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Ausschließlich Besuchern mit 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET ist Anreise und Camping bereits ab Mittwoch 22 Uhr bis zum Donnerstag 12.00 Uhr vorbehalten.

Ab Donnerstag 12.00 Uhr wird der Campingplatz auch für Besitzer des 3- Tage FESTIVAL-TICKET eröffnet. Vorher ist dies für Besucher mit 3 Tagesticket nicht möglich.

Bitte beachtet, das ausschließlich Besucher mit einem gültigen 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET Donnerstag Einlass ins Festivalgelände zu den Konzerten auf der Mainstage gewährt wird. Besitzern des 3- Tage FESTIVAL-TICKETS wird erst ab Freitag Zugang zum Konzertgelände gewährt.

Jedes Fahrzeug benötigt eine Parkvignette (Einheitspreis für alle Besucher) um Zugang zum Campingplatz zu erhalten. Weitere Fragen und Infos unter:
www.withfullforce.de

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FESTIVALS:

AKTUELLE KONZERTE

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BANDINFOS 2004

   

ADJUDGEMENT

Mit Adjudgement schlägt eines der dienstältesten deutschen Hardcore-Kommandos zu. Man zockt kernigen Anfangs-90-er Stoff mit dicken Eiern, die bei den Jungs aus Hannover dankenswerterweise aber nicht als Hirnersatz herhalten müssen. Die Band ist dem Leben treu geblieben, hat sich einen ehrlichen Blick bewahrt und gönnt ihrem krachigen Kerngeschäft des öfteren den frischen Wind der Gegenwart. Verdient Respekt!

www.adjudgement.de

   

AOK

Nichts als Kern weil spielen Scheiße für geil und Kommerz leider üben mit der viele Jahre. Aber FullForce keine Türen zu, weil um Gag klappen Kasse fett derweil und alte Zeiten immer Kult. Wie jetzt, du kennst AOK nicht? Dann lern sie gefälligst kennen! Immerhin können die Frankfurter jetzt sogar spielen, was dem Spaß an ihrem kruden Zwerchfellkrach keinen Abbruch tut darf. Irgendwie muss das an der Gesundheitsreform liegen...

www.aok-band.de

   

AGNOSTIC FRONT

Eine Legende gibt sich die Ehre, und zwar im ruhmreichen One-Voice-Lineup: Agnostic Front haben dem Ur-Hardcore schon die nackte Wut in die Straßenfratze gezaubert, als die meisten ihrer unwürdigen Nachturner sich noch bei Mutti auf dem Plüschkissen den Arsch mit Kinderüberraschung zugestopft haben. Wer rohe Aggression aus dem Schmelztiegel New York schätzt, kommt an dieser Band-Institution nicht vorbei.

www.afnyhc.com

   

HATEBREED

Kaum eine Band verkörpert den Geist des WFF so essenziell wie Hatebreed: Die MetalCore-Brigade verbindet entfesselte Wucht mit einem klaren Kopf, wilden Groove mit hohem Wiedererkennungswert und ist dabei bodenständig sympathisch. Genau deshalb liefert die Band auch den Start-Soundtrack der WFF-Homepage. Und mit Sänger Jamey Jasta konnte MTV in den Staaten kaum einen besseren Moderator für den wiederbelebten „Headbangers Ball“ finden.

www.hatebreed.com

   

ATROCITY

Die wohl originellsten Deutsch-Deather haben in Atlantis entdeckt, wie man der Zielgruppe mit fetter Pathos-Kelle die heruntergeklappte Kauleiste zertrümmert. Und Atrocity vergessen nicht, immer wieder ein paar Zuckerbäckermelodien mit in den Granatwerfer zu packen, wenn sie auf dem WFF mit ihrer einzige Festivalshow 2004 das langersehnte neue Album live erstmals vorstellen. Darf man nicht verpassen!

www.atrocity.de

   

BEATSTEAKS

Allerfeinsten Melodie-PunkRock kloppen die Beatsteaks unters Volk - mal kantig rauh, dann wieder wohlig fein poliert. Die Berliner sind eine famose Ausnahme-Partyband der Kalifornien-Güteklasse und machen auf dem Hitparaden-Surfbrett eine ebenso gut Figur wie beim Straßenrotzschroten. Das aktuelle Hammer-Album „Smack Smash“ klatscht ins Gesicht wie eine Sahnetorte mit rostigen Schrauben im Boden - die Beatsteaks sollte man unbedingt im Auge behalten, die werden mal ganz, ganz groß!

www.beatsteaks.org

   

BENEDICTION

Mit ihrer gnadenlosen Old-School-Deathmetal-Dampfwalze parken Benediction direkt auf deinem Gesicht. Die Ex-Band von Napalm-Death-Sänger Barney dürfte zu den dienstältesten Kultkombos des Genres zählen. Klar, dass die derben Briten nichts anbrennen lassen und dem jungen Gemüse zeigen, wie man einen morbiden Eisenpflug mit voller Wucht durch das WFF-Gelände zerrt.

www.benediction.tk

   

BACKYARD BABIES

Ohren auf für schwedisches Gossengedonner: Die Backyard Babies entern das WFF! Spätestens seit ihrer genialen „Total 13“-Scheibe steht für die schnoddrigen Dreckrocker ein schweißnasser, flammenverzierter Thron im Rock-Olymp bereit. Die Babies rumpeln Rinnstein-Punk und großkotziges Sleaze-Gepose zu einer unvergesslichen Brummschädel-Sause zusammen, an der man nie im Leben vorbeikommt.

www.backyardbabies.com 


   

BLOOD FOR BLOOD

Schon mal das Gefühl ausgekostet, wenn dir ein bis zur Weißglut erhitzter Kessel direkt vorm Gesicht um die Ohren fliegt? Blood for Blood zeigens dir mit ihrem „Ich-hau-dir-in-die-Fresse“-Hardcore. Der Dampf in diesem New-York-Wutkommando ist tiefer, dreckiger Hass auf eine Welt, die den Jungs lebenslang auf den Deckel draufgedrückt hat. Watch ’em explode!

www.bloodforblood.org

   

BORN COOL

Das coole an Born Cool ist, das sie als Dreckrock-Band viel zu cool für Scheuklappen sind: Die meterhohen, mit reichlich Punk-Rotz gemauerten Gitarrenwände der Leipziger schließen wie eine schützende Hand wundervolle Pop-Melodien ein. Kein Wunder: Immerhin sind die ehemaligen ((tam))-Innovatoren Joey A. Vaising (Riffmeister an der Sternenaxt) und Gräfe (Tasten) am Start. Den Gesang bei den Leipzigern besorgt Comicspezialist und Ärzte-Grafiker Schwarwel, im Nebenberuf „Papa“ des WFF-Maskottchens...

www.born-cool.com

   

BORN FROM PAIN

Wenn die Holländer Born from Pain ihren zornigen Midtempo-Bulldozer anschmeißen, vergeht dir die gute Laune. Die Truppe zockt frustrierten Proll-Hardcore, der Amiwalzen wie Hatebreed in nichts nachsteht. Dass ihr Schlag in die Fresse richtig weh tut, liegt dass an der manierlichen Ladung Metalnägel in der Hardcore-Faust, mit der die Band auch gern mal zu oldschooligen Highspeed-Attacken ausholt.

www.bornfrompain.com

   

BREED 77

Einen fetten Arsch hat diese Band beileibe nicht in der Hose: Den haben sich die NuMetaller aus Gibraltar beizeiten abgespielt. Und auch ohne Plattenvertrag überzeugte der wilde Haufen vor Black Sabbath ebenso wie vor Napalm Death. Denn dass die Band so wunderbar im Ohr hängenblieb, liegt aber nicht nur an ihrer immensen Power: Breed 77 warten an den richtigen Stellen mit griffigen orientalischen Melodiebögen auf, die man nur als einmalig bezeichnen kann.

www.breed77.net

   

CALIBAN

Caliban haben mit ihrem verschärften Metal-Core ein böses Bolzenschussgerät unter der Lederjacke, mit dem sie für frische Luft unter morschen Schädeldecken sorgen werden. Fette Moshparts wechseln bei dieser Ruhrpott-Band in satter Folge mit superschnell rausgedonnerten Speedpassagen, so das sich die Mucke dieses Energiekommandos unweigerlich zu nur einem Ziel verdichtet: Druck, Druck, Druck!

www.calibanmetal.com

   

CHIMAIRA

Ihren Neu-Metal haben Chimaira aus Cleveland so clever rosten lassen, dass die Mucke wie eine Art New Wave Of American Heavy Metal losknattert: Räudige Stahl-Gitarren kreischen, abgefeuert aus einer doppelläufigen Melodie-Flinte, dazu bollern die Doublebass-Drums, dass es die helle Freude ist. Trends oder modischen Schnickschnack findet man vielleicht bei H&M - diese herzliche Hammercombo lässt das &-Zeichen dazwischen aber gottlob weg!

www.chimaira.com

   

CONFLICT

Wütenden Anarcho-Punk hämmern Conflict aus England in eine Zeit, die sich gern hinter Hochglanzprospekten vor jeder noch so simplen Wahrheit zu verstecken sucht. Diese zu zerfetzen haben sich die alteingesessenen Kult-Punks zur Aufgabe gemacht. Conflict labern nicht, Conflict mischen sich mit ihrer politischen Meinung ein und teilen dabei mit der großen Kelle ordentlich aus.

www.conflict.org.uk

   

CROWBAR

Wenn zermalmt zu werden immer so genial wäre wie bei der schwersten Band der Erde, könnte man sich glatt unter einer Dampfwalze zur Ruhe betten. Crowbar sind pure New-Orleans-Gravitation, versüßen ihre doomige Wucht jedoch mit so vielen Klasse-Melodien, dass man sich immer wieder gern erdrücken lässt. Mehr von diesem Brecheisen!

www.crowbarmusic.com

   

DARK TRANQUILLITY

Der Tod ist eine Melodie, die einem im Idealfall von Dark Tranquillity in die Venen gedrückt wird. Neben In Flames gehört die Band zu den Schöpfern des legendären Göteborg-Sounds, klingt dabei aber fetter, bedrückender. Mit dem letzten Album „Damage done“ ist der Band die Essenz ihres Schaffens gelungen - das WFF zeigt die Jungs damit auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität!

www.darktranquillity.com

   

DEATH ANGEL

Die quirligen Thrash-Könige sind seit dem Debüt „The Ultra Violence“ Kult. Auf ihrer neuen Scheibe „The Art of Dying“ wissen sie aber nicht nur, wie man gepflegt den Löffel in den Besteckkasten des Universums zurücklegt. Dank hochmelodischen Riffs und filigranem Geratter führen die Bay-Area-Helden anschaulich vor, wie man die Zeit bis dahin mit viel Energie sinnvoll gestalten kann.

www.deathangel.com

   

DIMMU BORGIR

Episch-sinfonische Erhabenheit, gepaart mit dem rasenden Zorn des Bösen: Dimmu Borgir mögen den Bekanntheitsgrad einer Mainstream-Band erreicht haben, doch ihrer kompromisslosen Black-Metal-Durchschlagskraft tut das keinen Abbruch. Dazu kommt die spektakuläre Live-Show von den Pforten der Finsternis, die sich mit der Präzision einer CNC-Fräse in die Hirnlappen hobelt. Das WFF ist dabei in diesem Jahr das einzige Open Air, das die Norweger in Schutt und Asche legen!

www.dimmu-borgir.com

   

DISCHARGE

Letztes Jahr mussten sie kurzfristig absagen, aber jetzt klappt es mit Discharge auf dem WFF: Diese unkontrollierte Chaoten-Truppe gehört zu den einflussreichsten Vorreitern der Szene. Die Engländer Discharge haben dem Metal die Wut des Punk beigebracht und mit ihrem Klassiker „Hear Nothing, See nothing, say nothing“ ganzen Musikerlegionen an der Schwelle zum Speed und Thrash die Richtung gewiesen. Eine Pflichtveranstaltung!

www.discharge.uk.com

   

DONOTS

Mit dem Singalong-Monster „We`re not gonna take it“ haben die Donots aus dem Münsterland der europäischen Punkrockgemeinde eine ganz fette Hymne geschenkt! Weil die Truppe keine Scheuklappen kennt und sich gelegentlich aus vollem Herzen Richtung Heavy Metal oder Pop, Hardcore oder Emo verschlenkert, erreicht ihr cremiger Melody-Punkrock jederzeit hohen Mitsing-Faktor und hämmert dabei voll auf die Nuss.

www.donots.com

   

EKTOMORF

Die hypermotivierten Ungarn packen ihre Ansicht von groovig-experimentellem Thrashcore genau dorthin, wo er auch hingehört: Zwischen die Stühle „Soulfly“ und „Sepultura“. Das Kunststück dabei: Ektomorf klingen trotzdem sehr eigenständig und wissen den Hexenkessel im Publikum durchaus mit ihrer eigenen Suppe aufzuschäumen. Nicht verpassen!

www.ektomorf.net

   

E-TOWN CONCRETE

Schlaffer HipHop-Metal á la Body Count war gestern - jetzt kommen E Town Concrete und ihr RapCore! Das Quartett verquirlt harte Thrash- und Hardcoreriffs mit dem authentischen Rap-Style der New Yorker Straßen und landet damit einen Volltreffer, der vor allem live zu einer mächtigen Groovewalze verschmilzt und ebenso effektiv funktioniert. Da bleibt nur eins: Springt!

www.etownconcrete.net

   

EXHUMED

Das es sowas noch gibt: Die Kalifornier Exhumed klatschen dem Hörer mit ihrem grindigen Gore-Metal ungeniert blutige Innereien im berüchtigten Hasenfickbeat um die Ohren. Dazu wird gegurgelt, geschrotet und im tiefergeschabten Keller der Gitarrenfrequenzen geschreddert, dass es nur so eine Freude ist. Die Extrem-Metaller lassen aber nicht nur die Carcass-Knochensäge kreisen, sondern wetzen ihr blutiges Beil auch von Zeit zu Zeit am traditionellen Thrashmetal. Kult, der mittlerweile Seltenheitswert hat!

www.go.to/exhumed

   

FEAR FACTORY

Dich interessiert bisher nicht eine einzige Band auf dem WFF? Scheiße, jetzt musst du trotzdem kommen: Fear Factory aus Los Angeles haben mit ihrem begnadeten Hammergroove-Album „Archetype“ das Comeback des Jahres hingelegt und spielen in Roitzschjora ihre einzige deutsche Open-Air-Show dieses Jahr! Niemand versteht es wie dieses Cyber-Kommando, maschinell kalte Brutalität mit den Abgründen der menschlichen Seele zu einem fiesen Bastard zu verschmelzen. Die zur Zeit vielleicht geilste Combo des Planeten!

www.fearfactory.com

   

FIREBALL MINISTRY

Die Amis rattern räudigen Retro-Metal so frisch von der Leber weg, dass man meinen könnte, die 80er hätten eben erst begonnen. Fireball Ministry rocken irgendwo zwischen Alice Cooper und Iron Maiden, Venom und AC/DC, Motörhead und Van Halen. Hier groovt nix, hier donnerts noch richtig. Dabei klingt das Quartett null angestaubt, sondern einfach nur authentisch. Am Bass dabei ist

www.fireballministry.com

   

GRAVE DIGGER

Es gibt Bands, die sind frisch in der Szene und klingen fürchterlich alt. Und es gibt Grave Digger: Die Teutonen-Metaller um Chris „Onkel Reaper“ Boltendahl sind schon seit Anfang der 80er am Start und packt immer noch mehr Feuer und frische Ideen in ihren hämmernden Hymnen-Metal als manch gehyptes Nachwuchstalent. Chris ist unbestritten eine der fanfreundlichsten Persönlichkeiten der Szene, bei der Beständigkeit noch ein Wert an sich und ein Gig ein Geschenk an die Fans ist.

www.grave-digger.de

   

DISBELIEF

Mittlerweile 5 Alben haben die Extrem-Metaller aus Hessen am Start. Von Anfang an stellte die Band was Besonderes dar: Ihre Kombination aus exzessivem Death Metal und äußerst gefühlvollen (sprich: depressiv, aggressiv, psychopatisch usw.) Melodien, welche erschreckend genial von Jaggers Stimme umgesetzt werden, sucht ihresgleichen. Kurzfristig eingesprungen werden sie der Knüppelnacht eine neue Dimension der Härte verleihen.

http://www.disbelief.de

   

HANNS MARTIN SLAYER

Wenn schon Coverband, dann bitte super. Und wenn schon Slayer-Coverband, dann bitte auch kontrovers! Hans Martin Slayer bieten beides. Die Truppe hat die mörderische Riff-Essenz der Todschläger bis ins Mark aufgesogen und reproduziert die Klassiker des mehrfachen WFF-Headliners auf exquisite Weise. Auf diese Weise ist ein unappetitlicher Konflikt clever gelöst: Man kann schließlich nicht jedes Jahr Slayer aufs WFF holen - aber ein WFF ganz ohne Slayer, das wäre irgendwie Scheiße.

www.unitedpixel.com/ge/Hans Martin Slayer

   

HEAVEN SHALL BURN

Druck, Druck, Druck... Heaven Shall Burn haben nur ein Ziel, und dazu ist dem Quintett aus Thüringen jedes Mittel recht. Egal ob fiese Hardcore-Riffs, brutale Death-Metal-Versatzstücke, Bulldozer-Grooves oder Black-Metal-Raserei - die Combo hält durchweg ein beängstigend hohes Niveau. Auch was die Texte angeht. Von Hirn-Flachwichserei sind Heaven Shall Burn ebenso weit entfernt wie von einer Gothic-Ballade. Diese Band wird einmal ganz, ganz groß!

www.heavenshallburn.com

   

HYPOCRISY

Rasenden Hyperdeath mit starker sinfonischer Schlagseite zockt die schwedische Kultband um Peter Tägtgren. Die Band vereint auf unnachahmlich meisterhafte Weise technisch atemberaubende Killer-Riffs und griffige Melodiekaskaden mit satter Brutalität und einem guten Gespür für Grooves. Gepflegter kann man sich die Murmel kaum vom morschen Hals schrauben lassen.

www.hypocrisy.tv

   

I DEFY

Am Start ist die Band aus Hannover und ihr kerniger Old-School-Hardcore, wie er auf dem coolen „The Firing Line“-Album nicht krachiger zelebriert werden könnte. Die Truppe rammt einem die geballte Faust mit voller Wucht in den Magen. Dabei hat das Quartett aber genug Schmalz unterm Basecap, dass man den Hieb anhand der vielen eingebauten Raffinessen nie wieder vergisst.

www.idefy.de

   

IGNITE

Frischfröhlichen California-Core strahlt eine der besten Hardcore-Bands der letzten Dekade unter das WFF-Volk. Statt zusammengebissener Zähne knallen die smarten Jungs mit frischem Schwung los, was ihrer enormen Energie eine positive Schlagseite verpasst und trotzdem unbändige Livekraft entfesselt. Wer sich nicht mit Green Day die Schleimbeutel entzünden will und auf Bad Religion kann, muss bei Ignite!

www.ignitemusic.net

   

ILL NINO

Endlich mal ein Name, der passt: Ill Nino pusten ihren Modern-Metal-Sound in der Tat wie ein südländischer Wirbelsturm übers Gelände. Die Ami-Truppe um Ex-Pro-Pain- und -Soulfly-Drummer Chavarri mixt Latino-Atmosphäre mit fetten Grooves und mächtigen Metal-Riffs, dass man sich einfach nur dreht wie ein Brummkreisel. Dabei hat die Band das Zeug, Machine Head ebenso das Fürchten zu lehren wie P.O.D.

www.illnino.com

   

PUNISHABLE ACT

Die mittlerweile altgedienten Haudegen aus Berlin peffern Euch eine satte Ladung Hardcore mit ordentlicher Metal-Schlagseite in den Unterleib. Punishable Act haben eine ganze Reihe geeigneter Werkzeuge am Start, um dem moshenden Mob gepflegt die Zähne aus der Kauleiste zu brechen - mal agiert man dazu mit der schierer Wucht einer Dampframme, dann wieder mit der gezielten Energie fies sägender Riffs. So muss es sein!

www.punishable-act.de

   

LAKE OF TEARS

In den ewigen Herbst treten Lake of Tears ihren eigenen Pfad zwischen gothischer Melancholie und doomigen Knusper-Riffs - mal auf der Spur des Raben, mal mit den Schwingen eines Schwans. Wem die Sonne zu sehr aufs Gemüt schlägt, der kann sich hier seine private kleine Regenwolke einfangen. Naja, und eine Kräuter-Tüte drehen kann man zu den Klängen der intensiven Schweden auch ganz passabel...

www.lakeoftears.net

   

LAST RESORT

Räudig und kompromisslos tritt eine der dienstältesten und besten Oi!-Bands Arsch: The Last Resort aus England mischen seit Anfang der 80-er in einer Szene mit, die über all die Jahre die meiste Boden- und Gossenhaftung behalten hat. Sänger Roi Pearce ist auf der Bühne zudem ein charismatisches Kampfschwein vorm Herrn, das man gesehen haben muss: Im Vergleich zu The Last Resort wirken viele neuere Punktruppen wie Jeanette Biedermann!

Internet: homepage.ntlworld.com

   

LIFE OF AGONY

Die Meister des depressiven Monster-Crossover sind endlich zurück! Life of Agony haben in ihrer Karriere ausnahmslos Meilensteine gesetzt. Ihr grooviger Lava-Sound, gepaart mit der todgequälten Götterstimme von Keith Caputo geht unter die Haut wie eine Heroin-Nadel. Das WFF haben Life of Agony damit schon einmal gerockt wie kaum eine andere Band: Unvergessen bleibt der gigantische springende Menschenteppich von der Bühne bis zum Mixerturm, den die New Yorker bei ihrer letzten WFF-Show 1996 in Zwickau zum Abheben brachten.

www.lifeofagony.com

   

LOKALMATADORE

Mit ihrem asozialen PunkRock treten die Lokalmatadore an, um den Zelt - Besucherrekord der Kassierer vom letzten Jahr zu knacken. Die vier Suffköppe aus dem Ruhrpott machen mit ihren öligen Mitgrölnummern schnell sonnenklar, wieviel Spaß Fußball, Ficken und Fernsehen machen kann. Was natürlich nicht alles ist: Schließlich muss der Mensch auch Saufen! So gewinnt man Frauenherzen: „Ich lass dir den Kochtopf, du lässt mir mein Bier.“

www.lokalmatadore.com

   

LOUSY

Die Chemnitzer Gossen-Gang knallt einem knackegenialen Aggropunkpop mit der Bratpfanne über: Krachig, scharf und appetitlich. Fetzt los und haut rein, der Sachsen-Stoff - und passt damit exzellent aufs WFF, das wie immer nicht nur Weltgrößen eine Bühne verschafft, sondern immer wieder höchst talentierten Nachwuchs auftut. Ein Geheimtipp, für den nicht nur Genrefreunde dankbar sein werden.

www.lousy.de

   

MAD SIN

Psychobilly, das gibts auch noch - und zwar in der kompetentesten Form! Mad Sin aus Berlin mixen nach wie vor Rock, Punk, und Hardcore zu einer asozialen Hitschmelze, der ein kräftiger Schuss Rockabilly beigemengt wird. Von daher kann es gar nicht anders gehen als ab, zumal die Band mit Frontmann Köfte eine echt sehenswerte Type am Mikro aufbringt und der Background-Sänger mit dem Psyeudonym des Jahrzehnts angeben kann: Hellvis!

www.madsin.com

   

MALEVOLENT CREATION

Ohne Unterlass oder gar Gnade geht das Ami-Todesbleigeschwader seinen alles zermalmenden Weg durch die Musikgeschichte. Kein Schielen nach Trends. Keine Kompromisse. Malevolent Creation sind ein Garant für ausufernde Klang-Brutalität, für sägende Kaskaden derber Killer-Riffs, ratternde Salven berstender Doublebassattacken. Schön, dass es noch so unverfälschten Deathmetal gibt, der einem auf dem WFF die Därme von unten in den Hals stopfen wird.

www.malevolentcreation.cjb.net

   

MAROON

Militantem Straight-Edge-Core widmen sich Maroon aus Nordhausen. Dabei gibts saftig was vor die Lappen, und zwar in bester Heaven-Shall-Burn-Manier. Obwohl die Band noch zum Nachwuchs gehört, setzt sie eine beeindruckende Power frei und muss sich hinter den anderen Größen des Festivals nicht verstecken. Textlich ist die Message klar: Go Vegan!

www.maroonhate.com

   

MAYHEM

Diese Band ist komplett krank, und zwar im Hirn. Das hat ihrem infernalischen Gebolze im Untergrund kultische Verehrung eingebracht. Wenn es mit dem Teufel zugeht, und das tut es bei den Norwegern zuweilen, schnitzt die Gruppe schonmal mit dem großen, glänzenden Messer am eigenen Löffel. Doch letztlich bleibt dem Fleisch vor der Bühne nicht anders übrig, als sich dieses glühende Stück Stacheldraht ruckartig durch beide Ohren zu ziehen.

www.thetruemayhem.com

   

MISCONDUCT

Ihren fetten, melodiegetriebenen Hardcore mixen Misconduct mit einer rotzigen Prise Punkrock, so dass die Choose trotz aller Wut nicht ganz so verbissen rüberkommt und reichlich Partylaune verbreitet. Der Stoff heizt irgendwo zwischen Millencolin und den Satanic Surfers durch die Kante und macht die Schweden damit zum Abfeiern und Mitsingen zur allerersten Wahl.

www.misconduct.nu

   

MNEMIC

Die Nähe zu Fear Factory können und wollen die Dänen Mnemic mit ihrem „Fusion Future Metal“ gar nicht leugnen. Allerdings verfeinern sie ihr Synthetik-Gitarren-Gemisch mit leicht verfrickeltem High-Tech-Riffing und dreckigen Grooves aus der Rob-Zombie-Küche. Das kracht wie eine Breitseite Photonentorpedos aus einen phasenkorrigierten Plasmawerfer und krallt sich im Gedächtnis fest: Den Muskelkater nach dem Bangen vergesst ihr nie wieder!

www.mnemic.com

   

MONSTER MAGNET

Schall trifft Rauch, Schweiß trifft Gras, Monster trifft Magnet. Die Götter des psychedelischen Kraftrock aus New Jersey schmeißen auch auf ihrer neuen Scheibe „Monolitic, Baby“ eine mächtige Dosis Black Sabbath mit Wüstensand und bunten Pillen in einen fetten Zementmischer, die eine Hand am ungewaschenen Sack in der Lederhose, die andere an der Gibson. Los, Wyndorf, gib uns die Kante und lass es krachen!

www.monstermagnet.net

   

NAGLFAR

Mit ihrer finsteren Präzisionsraserei im Namen des Gehörnten jagen dir Naglfar einen dichten Hagel infernalischer Eisnadeln unter die Haut. Die Band hat eine ganze Reihe von Blackmetal-Klassikern auf dem Kerbholz und gehört zur Elite der finsteren Heerscharen des Nordlandes. Die Kettensäge führen die Ausnahme-Musiker zudem mit der sicheren Hand eines Hirnchirurgen - um aus deiner Schädeldecke ihre Knochenarche zu zimmern!

www.naglfar.net

   

NECK

Melodisch-urwüchsigen Irish-Folk verbinden Neck mit rasendem Punkrock zu einem prallen Party-Cocktail mit einer würzigen Prise Melancholie. Haut voll in die Kerbe zwischen den Pogues und den Dropkick Murphys und bringt dich schneller auf die richtige Pogopit-Drehzahl als ein paar Glas Guinness und hat, St. Patrick sei Dank, nichts mit dem nervigen Gefiedel á la Riverdance zu tun!

www.neck-neck.freeserve.co.uk

   

PETER PAN SPEEDROCK

Irgendwie sind Peter Pan Speedrock cooler als die ganzen Schweden-Rotzrocker: Einen Tick punkiger, einen Tick schneller, einen Tick knarziger, einen Tick more sleazy, einen Tick ironischer. Die Holland-Truppe rotzt und knattert sich durch Hits á la „Go, Satan, go“ wie eine mit Kerosin aufgespritze Ackerfräse und verbreitet auf Anhieb gute Laune - ohne zuvor erstmal ein sorgsam auf „Straße“ gebürstetes Image zu montieren. Geilst!

www.peterpanspeedrock.nl

   

ROSE TATTOO

Die räudigen Aussie-Rocker waren schon heftig zugehackt, als sich die meisten der heutigen Tintenfans noch mit Spucke Kaugummibilder auf den Arm pappten. Doch den Riesenrespekt, den die Hartklang-Gilde Rose Tattoo nach wie vor entgegenbringt, beruht auf der Tatsache, dass sie auch heute einen Klassiker wie „Butcher & fast Eddie“ mit ganz dicken Eiern durch die Boxen drückt. Wenn sich Kultsänger Angry Andersson mit dem Mikro die Rübe blutig haut, sieht manch modern produzierte Hypermetall-Sinfonie plötzlich ganz, ganz blass aus. So geht R-o-c-k!

www.rosetattoo.com.au

   

SHADOWS FALL

Diese Aufsteiger-Band muss man einfach hören! Shadows Fall verweben altehrwürdige Versatzstücke von urigem Thrash über Hardcore-Versatzstücke bis hin zu schwedischem Melody-Death zu einer wahrhaft epischen Metal-Meisterleistung. Die Band aus Boston gehört definitiv zu den ganz großen Hoffnungen der Szene - sollte man sich auf jeden Fall reinbasteln!

www.shadowsfall.com

   

SIDEKICK

Korrekten GrooveCore der alten Schule hämmern Sidekick aus Stuttgart. Die Band versteht ihr Schrubber-Handwerk und weiß genau, wie ein amtlicher Moshpit durchgerührt werden muss, wie die aktuelle Silberscheibe „Amistad“ eindrucksvoll belegt. Klischees geht das erfrischend coole Hardcore-Quintett dabei dankenswerterweise aus dem Weg, so dass man einen satten Beitrag zur amtlichen WFF-Party beisteuern wird.

www.sidekick0711.de

   

SIX FEET UNDER

Hier klappern die Gebeine zum Zombie-Pit! Six Feet Under langen auch 2004 wieder mit ihren modrigen Fingern durch die Grasnarbe des WFF, um rohen, blutigen Spaß zu verbreiten. Das Florida-Death-Metal-Kommando um Chris „Gurgel“ Barnes kloppt dabei aber mit einer erstaunlichen Präzision auf den Hackstock, so dass auch Genre-Gegner dieser Brutalo-Kapelle den verdienten Respekt nicht verweigern werden.

www.sfu420.com

   

SLIPKNOT

Ja, das tut weh, wenn man eine Band als Hype abtun will: Die Maskenmänner von Slipknot hämmern nämlich voll in die Fresse und belegen eins aufs andere Mal, dass sie nicht nur extrem erfolgreich, sondern auch extrem heftig sind. Dass die kaputte Bühnenshow der Iowa-Metzger auch noch was fürs Auge ist, kann nun wirklich nur noch die Fraktion mit der gelb-schwarzen Armbinde stören! Auf alle Fälle bringt die Truppe traditionelle Härte-Werte gekonnt mit neumetallischer Kraft zusammen und damit das WFF-Anliegen auf den Punkt.

www.slipknot1.com

   

SOILWORK

Neben In Flames sind Soilwork das geilste Melody-Death-Kommando des Planeten. Ihr Vorteil dabei: Gelegentliches Weichgedudel lassen die Schweden außen vor und hacken statt dessen lieber mit einer fies angeschliffenen Thrash-Kante um sich. Dazu kommt der todgeile Wut-Gesang von Bjorn Strid, der einem allein eine Gänsehaut über die Gänsehaut spannt. Absolut unumgänglich, diese Band!

www.soilwork.org

   

SOULFLY

Auch mit dem neuen Album „Prophecy“ hämmert Freigeist Max Cavalera mit seinen Soulfly ideenreich und intensiv auf den Zentralnerv einer stetig wachsenden Fangemeinde ein. Der erdige Dreadlock-Wirbelwind mit dem großen Herz gehört zu den Motoren der Szene, ohne die ihr das Blut in den Adern versauern würde. Kein Wunder, das Soulfly die Lieblings-Wunschband Nr. 2 der WFF-Meute sind: Hier werden mit Urgewalt Grenzen niedergerissen, um den Groove aller lebender Wesen zu einem Donnerschlag zusammenzutrommeln.

www.soulfly.com

   

STREET DOGS

Schmissigen Geradeaus-Punkrock mit dem Charme irischer Gassen hetzen die Street Dogs aus Boston über das Gelände. Die neue Band von Mike McColgan, dem Ex-Sänger der legendären Dropkick Murphys, bewegt sich dabei zielsicher auf deren Spuren und mixt die rauhe Energie des Punk mit dem Gassenhauerpotenzial irischer Hochgeschwindigkeits-Folk-Weisen. Gibt eine fette Party auf dem Grün!

www.street-dogs.com

   

SWORN ENEMY

Aus New York kommt mit Sworn Enemy eine Entdeckung von Hatebreed-Chef Jamey Jasta. Das Frustkommando um Schreihals Sal Enemy feuert von seiner massiven Old-School-Hardcore-Plattform aus unablässig cool geriffte MetalCore-Bolzen ins Volk und sorgt für ein mächtiges Energielevel. Nebenbei hacken Sworn Enemy ihre ganz eigene Kerbe in das Anlitz der stetig wachsenden Dampframmenklang-Liebhaber. Holt Euch eure Packung - es lohnt sich!

www.swornenemynyc.com

   

TAPE

Die NuMetaller aus Hamburg sind mit ihrem Hit „Mother“ die Band der Stunde. Frontfrau Dacia und ihre Mitmusiker verstehen es blendend, fette Riffgranaten mit filigranen Melodien zu durchsetzen und der Meute kochend heiß aufzutischen. Damit konnte die Band auf der letzten Limp-Bizkit Deutschlandtour die Menge bestens für Fred Durst & Co aufwärmen und sich sogar die Sympathie des Headliners sichern. Mit Tape werden hoffnungsvolle Vertreter der jungen Garde das Fullforce gehörig rocken!

www.tape-music.de

   

TERROR

Gallige Hassbrocken kotzen die Amis von Terror mit ihrem breitbeinigen MetalCore aufs Gelände. Die Band kann kaum laufen vor Energie und lässt dass mit ihren Wutklumpen von Songs an den Ohren ihrer Mitmenschen aus. Wer glaubt, einen geballten Schlag der Marke Hatebreed oder Caliban vertragen zu können, sollte sich trotzdem vorsehen: Die Stücke des Debüts „Lowest of the low“ treffen schnell, gemein und ohne weitere Vorwarnung.

www.terrorhc.com

   

THE BONES

Siffigen Riffrock der hochprozentigen Skandinavien-Güteklasse verzapfen The Bones und legen damit eine Rotzschicht in Gelände, auf der man sich prima langlegen kann. Wer sich gern im Spritgeknatter zwischen Gluecifer und den Hellacopters suhlt, dürfte von dieser Schwedencombo seine langersehnte letzte Ölung erhalten. Prost!

www.bonesrocknroll.com

   

THE EXPLOITED

Wer aufs Maul will, der muss Sänger Wattie nur als Engländer bezeichnen. Man kann den Schotten von The Exploited aber auch einfach nur zuhören, um sich die Broschüre „Wie frühstücke ich ohne Unterkiefer“ akustisch aushändigen zu lassen. Die Pogo-Urväter haben nichts von ihrer rohen Wut verloren, dabei aber ihre Punkpower gelegentlich mit der Durchschlagskraft moderneren Riffings frisiert. Immer wieder eine Macht!

www.theexploited.com

   

THE PEEPSHOW

Wenn man will, dass sich die Leute nach den verdammten Bandplakaten auch den Kopf umdrehen, nennt man sich, wie auch sonst, „The Peepshows“. Das Quintett aus dem Mutterland des Rotzrock dröhnt sich durch charmant-dreist hochgedrehten Rock‘n‘Roll, der in seinen Grundzügen AC/DC ebensowenig verleugnen kann wie The Sweet und dem Mob vor der Bühne höllisch den Marsch, äh, blasen wird!

www.burningheart.com

   

THE REAL MC KENZIES

Wer die Dropkick Murphys mag, müsste The Real McKenzies eigenlich lieben! Der folkige Sauf-Punk der Kanadier rattert mit ebenso hoher Drehzahl ins Gebein wie Selbstgebrannter, und der ständige Dudelsack verleiht den Party-Explosionen der Band die nötige Würze. Nur so lässt sich auch erklären, warum sich die McKenzies im letzten Jahr noch in den frühen Morgenstunden auf die Bühne trauten und trotzdem zum Abräumer des Saturday Night Fevers wurden!

www.realmckenzies.com

   

TIAMAT

Den radioaktiven Honig einer bleiernen Nachtblume drücken Tiamat so exzessiv in die Hörerseele, dass man selbst in der größten Verzweiflung noch über die Schönheit des brennenden Lichts zu weinen vermag. Metal? Gothic? Psychedelic? Wen interessieren schon solche Kategorien, so lange die Ausnahme-Schweden um Johan Edlund etwas uraltes Wahres am Leben erhält, das Jetzt erträglich macht und dabei den Blick für das Morgen kräftigt.

www.churchoftiamat.com

   

TURBONEGRO

Willkommen beim 1. Internationalen Turbojugend-Camp! Eine bessere Mixtur aus drahtigem Rock‘n‘Roll, knackigem Glam und räudigem Punk als die von Turbonegro ist auf diesem Planeten derzeit nicht zu bekommen. Kaum eine Band hat in der Szene solche Spuren hinterlassen wie die wegweisenden Kult-Norweger! Von daher ist klar, dass die Groove-Tunten nicht umhin kommen, der Turbojugend Roitzschjora einen Besuch abzustatten. Nicht zuletzt, um reichlich Jeans und Leder mit Schweiß zu versilbern...

www.turbonegro.com

   

WALLS OF JERICHO

Eine tödliche Dosis brachialsten MetalCores feuern Walls of Jericho von den Brettern und haben dabei alle wichtigen Zutaten am Start: Schrotflinten-Riffs, Doppelbassgehacke und fieses Geschrei. Dass letzteres von einer Frau kommt, gibt der Sache sogar einen zusätzlichen Kick: Das Reiszweckengegurgel von Sängerin Candace hat sich offenbar ausgezahlt! Angepisster als diese Amis kann man der Menge kaum in die Fresse treten...

www.trustkill.com

   

THE VISION BLEAK

A SYMPHONY OF HORROR performed by THE VISION BLEAK and the SHADOW PHILHARMONICS feat. LETZTE INSTANZ

Was für eine Blendgranate aus schwarzem Licht! The Vision Bleak haben eben eines der intensivsten Gothic-Metal-Alben überhaupt eingegruselt, welches beim WFF als „A Symphony of Horror“ in einmaliger Form zu erleben sein wird! Die ehemaligen Empyrium-Recken bringen ihre Mischung aus knirschendem 80er-Gothicrock, fett treibendem Groove und sinfonischen Elementen gemeinsam mit dem Klassik-Tenorensemble „Shadow Philharmonics“, verstärkt durch die Streicher der „Letzten Instanz“ zu Gehör. Dieser dunkle Leckerbissen wird mit Sicherheit ein heimlicher Höhepunkt des Festivals!

www.the-vision-bleak.de

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