BAND INFOS 2005 |
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AMEN
(USA)
Eine reichlich krasse Mischung aus NuMetal, Psycho-Core und sattsam
angepisstem Punk verbreiten die New Yorker Amen. Das Motto der aktuellen CD
„Death before Musick“ ist Programm – die Truppe nagt sich mit ihren fiesen
Songs durch den ganzen Schmodder einer verkorksten Kindheit zwischen Drogen
und Knochenbrüchen. Ebenso eigenwillig wie respekteinflößend, das Ganze!
www.comaamerica.com |
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AMULET
(Norwegen)
Man könnte fast meinen, der wütenden Death’n’Roll von Amulet kommt direkt
aus der Hölle – dabei stammt das schwer groovende Hass-Paket aus dem kühle
Oslo. Zwischen mächtigen Mosh-Parts lassen die Norweger, die aus dem
Turbonegro-Dunstkreis stammen, aber immer wieder die coole Rocksau
raushängen: Ergibt eine geile Mischung, die runtergeht wie Altöl!
www.amulet.no |
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ANTHRAX
(USA)
Genial! Die New Yorker Highspeed-Thrasher um Riffgott Scott „NOT“ Ian laufen
im Original-Line-Up beim WFF auf! Anthrax gehören zu den ganz wenigen
Szene-Legenden, die auch ohne Kultstatus-Krücke noch zu begeistern wissen.
Man hat Herz und Ohren immer offen gehalten, was dem nach wie vor knackig
geilem Hammersound hörbar zugute kommt. Aber keine Angst, liebe
Nostalgier-Mosher: Natürlich gibt es auch eine ganze Latte unsterblicher
Hits vor den Karton!
www.anthrax.com |
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ANTI FLAG
(USA)
Mit korrektem Polit-Punk klopfen die angesagten Amis von Anti-Flag sehr
wuchtig auf den Bush. Die Truppe agiert dabei teilweise auf der
traditionellen The-Clash-Welle, sorgt aber durch clever-griffige Party-Hooks
auch für eine enorme Breitenwirkung. Ist definitiv nix für Engschädel, dafür
aber allerbeste Kost für das Full Force - die Band lebt das Festivalmotto
wie kaum eine andere!
www.anti-flag.com |
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DIE
APOKALYPTISCHEN REITER (D)
Vor zwei Jahren haben die Apokalyptischen Reiter aus Thüringen mit ihrer
sympathischen Show zwischen Aggression und Augenzwinkern viele neue Freunde
auf dem Full Force gewinnen können! Näher als bei dieser durchgeknallten
Band können Schwarzmetallgebolze und Sonnenschein, Wucht und gute Laune gar
nicht beisammen liegen, also steht einer gewaltigen Feier nichts mehr im Weg
- und die Nackenmuskeln feiern kräftig mit!
www.reitermania.de |
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BETZEFER (Israel)
Aus Israel kommt ein heißer Geheimtipp, den das Full Force als nahezu
ungeschliffenen Rohdiamant importiert: Betzefer warten mit einer Mischung
aus dickem Pantera-Brett und arschcoolem Dreckrock auf. Grob könnte man das
Quartett als böse groovende Version von The Haunted beschreiben. Doch die
Israelis, die in ihrer Heimat bereits etliche Scheiben veröffentlicht haben,
klingen längst eigenwillig genug, um ihre Schublade mit dem eigenen Logo zu
verzieren. Die neue CD "Down Low" ist Anfang Juni in die Läden gekommen:
Unbedingt antesten, die Truppe!
www.betzefer.com |
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BARCODE (Dänemark)
Hier kommt schnoddriger dänischer Asi-Core, der volltrunken zwischen
Oldschool-Hardcore, Dreckrock und Punk groovt und sich dabei auch einiger
Metal-Kanten nicht schämt (Man covert sehr cool Twisted Sister oder Judas
Priest!) Barcode zocken direkt, politisch unkorrekt, haben mit
Grünzeugfresserei nix am Hut und gehen glatt als die besseren Onkelz ohne
deutsche Texte durch. Rrrrockt!
www.barcodehardcore.dk |
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BEATSTEAKS (D)
Der schrammlige Hochgeschwindigkeits-Partypunk der Beatsteaks fährt einem
nicht erst seit dem Hammer-Album „Smack Smash“ in die Hose wie ein Kommando
Killerameisen. Beim MTV Europe Music Award verwies man mal eben als bester
Deutscher Act Rammstein oder Die Ärzte auf die Plätze. Aber letztere hatten
ja immerhin schon selbst in den Top 10 verkündet: Wer bei den Beatsteaks
ruhig bleiben kann, ist unrockbar!
www.beatsteaks.com |
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BEHEMOTH
(Polen)
Polens einstige Black-Metal-Helden haben sich in den letzten Jahren zu einer
der anspruchsvollsten und brachialsten Deathmetalbands des Planeten
gemausert. Die Truppe schält mit beängstigender Vehemenz eigenständige und
überaus spannende Songmonumente aus einer sehr finsteren Grundstimmung.
Hinter Genregrößen wie Morbid Angel müssen sich Behemoth längst nicht mehr
verstecken - eher umgekehrt!
www.behemoth.pl |
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BRIGHTSIDE (D)
Die Hardcore-Legende holt mit ihrem derb groovendes Old-School-Schläger auf
dem Full Force zum spektakulären Abschiedsgig aus! Die Mucke der
stilprägenden KasselCorer ist nach wie vor eine bewährte Waffe gegen
Sonnenschein, Muskelschwund und Bretter vorm Kopf. Für die Show hat man
zahlreiche Gäste und viele Überraschungen ausgedacht, da bleibt nur eins: Ab
in den Moshpit!
www.brightside.de |
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CARPATHIAN FOREST (Norwegen)
Neben Darkthrone gehören die Norweger Carpathian Forest fraglos zu den
glaubwürdigsten Schwarzmetalschredderkommandos der Szene. Die Band steht für
rohen, klirrenden Hass-Sound ganz tief aus den verschneiten Nordwäldern, wo
man die Rentiere des Weihnachtsmanns am liebsten mit der nietenbearmbandeten
Hand aufschlitzt. Mit primitivem Brutalosound wird hier der Thron des Bösen
verteidigt - ein Genuss für Puristen!
www.tnbm.tk |
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CATARACT
(Schweiz)
Das Schweizer Metalcore-Kommando konnte sich bei seiner letzten Full
Force-Attacke eine Menge Freunde machen: Der Fünfer rollt in einer Lawine
mit Brachialgeschwadern wie Heaven Shall Burn oder The Haunted. Hysterisch
und hart feuert die Band ihren Sound in die Menge wie eine mit Nägeln
geladene Schrotflinte - kommt man nicht dran vorbei!
www.cataract.cc |
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CROSSCUT
(D)
Mit sehr feinem Durcheinander-Metal läuft das Ruhrpott-Sextett Crosscut beim
Full Force auf. Die Band setzt in erster Linie auf Abwechslung und mixt auf
quirlige Weise Hardcore und HipHop-, Thrash und NuMetal zu einem cremigen
Partydressing. Mittlerweile bringt die Band auch reichliche Härtegrade mit
und setzt sich von der etwas poppigeren Ausrichtung von Genre-Kollegen wie
4Lyn wohltuend ab.
www.crosscut.tv |
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DESTINY
(D)
Fett und sehr moshig bolzt die Lifeforce-Entdeckung Destiny ihren derben
MetalCore direkt in die Blutbahn. Das Debüt „The Tracy Chapter“ schlug im
letzten Jahr ein wie ein Bunkerbrecher: Die Band versteht es bestens, ihre
dicken Riffwände mit griffigen Hooky und kernigen Melodien zu durchsetzen.
Ein echter Geheimtipp – von den vier Jungs wird man noch eine Menge hören!
www.destinyonair.com |
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DEW-SCENTED (D)
Tonnenschwer und trotzdem messerscharf hassen sich die deutschen Dew-Scented
seit Jahren durch die Szene. Ihr Ruf als hervorragende Liveband zieht sich
dabei wie eine Schneise der Vernichtung durch die Klanglandschaft, denn das
punktgenaue Gebolze zwischen Slayer und Discharge macht keinerlei Gefangene:
Diese Wummertruppe bringt die Thrash-Apocalypse auf den Punkt wie keine
zweite.
www.dew-scented.de |
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DISCIPLINE (Niederlande)
Zum wiederholten Male dürfen Europas Streetpunk-Haudegen No. 1 ihren
gemeinen HoolCore unter das Full Force-Volk rülpsen. Die Holländer
Discipline lassen sich dabei aber nicht festnageln und bewegen sich gekonnt
zwischen Oi!, Hardcore und Rock'n'Roll. Dabei ist die Band mittlerweile auf
ihren Instrumenten fit wie kaum eine zweite, so dass es bei allem Dreck
nicht nur rumpelt, sondern auch fett groovt. Sollte man sich dringend antun!
www.discipline.nl |
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DRITTE
WAHL (D)
Die sympathischen Küsten-Punkrocker gehören nach wie vor zu den besten und
glaubwürdigsten Genre-Bands der Republik und sind daher immer wieder gern
gesehen Gäste auf dem WFF. Das Trio tritt hart Arsch, versteht es aber auch,
feinsinnig die Grauen Zellen anzukurbeln und hat mittlerweile ganz nebenbei
eine satte Latte Mitsing-Hits im Gepäck. Die Band wird ihren WFF-Gig ihrem
verstorbenen Bassisten Marko „Busch’n“ Busch widmen, der Anfang des Jahres
seiner unheilbaren Krankheit erlag.
www.dritte-wahl.de |
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EKTOMORF
(Ungarn)
Die Ungarn haben sich in den letzten Jahren mit ihrem leckeren
Thrashcore-Crossover im besten Soulfly-Stil (nur das Folk-Einflüsse in
diesem Fall ungarisch sind!) den Arsch abgetourt und dabei neben Größen wie
Pro-Pain, Fear Factory oder Kreator eine blendende Figur gemacht. Ektomorf
sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern eines der nächsten großen Dinger
und stellen zu Recht die die Eingangshymne der Festival-Homepage!
www.ektomorf.com |
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ELÄKELÄISET (Finnland)
Im Prinzip sind Eläkeläiset ne Coverband und noch dazu die wohl poppigste
auf dem ganzen Full Force. Aaaber: Die vier finnischen
Kleidercontainer-Rentner zerschreddern die Rock- und Popgeschichte zwischen
Michael Jackson und Metallica derartig schräg und kultig in ihrem
Humppa-Reißwolf, das einfach kein Auge trocken bleibt. Eläkeläiset kann man
nur lieben oder vergöttern - definitiv einer der Party-Höhepunkte des
Festivals.
www.humppa.com |
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EXTREME
NOISE TERROR (England)
Herrlich – die Erfinder des Lärms zeigen mal wieder, wie es richtig geht:
Die Engländer ENT stehen für einen groben Klanganschlag irgendwo zwischen
Grind- und Noisecorechaos mit der großen Hacke bereit. Die Band gehört neben
Napalm Death und Carcass zu den ganz großen des Genres, hat sich aber statt
in Mainstream-Gefilde höchstens mal auf experimentelle Gleise begeben... um
nun um so geradliniger wieder zuzuschlagen. Wie schon gesagt: Herrlich!
Homepage? Poppersau, hä? |
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FINNTROLL
(Finnland)
Mehr Hartparty als bei Finntroll geht eigentlich nicht: Die wilde
Waldschratcombo vermixt rohes Blackmetal-Gedonner mit finnischer
Hochgeschwindigkeitspolka zu einer Schunkelbangerlawine, die durch die
Birkenschonung knattert wie ein mit Vodka getunter Mähdrescher. Dazu kommen
schräge finnische Texte und eine außerordentlich motivierte Bühnenshow -
hoch die Hörner!
www.finntroll.net |
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GOD
DETHRONED (Niederlande)
Besseren Deathmetal gab es aus Holland seid den teuflisch heftigen Asphyx
nicht mehr zu hören. God Dethroned touren ihre rohe Bleiwalze stellenweise
bis in Blackmetal-Gefilde hoch und gehen dabei ebenso ungeschliffen wie
effizient zu Werke: Die Mucke der Tulpenzermalmer zielt zwar konsequent
geradeaus, bietet dabei spieltechnisch allerdings trotzdem beachtliche
Finessen. Sehr geil!
www.goddethroned.com |
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GORGOROTH
(Norwegen)
Der Black-Metal-Hass der Norweger Gorgoroth pflegt durch die Hörerohren zu
poltern wie ein vom Bösen losgetretenes Geröllfeld über einen
Alpensteilhang. Die Truppe gehört zur vergifteten Speerspitze des
Finster-Underground und wird auf dem WFF gemein sägen, klirren und keifen,
das es die blanke, nunja, Freude ist...
www.gorgoroth.org |
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THE
HELLACOPTERS
(Schweden)
Aus dem Nebenprojekt der Deathmetaller Entombed ist mittlerweile eine der
führenden Schnodder-Rock-Kapellen geworden: Die Hellacopters aus Schweden
picken sich aus der Rockgeschichte der letzten Jahrzehnte die fettesten
Riff-Perlen heraus, um sie in ihrer unnachhamlichen Art den Säuen in den
Dreck vor die Schnauze zu schleudern. Nur wenige Combos dieses Planeten
pfeffern ihrer Anhängerschaft zurzeit mit derartigem Schmackes gleich eine
ganze Schubkarre Ziegelsteine in die Eier - rrrrrockt!
www.hellacopters.com |
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ILLDISPOSED (Dänemark)
Zu den Untergrund-Juwelen des Deathmetal zählen seit Jahren die fixen Dänen
Illdisposed. Die Band hat eine ganz eigene Mischung aus hackigen Wut-Riffs
und ausgefeilten Melodien, fiesen Eruptionen und ergreifender Atmosphäre
entwickelt. Dazu zieht sich ein modern weiterentwickelter Thrash-Metal-Faden
durch die Mucke, so dass Illdisposed von Rechts wegen einem breitgefächertem
Hartklang-Publikum zustehen.
www.illdisposed.dk |
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IN FLAMES
(Schweden)
Krachigen In-die-Fresse-Deathmetal verbinden die Schweden In Flames mit
stellenweise fast schon poppigen Doppellauf-Melodien zu einem Hitgewitter
erster Güte. Kein Wunder, dass das Göteborg-Kommando seit Jahren zu den
beliebtesten Livebands der Szene gehört: Auf dem Full Force darf man
demzufolge nicht fehlen!
www.inflames.com |
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IRON
MAIDEN (England)
Das unkaputtbare NWOBHMSchlachtschiff des britischen Edelstahls lässt unter
dem Motto „Eddie ripps up Full Force“ ihr Kult-Maskottchen stilecht aus der
Kiste klettern. Im Gegensatz zu Gevatter Halford samt Judas Priest rocken
die Jungfrauen immer noch fit wie ein Turnschuh über die Bretter. Und
unsterbliche Metal-Hymnen hat die Truppe ja wohl mehr auf der Pfanne als
Bomber-George Dabbeljuh Leichen im Keller... Up the Irons!
www.ironmaiden.com |
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DIE
KASSIERER (D)
Mit ihrem sprudelnden Trinker-Punk haben sich die Kassierer aus dem Pott
längst in die Herzen einer breiten Fanschicht aus Leserinnen und Lesern von
„Emma“ bis „Mens Health“ gespielt. Die Band beherrscht tiefsinnige Ficktexte
ebenso wie philosophische Saufgelage-Lyrik und hobelt dabei wie nebenbei
herrlich schrottig durch die Geschichte der Populärmusik. Kein Wunder, dass
das Zelt beim letzten WFF-Kassierer-Gig vor zwei Jahren rappel, äh, voll
war!
www.kassierer.com |
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KATAKLYSM
(Kanada)
Aus dem beängstigenden Hyperspeed-Chaos ihrer Anfangstage haben die
kanadischen Death-Metal-Helden in den letzten Jahren eine mächtige
Epos-Ramme geformt, die einem wohlig düster den Schädel zerstampft.
Kataklysm gehören mit ihrer eigenwilligen Klangwelt zu den Bands, die den
Puls der Szene mit frischen Ideen am Leben halten - und damit unbedingt aufs
WFF!
www.kataklysm.net |
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KILLSWITCH ENGAGE (USA)
Die Groovekraft, die diese Band aus San Francisco erzeugt, ist nun wirklich
nicht mehr normal. Killswitch Engage bieten ein Gebräu aus traditionell
Thrash, treibendem Hardcore und fiesem Death, nach dem man in nullkommanix
süchtig wird. Falls du vorhast, aus irgend einem nicht nachvollziehbaren
Grund das Gelände als Nicht-Fan der Jungs zu verlassen: Wachs in die Ohren,
Finger draufpressen und die ganze Zeit laut brabbeln. Das könnte helfen,
wäre allerdings kreuzdämlich...
www.killswitchengage.com |
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KNORKATOR
(D)
Deutschlands meiste Band der Welt steht nicht nur für kruden Humor und
komplett kaputte Bühnenkapriolen - Knorkator bieten auch melodisch
ausgefeilte und rhythmisch brachialstes Tanzbodengebretter jenseits aller
Scheuklappen. Selbst eingefleischte Hasser der BErliner Band gestehen den
hohen Unterhaltungswert von Stumpen, Alf Ator und Buzz Dee mittlerweile ein,
laufen über beziehungsweise werden immer weniger – oder umgekehrt!
www.knorkator.de |
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MANOS (D)
Bereits 2003 reizten die ulkigen Erzgebirgs-Thrasher das Full-Force-Publikum
mit ihrer kultigen Konzerteinlage. Manos sind die wohl einzige Band der
Welt, die noch tschechische Jolana-Gitarren verwenden - und das ist nicht
der einzige Spaß-Schrott, auf den die Truppe eindrischt. Im Gegensatz zu
Gaga-Bands wie A.O.K. und ihrem Semmelbrösel-Niemals-Core verstehen sich
Manos musikalisch jedoch auf einen sehr vitalen Endachziger-Deathtrash mit
zeitloser Dorftanzsaal-Schlagseite, der die Nackenmuskeln ordenlich
massiert!
www.manos.de |
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MARK
FOGGO & THE SKASTERS (Belgien)
Eigentlich stammt die Ska-Legende Mark Foggo aus Liverpool, im Prinzip wohnt
er in Holland, zu Hause ist er aber auf Tour: So viel wie seine Skasters war
in den letzten Jahren wohl kaum eine Band auf Tour. Die Truppe hat dabei
erstklassige Entertainer-Qualitäten entwickelt und zaubert aus ihren Roots
zwischen Chris Isaak, Blues und Punk ein brandheißes Partygebräu mit sehr
viel Seele. Wer diese Band bisher noch nicht auf der Agenda hatte, sollte
die Gelegenheit wahrnehmen und das schleunigst ändern!
www.markfoggo.com |
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MAROON
(D)
Unerschütterliche Linientreue fernab aller Trends hat dem messerscharfen
Straight-Edge-Core der Nordhausener Maroon seit dem respektablen Full
Force-Auftritt im letzten Jahr eine stetig wachsende Anhängerschaar
eingebracht! Den Newcomer-Status hat das Tattoo-Kommando damit an den Nagel
gehängt, nicht aber seinen einmaligen Biss.
www.maroonhate.com |
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MASTODON (USA)
Lärmigen Thrash vermischen Mastodon aus Atlanta, USA mit lärmigem Hardcore
und lärmigem Krach. Das eigenwillige Ergebnis klingt irgendwie nach Neurosis
mit ganz schlechter Laune beim Zureiten eines bekifften Nashorns, allerdings
teilweise mit doppelter Geschwindigkeit. Unterm Strich also eine ebenso
gewaltige wie geniale Angelegenheit - cool, das es noch solche Bands gibt,
die sich fernab aller Trends eine ganz eigenes Erdloch buddeln und dabei
trotz aller Experimente auch noch wohnlich einrichten. Dieses Ding wird noch
mal sehr, sehr prall!
www.mastodonrocks.com |
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MERAUDER
(USA)
Im Fahrwasser von Biohazard und Pro Pain haben sich die
Hardcore-Thrash-Experten Merauder einen hervorragenden Namen gemacht, und
spätestens seit ihrem Support für die Böhsen Onkelz weiß nicht nur der
Untergrund die Wucht der New Yorker zu schätzen. Das Quartett überzeugt mit
agressivem Straßen-Zorn auf sehr hohem technischen Level, kommt dabei aber
sehr bodenständig und ehrlich rüber. Also nix wie ab in den Moshpit!
www.meraudernyc.net |
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MISFITS
(USA)
Geil - die schrägen Horrorpunks aus New Jersey rattern mit ihrem
holzgeschnitzten Elvis-Core beim WFF vorbei! Die Band ist unbestrittener
Kult, und zwar nicht erst seit Metallica „Last Caress“ gecovert haben. Bei
der Truppe, die aussieht als sei sie ihre eigenen Merchandise-Actionfiguren
nachempfunden und nicht umgekehrt, haben immerhin schon Glenn Danzig und
Henry Rollins gelärmt. Den gigantischen Unterhaltungswert der Misfits machen
derzeit unter anderem auch Dez Cadera (Blag Flag) und Marky Ramone (Ramones)
aus – entsprechend gibt es ein Best-Of-Programm aller drei Bands!
www.misfits.com |
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MOTÖRHEAD
(England)
Sie nehmen seit Jahrzehnten immer wieder das gleiche Album auf, sind aber im
Gegensatz zu anderen, dreisten Bands, die das auch versuchen, die einzigen,
die es dürfen: Motörhead, England, sind einfach zu cool und genießen mit
ihrer zeitlos-ruppigen Rock'nRoll-Variante Respekt und Kultstatus in fast
allen Bereichen der Szene. Wem man hier noch was über Lemmy Kilmister und
sein Powertrio erzählen muss, der ist auf dem WFF definitiv falsch...
www.imotorhead.com |
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MURPHY`S LAW (USA)
Seit 1983 toben Murphys Law bereits durch den NYHC und gehört neben Agnostic
Front oder den Crumbsuckers zu Helden der ersten Stunde. Von Anfang an hat
man dem Hardcore gezeigt, dass gegen einen dicken Hals auch Ironie und
Lebensfreude hilfreich sein können. Dabei metern die New Yorker auf einem
sehr rasanten Energielevel mit reichlich Oi!- und Punkattitüde, das jede
Menge Schweiß und - die Jungs sind alles andere als straight edge - Bier
verspricht.
www.murphyslawnyc.com |
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NARZISS
(D)
Erstmal gibts brutal groovendes Metalcore-Gehacke auf die Fresse. Aber dann:
Die deutsche Nachwuchs-Hoffnung Narziss versteht es gekonnt, sich mit
interessanten Breaks, eigenwilligen gesprochenen Passagen (ohne jeden
Rap-Verdacht!) und Death-Metal-Melody-Leads für das Langzeitgedächtnis zu
empfehlen. Unbedingt antesten - hier braut sich was zusammen!
www.narziss-hc.de |
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NUCLEAR
ASSAULT (USA)
Rechtzeitig zur, äh, Wahl von Papa Razi meldet sich eine der geilsten
Thrashbands der 80er samt ihrem Hammerhit „Hang the Pope“ auf dem Full Force
zurück. Die Amis haben mit Götterscheiben wie „Game over“ oder „Survive“
Geschwindigkeitsbegrenzungen übertreten, Riffrekorde gebrochen und auf
denkbar geile Weise Halswirbel ausgerenkt. Huldigt der Legende!
www.nuclearassault.us |
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OBITUARY (USA)
Die Florida-Deather gehören zu den Urvätern der Szene. Statt sich auf
abseitige Pfade zu begeben haben Obituary dabei ihren Stil immer weiter
verfeindert, ohne jedoch an Brachialität zu verlieren. Wie wird Tradition im
besten Sinne des Wortes gelebt: Man trägt die Flamme weiter, statt die Asche
anzubeten. Da kann man nur hoffen, dass eure Nackenmuskeln für diesen Orkan
aus der Gruft bereit sind!
www.obituary.cc |
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OHL (D)
Eine der umstrittensten Deutschpunkbands überrascht mit einem zackigen
WFF-Besuch. OHL haben sich im Gegensatz zu vielen anderen Genrevertretern
nie irgend einem Diktat unterworfen - weder dem der Spaßgesellschaft noch
dem der politischen Korrektheit. Auf dem Kieker hatte die 80er-Kulttruppe
all jene Gestalten, die der Freiheit des Individuums im Weg standen. Ergo
teilen OHL nicht nur gegen Nazis mit der großen Kelle aus: Auch
kommunistische Diktatoren stehen in der Ziellinie.
www.obersteheeresleitung.de |
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PRO-PAIN
(USA)
Dort, wo Biohazard schon lange den Schwanz eingezogen haben, machen Pro Pain
seit Jahren weiter: Das New Yorker Urgestein um Gary Meskil hämmert sich
seinen Weg, schert sich um keine Trends und sagt ungeschminkt seine Meinung,
egal ob die nun genehm ist oder nicht. Gefeuert wird mit der grob geladenen
Schrotflinte, wobei die Band nach wie vor aber sehr genau zu zielen weiß.
Ein Muss!
www.pro-pain.com |
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RED HARVEST (Norwegen)
Mit ihrem neuen Album „Internal Punishment Programms“ ist den Krach-Helden
Red Harvest erneut ein ebenso eigenwilliges wie krankes Stück Extrem-Metal
gelungen. Die Norweger verschweißt und vernietet auf böse Industrial-Art
Einflüsse irgendwo zwischen Neurosis, Voivod und Nine Inch Nails zu einer
bizarren Tonskulptur, in der das geblendete Ohr wie durch ein Wunder aber
immer wieder einmalig klare, durchdachte Songstrukturen entdeckt. Ganz, ganz
groß!
www.redharvest.com |
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SHE-MALE
TROUBLE (D)
Fein kratziges Rock'n'roll-Geschredder mit liebevoll-schrulliger Punk-Note
lassen die Berliner She-Male Trouble um die Sängerin Carol La Rock
aufflammen. Sympatischerweise versucht die Truppe gar nicht erst,
Flammenhemd-trendy zu klingen - lieber orientiert man sich an einer
trashig-verkorksten Stinkefinger-Mentalität irgendwo zwischen Chuck Berry
und den Plasmatics. Geil, weil hoher Seltenheitswert!
www.she-maletrouble.com |
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SLAYER
(USA)
Ist es noch verblüffend oder schon erschreckend? Fast 20 Jahre nach dem
Überhammer „Reign in Blood“ sind Slayer in Sachen Soundgemetzel immer noch
die Referenzgröße schlechthin und damit zu Recht die unumstrittene
Wunschband Nummer 1 des WFF-Publikums. Denn niemand bringt Härte und
Melodie, Raserei und Bedrohlichkeit so genau auf den Punkt wie diese
Mördertruppe. Die Band ist der unbestrittene Festival-Star der letzten
Jahre!
www.slayer.net |
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SMOKE
BLOW (D)
Man muss es einfach lieben, das arschcoole Asi-Rock-Geschoss aus Kiel: Smoke
Blow haben sich mit ihrem Gassengerödel längst einen Stammtischplatz im
Rocker-Herz erobert. Die Power-Poser mixen alles zwischen Stoner-Rock und
Schnodder-Punk so gekonnt in ihre liebevoll-skurril betitelten Weisen, das
man einfach nur abgehen kann. Zumal es die Band beim Spiel mit den Klischees
immer wieder schafft, diesen mit lässigem Huftschwung auszuweichen.
www.smokeblow.de |
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SICK OF
IT ALL (USA)
Die Hardcore-Legende gehört zu den Stammgästen des WFF. Dabei hat sich seit
den beiden Einsätzen auf dem ersten und dem zweiten Full Force, damals noch
im Werdauer Stadtpark, bei der Hardcore-Grundausstattung nix geändert:
Massive Groove-Eruptionen im Handlichen Ich-dreh-durch-Format, abgefeuert im
millimetergenauen Stakkato-Takt, werden uns Sick of it all auf ihre New
Yorker Art auch 2005 wieder derart um die Ohren pfeffern, dass das Gros der
nachgewachsenen Generation ganz, ganz alt aussieht.
www.sickofitall.com |
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SPAWN (D)
Das es sowas noch gibt! Die Berliner Spawn frickeln sich in bester
Schweden-Manier durch verschraubten 90er-Jahre-Todmetal mit
Zungenbrecher-Texten, dass der Eiter nur so spritzt. Das Bandlogo kann keine
Sau lesen, die Breaks im technisch perfekten Gehämmer kommen schräg und
unerwartet, und die Ansagen lauten durchweg röööömmmuuur oooooof
aaaaaarrrrrphfff! Genau so musses sein!
www.spawn666.de |
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STRETCH
ARMSTRONG (USA)
Als die vielleicht fröhlichste Metalcore-Band der Welt lassen Stretch Arm
Strong auf dem Full Force die Boxen wackeln. Die Amis rocken zwar mit fetten
Hardcore-meets-Stahlklammerriffs-Granaten auf, bröseln aber immer wieder
knuffige Straßenpunk- und Dreckrock-Flocken ins Bulldozer-Getriebe. Das
ergibt eine ebenso abwechslungsreiche wie partytaugliche Mischung mit
Hatebreed-Energie, allerdings ohne vergleichbar hohen Hassfaktor.
www.stretcharmstrong.net |
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SUBWAY TO
SALLY (D)
Mit neuem Schlagzeuger und frischem Wind zeigen die einstigen
Vorzeige-Mittelalterrocker, wie man eine wilden Mischung aus Dudelsäcken,
zarten Elektronik-Experimenten und harten Gitarren auch außerhalb
festgefahrener Erwartungen entfesseln kann. Subway to Sally gehören zu den
erquickensten Hartklang-Liveereignissen der Republik und haben von ihrem
Charme nichts eingebüßt. Sehen, hören, schwitzen, genießen!
www.subwaytosally.com |
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SUCH A
SURGE (D)
Der Grund, warum Such a Surge als eine der wenigen deutschen Bands den
Crossover-Trend der 90er überlebt haben, liegt auf der Hand: Die Jungs sind
einfach was Besonderes. Nach wie vor vermixt man Metal und HipHop,
Tribalelemente und Hardcore, Melodiegewitter und Noise-Experimente zu einem
atemberaubenden Konglomerat, das zudem abgeht wie Schmitts Katze.
www.suchasurge.de |
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SUPERBUTT
(Ungarn)
Die Ungarn Superbutt gehören zu den großen Entdeckungen der letzten Jahre.
Die Band bewegt sich mit spielerischer Leichtigkeit zwischen psychotischer
NuMetal-Wut, traditionellem Crossover-Groove und vertrackten Melodiekaskaden
á la Tool. Dass das zwar skurril klingt, aber bestens funktioniert, durften
schon Bands wie die Rolling Stones erfahren, denen Superbutt in ihrer Heimat
das Vorprogramm aufmischten. Seid ihr bereit?
www.superbutt.net |
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TERROR
(USA)
Was für ein schmutziges Geschoss! Die Terror-Amis machen in Sachen Hardcore
dort weiter, wo Madball aufgehört haben und feuern dir mit dicken Eiern
Hochgeschwindigkeits-Energiesalven um die Ohren, bis die Suppe im
Knochenkasten brodelt. Und da die fiesen Fünf auch genügend
Groovemetal-Riffs im Altschul-Geboller festgetackert haben, bleibt davon
auch eine Menge hängen.
www.terrorhc.com |
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UNLEASHED
(Schweden)
Das skandinavische Todesblei-Urgestein Unleashed ist wieder auf dem
Kriegspfad. Die Wikinger, die neben Entombed oder Dismember seit Anfang der
90er an der Spitze der Genre-Horde stürmen, sind für ihr besonderes
Feingefühl bekannt, mit dem sie der anrennenden Meute per gezieltem
Keulenschlag die Schädeldecke massieren. Das gibt feine Hörner!
www.unleashed.se |
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US BOMBS
(USA)
Nur wenige Band kriegen den klassisch-deftigen Straßenpunkrock der
Endsiebziger noch so richtig dick zusammen - die U.S. Bombs um die
Ami-Skateboard-Legende Duane Peters sind eine davon. Wer gesehen hat, wie es
die Ramones-Anbeter es auf ihrer „Where the Bad Boys Rock“-Tour mit Mad Sin
und The Generators in diesem Frühjahr haben amtlich krachen lassen, lässt
sich diese Combo nicht entgehen. Und alle anderen auch nicht!
www.yami.com |
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WALLS OF
JERICHO (USA)
Eine tödliche Dosis brachialsten MetalCores feuern die Amis Walls of Jericho
von den Brettern und haben dabei alle wichtigen Zutaten am Start:
Schrotflinten-Riffs, Doppelbassgehacke und fieses Geschrei. Dass letzteres
von einer Frau kommt, gibt der Sache sogar einen zusätzlichen Kick: Das
Reiszweckengegurgel von Sängerin Candace hat sich offenbar ausgezahlt!
Angepisster als diese Amis kann man der Menge kaum in die Fresse treten...
www.allhailthedead.com |
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ZSK (D)
Mit selten gewordenem Melodiepunk voller inhaltlichem Anspruch rockt das
Berliner Skateboard-Quartett das Full Force und trifft damit einen blinden
Fleck: Wer die Musik der Hosen (verständlicherweise) cool findet, die Hosen
selber aber (ebenso verständlicherweise) Kacke, dem dürfte beim Gig von ZSK
einer abgehen - und das wäre nur zu verständlich!
www.skatepunks.de |
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RAGING
SPEEDHORN (GB)
Dort, wo die meisten NuMetaller mit dem großen Holzknüppel neben den Busch
klopfen, krachen Raging Speedhorn eine fiese Eisenkeule mitten ins Geäst.
Die Nummer 1 der britischen Neo-Stahl Szene kommt härter, geradliniger und
nicht so psychozapplig wie ihre Ami-Kollegen. Auf die Weise hat man sich
langfristig gegen den Trend-Virus geimpft und dürfte der WFF-Crowd eine
amtliche Breitseite verpassen.
www.ragingspeedhorn.co.uk |
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FEAR MY
THOUGHTS (D)
Angenehm grobkörnigen Metalcore drücken uns Fear my Thoughts in die Fresse.
Die Freiburger spielen mittlerweile in einer Liga mit Truppen wie Heaven
shall burn und verbinden mit ihrer dritten Scheibe „The great Collapse“ auf
bemerkenswert geschickte Weise einen beängstigend dicken Hardcore-Hals mit
sehr gekonntem Jeanswesten-Thrash-Geboller. Liebevoll gemacht und intensiv
dargeboten – auf alle Fälle einer der Geheimtipps auf dem WFF!
www.fearmythoughts.com |
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HARLEY’S
WAR (USA)
Nicht nur Fans der unsterblichen Cro-Mags dürfte diese Band Freudentränen in
die Augen treiben: Mit Harley’s War hat Harley Flanagan, der Originalsänger
der New Yorker Legende, ein formidables All-Star-Kommando mit aus Cro-Mags-,
Maximum-Penality-, Dog-Eat-Dog und Carnivore- Recken aufgestellt. Der
göttliche Stoff des Ensembles dröhnt wie eine Mischung aus alten
Cro-Mags-Schandtaten und dreckigem Straßenpunk.
www.cromags.com |
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BRAINLESS
WANKERS (D)
Spritzigen Punkrock mit kerniger Swing-Ska-Schlagseite trompeten die
Brainless Wankers über das Full-Force-Gelände. Die sieben Berliner machen
dabei ernst mit dem Gedanken, sich von Genregrenzen nicht beeindrucken zu
lassen und fetzten im Fahrwasser von Bands wie den Beatsteaks über alle
Gute-Laune-Barrieren der Szene: Kein Wunder, dass die frische Truppe im
Vorprogramm von Größen wie Bad Religion eine ebenso gute Figur gemacht hat
wie als Begleitband von Rapper Sido beim Stefan Raabs Bundessongcontest.
www.brainlesswankers.de |
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HAGGARD (D)
Den WFF-Abschluss-Paukenschlag besorgt mit Haggard aus München in diesem
Jahr eine der wohl ungewöhnlichsten Gruppen der Hartklangszene. Die über 20
(!) Musiker verbinden Death-Metal-Stilelemente mit Klassik- und
Mittelalterstrukturen, wobei man auf Sampler verzichtet und statt dessen mit
Originalinstrumenten arbeitet. Haggard bieten ein ebenso packendes wie
vielschichtiges Klangkunstgebilde, das keinen Anhänger epischer Sinneswucht
kalt lassen wird!
www.haggard.de |
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