wollen die Dänen Mnemic mit ihrem
„Fusion Future Metal“ gar nicht leugnen. Allerdings verfeinern sie ihr
Synthetik-Gitarren-Gemisch mit leicht verfrickeltem High-Tech-Riffing und
dreckigen Grooves aus der Rob-Zombie-Küche. Das kracht wie eine Breitseite
Photonentorpedos aus einen phasenkorrigierten Plasmawerfer und krallt sich
im Gedächtnis fest: Den Muskelkater nach dem Bangen vergesst ihr nie wieder!
www.mnemic.com |
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MONSTER
MAGNET
Schall trifft Rauch, Schweiß trifft Gras, Monster trifft Magnet. Die Götter
des psychedelischen Kraftrock aus New Jersey schmeißen auch auf ihrer neuen
Scheibe „Monolitic, Baby“ eine mächtige Dosis Black Sabbath mit Wüstensand
und bunten Pillen in einen fetten Zementmischer, die eine Hand am
ungewaschenen Sack in der Lederhose, die andere an der Gibson. Los, Wyndorf,
gib uns die Kante und lass es krachen!
www.monstermagnet.net |
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NAGLFAR
Mit ihrer finsteren Präzisionsraserei im Namen des Gehörnten jagen dir
Naglfar einen dichten Hagel infernalischer Eisnadeln unter die Haut. Die
Band hat eine ganze Reihe von Blackmetal-Klassikern auf dem Kerbholz und
gehört zur Elite der finsteren Heerscharen des Nordlandes. Die Kettensäge
führen die Ausnahme-Musiker zudem mit der sicheren Hand eines Hirnchirurgen
- um aus deiner Schädeldecke ihre Knochenarche zu zimmern!
www.naglfar.net |
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NECK
Melodisch-urwüchsigen Irish-Folk verbinden Neck mit rasendem Punkrock zu
einem prallen Party-Cocktail mit einer würzigen Prise Melancholie. Haut voll
in die Kerbe zwischen den Pogues und den Dropkick Murphys und bringt dich
schneller auf die richtige Pogopit-Drehzahl als ein paar Glas Guinness und
hat, St. Patrick sei Dank, nichts mit dem nervigen Gefiedel á la Riverdance
zu tun!
www.neck-neck.freeserve.co.uk |
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PETER PAN
SPEEDROCK
Irgendwie sind Peter Pan Speedrock cooler als die ganzen
Schweden-Rotzrocker: Einen Tick punkiger, einen Tick schneller, einen Tick
knarziger, einen Tick more sleazy, einen Tick ironischer. Die Holland-Truppe
rotzt und knattert sich durch Hits á la „Go, Satan, go“ wie eine mit Kerosin
aufgespritze Ackerfräse und verbreitet auf Anhieb gute Laune - ohne zuvor
erstmal ein sorgsam auf „Straße“ gebürstetes Image zu montieren. Geilst!
www.peterpanspeedrock.nl |
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ROSE
TATTOO
Die räudigen Aussie-Rocker waren schon heftig zugehackt, als sich die
meisten der heutigen Tintenfans noch mit Spucke Kaugummibilder auf den Arm
pappten. Doch den Riesenrespekt, den die Hartklang-Gilde Rose Tattoo nach
wie vor entgegenbringt, beruht auf der Tatsache, dass sie auch heute einen
Klassiker wie „Butcher & fast Eddie“ mit ganz dicken Eiern durch die Boxen
drückt. Wenn sich Kultsänger Angry Andersson mit dem Mikro die Rübe blutig
haut, sieht manch modern produzierte Hypermetall-Sinfonie plötzlich ganz,
ganz blass aus. So geht R-o-c-k!
www.rosetattoo.com.au |
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SHADOWS
FALL
Diese Aufsteiger-Band muss man einfach hören! Shadows Fall verweben
altehrwürdige Versatzstücke von urigem Thrash über Hardcore-Versatzstücke
bis hin zu schwedischem Melody-Death zu einer wahrhaft epischen
Metal-Meisterleistung. Die Band aus Boston gehört definitiv zu den ganz
großen Hoffnungen der Szene - sollte man sich auf jeden Fall reinbasteln!
www.shadowsfall.com |
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SIDEKICK
Korrekten GrooveCore der alten Schule hämmern Sidekick aus Stuttgart. Die
Band versteht ihr Schrubber-Handwerk und weiß genau, wie ein amtlicher
Moshpit durchgerührt werden muss, wie die aktuelle Silberscheibe „Amistad“
eindrucksvoll belegt. Klischees geht das erfrischend coole Hardcore-Quintett
dabei dankenswerterweise aus dem Weg, so dass man einen satten Beitrag zur
amtlichen WFF-Party beisteuern wird.
www.sidekick0711.de |
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SIX FEET
UNDER
Hier klappern die Gebeine zum Zombie-Pit! Six Feet Under langen auch 2004
wieder mit ihren modrigen Fingern durch die Grasnarbe des WFF, um rohen,
blutigen Spaß zu verbreiten. Das Florida-Death-Metal-Kommando um Chris
„Gurgel“ Barnes kloppt dabei aber mit einer erstaunlichen Präzision auf den
Hackstock, so dass auch Genre-Gegner dieser Brutalo-Kapelle den verdienten
Respekt nicht verweigern werden.
www.sfu420.com |
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SLIPKNOT
Ja, das tut weh, wenn man eine Band als Hype abtun will: Die Maskenmänner
von Slipknot hämmern nämlich voll in die Fresse und belegen eins aufs andere
Mal, dass sie nicht nur extrem erfolgreich, sondern auch extrem heftig sind.
Dass die kaputte Bühnenshow der Iowa-Metzger auch noch was fürs Auge ist,
kann nun wirklich nur noch die Fraktion mit der gelb-schwarzen Armbinde
stören! Auf alle Fälle bringt die Truppe traditionelle Härte-Werte gekonnt
mit neumetallischer Kraft zusammen und damit das WFF-Anliegen auf den Punkt.
www.slipknot1.com |
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SOILWORK
Neben In Flames sind Soilwork das geilste Melody-Death-Kommando des
Planeten. Ihr Vorteil dabei: Gelegentliches Weichgedudel lassen die Schweden
außen vor und hacken statt dessen lieber mit einer fies angeschliffenen
Thrash-Kante um sich. Dazu kommt der todgeile Wut-Gesang von Bjorn Strid,
der einem allein eine Gänsehaut über die Gänsehaut spannt. Absolut
unumgänglich, diese Band!
www.soilwork.org |
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SOULFLY
Auch mit dem neuen Album „Prophecy“ hämmert Freigeist Max Cavalera mit
seinen Soulfly ideenreich und intensiv auf den Zentralnerv einer stetig
wachsenden Fangemeinde ein. Der erdige Dreadlock-Wirbelwind mit dem großen
Herz gehört zu den Motoren der Szene, ohne die ihr das Blut in den Adern
versauern würde. Kein Wunder, das Soulfly die Lieblings-Wunschband Nr. 2 der
WFF-Meute sind: Hier werden mit Urgewalt Grenzen niedergerissen, um den
Groove aller lebender Wesen zu einem Donnerschlag zusammenzutrommeln.
www.soulfly.com |
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STREET
DOGS
Schmissigen Geradeaus-Punkrock mit dem Charme irischer Gassen hetzen die
Street Dogs aus Boston über das Gelände. Die neue Band von Mike McColgan,
dem Ex-Sänger der legendären Dropkick Murphys, bewegt sich dabei zielsicher
auf deren Spuren und mixt die rauhe Energie des Punk mit dem
Gassenhauerpotenzial irischer Hochgeschwindigkeits-Folk-Weisen. Gibt eine
fette Party auf dem Grün!
www.street-dogs.com |
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SWORN
ENEMY
Aus New York kommt mit Sworn Enemy eine Entdeckung von Hatebreed-Chef Jamey
Jasta. Das Frustkommando um Schreihals Sal Enemy feuert von seiner massiven
Old-School-Hardcore-Plattform aus unablässig cool geriffte MetalCore-Bolzen
ins Volk und sorgt für ein mächtiges Energielevel. Nebenbei hacken Sworn
Enemy ihre ganz eigene Kerbe in das Anlitz der stetig wachsenden
Dampframmenklang-Liebhaber. Holt Euch eure Packung - es lohnt sich!
www.swornenemynyc.com |
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TAPE
Die NuMetaller aus Hamburg sind mit ihrem Hit „Mother“ die Band der Stunde.
Frontfrau Dacia und ihre Mitmusiker verstehen es blendend, fette
Riffgranaten mit filigranen Melodien zu durchsetzen und der Meute kochend
heiß aufzutischen. Damit konnte die Band auf der letzten Limp-Bizkit
Deutschlandtour die Menge bestens für Fred Durst & Co aufwärmen und sich
sogar die Sympathie des Headliners sichern. Mit Tape werden hoffnungsvolle
Vertreter der jungen Garde das Fullforce gehörig rocken!
www.tape-music.de |
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TERROR
Gallige Hassbrocken kotzen die Amis von Terror mit ihrem breitbeinigen
MetalCore aufs Gelände. Die Band kann kaum laufen vor Energie und lässt dass
mit ihren Wutklumpen von Songs an den Ohren ihrer Mitmenschen aus. Wer
glaubt, einen geballten Schlag der Marke Hatebreed oder Caliban vertragen zu
können, sollte sich trotzdem vorsehen: Die Stücke des Debüts „Lowest of the
low“ treffen schnell, gemein und ohne weitere Vorwarnung.
www.terrorhc.com |
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THE BONES
Siffigen Riffrock der hochprozentigen Skandinavien-Güteklasse verzapfen The
Bones und legen damit eine Rotzschicht in Gelände, auf der man sich prima
langlegen kann. Wer sich gern im Spritgeknatter zwischen Gluecifer und den
Hellacopters suhlt, dürfte von dieser Schwedencombo seine langersehnte
letzte Ölung erhalten. Prost!
www.bonesrocknroll.com |
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THE
EXPLOITED
Wer aufs Maul will, der muss Sänger Wattie nur als Engländer bezeichnen. Man
kann den Schotten von The Exploited aber auch einfach nur zuhören, um sich
die Broschüre „Wie frühstücke ich ohne Unterkiefer“ akustisch aushändigen zu
lassen. Die Pogo-Urväter haben nichts von ihrer rohen Wut verloren, dabei
aber ihre Punkpower gelegentlich mit der Durchschlagskraft moderneren
Riffings frisiert. Immer wieder eine Macht!
www.theexploited.com |
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THE
PEEPSHOW
Wenn man will, dass sich die Leute nach den verdammten Bandplakaten auch den
Kopf umdrehen, nennt man sich, wie auch sonst, „The Peepshows“. Das Quintett
aus dem Mutterland des Rotzrock dröhnt sich durch charmant-dreist
hochgedrehten Rock‘n‘Roll, der in seinen Grundzügen AC/DC ebensowenig
verleugnen kann wie The Sweet und dem Mob vor der Bühne höllisch den Marsch,
äh, blasen wird!
www.burningheart.com |
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THE REAL
MC KENZIES
Wer die Dropkick Murphys mag, müsste The Real McKenzies eigenlich lieben!
Der folkige Sauf-Punk der Kanadier rattert mit ebenso hoher Drehzahl ins
Gebein wie Selbstgebrannter, und der ständige Dudelsack verleiht den
Party-Explosionen der Band die nötige Würze. Nur so lässt sich auch
erklären, warum sich die McKenzies im letzten Jahr noch in den frühen
Morgenstunden auf die Bühne trauten und trotzdem zum Abräumer des Saturday
Night Fevers wurden!
www.realmckenzies.com |
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TIAMAT
Den radioaktiven Honig einer bleiernen Nachtblume drücken Tiamat so exzessiv
in die Hörerseele, dass man selbst in der größten Verzweiflung noch über die
Schönheit des brennenden Lichts zu weinen vermag. Metal? Gothic? Psychedelic?
Wen interessieren schon solche Kategorien, so lange die Ausnahme-Schweden um
Johan Edlund etwas uraltes Wahres am Leben erhält, das Jetzt erträglich
macht und dabei den Blick für das Morgen kräftigt.
www.churchoftiamat.com |
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TURBONEGRO
Willkommen beim 1. Internationalen Turbojugend-Camp! Eine bessere Mixtur aus
drahtigem Rock‘n‘Roll, knackigem Glam und räudigem Punk als die von
Turbonegro ist auf diesem Planeten derzeit nicht zu bekommen. Kaum eine Band
hat in der Szene solche Spuren hinterlassen wie die wegweisenden
Kult-Norweger! Von daher ist klar, dass die Groove-Tunten nicht umhin
kommen, der Turbojugend Roitzschjora einen Besuch abzustatten. Nicht
zuletzt, um reichlich Jeans und Leder mit Schweiß zu versilbern...
www.turbonegro.com |
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WALLS OF
JERICHO
Eine tödliche Dosis brachialsten MetalCores feuern Walls of Jericho von den
Brettern und haben dabei alle wichtigen Zutaten am Start:
Schrotflinten-Riffs, Doppelbassgehacke und fieses Geschrei. Dass letzteres
von einer Frau kommt, gibt der Sache sogar einen zusätzlichen Kick: Das
Reiszweckengegurgel von Sängerin Candace hat sich offenbar ausgezahlt!
Angepisster als diese Amis kann man der Menge kaum in die Fresse treten...
www.trustkill.com |
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THE VISION BLEAK
A SYMPHONY OF HORROR performed by THE VISION BLEAK and the SHADOW
PHILHARMONICS feat. LETZTE INSTANZ
Was für eine Blendgranate aus schwarzem Licht! The Vision Bleak haben eben
eines der intensivsten Gothic-Metal-Alben überhaupt eingegruselt, welches
beim WFF als „A Symphony of Horror“ in einmaliger Form zu erleben sein wird!
Die ehemaligen Empyrium-Recken bringen ihre Mischung aus knirschendem
80er-Gothicrock, fett treibendem Groove und sinfonischen Elementen gemeinsam
mit dem Klassik-Tenorensemble „Shadow Philharmonics“, verstärkt durch die
Streicher der „Letzten Instanz“ zu Gehör. Dieser dunkle Leckerbissen wird
mit Sicherheit ein heimlicher Höhepunkt des Festivals!
www.the-vision-bleak.de |
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