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Ausschließlich Besuchern mit 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET ist Anreise und Camping bereits ab Mittwoch 22 Uhr bis zum Donnerstag 12.00 Uhr vorbehalten.

Ab Donnerstag 12.00 Uhr wird der Campingplatz auch für Besitzer des 3- Tage FESTIVAL-TICKET eröffnet. Vorher ist dies für Besucher mit 3 Tagesticket nicht möglich.

Bitte beachtet, das ausschließlich Besucher mit einem gültigen 4-TAGE 20th ANNIVERSARY EXTENDED TICKET Donnerstag Einlass ins Festivalgelände zu den Konzerten auf der Mainstage gewährt wird. Besitzern des 3- Tage FESTIVAL-TICKETS wird erst ab Freitag Zugang zum Konzertgelände gewährt.

Jedes Fahrzeug benötigt eine Parkvignette (Einheitspreis für alle Besucher) um Zugang zum Campingplatz zu erhalten. Weitere Fragen und Infos unter:
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FESTIVALS:

CURRENT CONCERTS

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BAND INFOS 2005



   

AMEN (USA)

Eine reichlich krasse Mischung aus NuMetal, Psycho-Core und sattsam angepisstem Punk verbreiten die New Yorker Amen. Das Motto der aktuellen CD „Death before Musick“ ist Programm – die Truppe nagt sich mit ihren fiesen Songs durch den ganzen Schmodder einer verkorksten Kindheit zwischen Drogen und Knochenbrüchen. Ebenso eigenwillig wie respekteinflößend, das Ganze!

www.comaamerica.com

   

AMULET (Norwegen)

Man könnte fast meinen, der wütenden Death’n’Roll von Amulet kommt direkt aus der Hölle – dabei stammt das schwer groovende Hass-Paket aus dem kühle Oslo. Zwischen mächtigen Mosh-Parts lassen die Norweger, die aus dem Turbonegro-Dunstkreis stammen, aber immer wieder die coole Rocksau raushängen: Ergibt eine geile Mischung, die runtergeht wie Altöl!

www.amulet.no

   

ANTHRAX (USA)

Genial! Die New Yorker Highspeed-Thrasher um Riffgott Scott „NOT“ Ian laufen im Original-Line-Up beim WFF auf! Anthrax gehören zu den ganz wenigen Szene-Legenden, die auch ohne Kultstatus-Krücke noch zu begeistern wissen. Man hat Herz und Ohren immer offen gehalten, was dem nach wie vor knackig geilem Hammersound hörbar zugute kommt. Aber keine Angst, liebe Nostalgier-Mosher: Natürlich gibt es auch eine ganze Latte unsterblicher Hits vor den Karton!

www.anthrax.com

   

ANTI FLAG (USA)

Mit korrektem Polit-Punk klopfen die angesagten Amis von Anti-Flag sehr wuchtig auf den Bush. Die Truppe agiert dabei teilweise auf der traditionellen The-Clash-Welle, sorgt aber durch clever-griffige Party-Hooks auch für eine enorme Breitenwirkung. Ist definitiv nix für Engschädel, dafür aber allerbeste Kost für das Full Force - die Band lebt das Festivalmotto wie kaum eine andere!

www.anti-flag.com 

   

DIE APOKALYPTISCHEN REITER (D)

Vor zwei Jahren haben die Apokalyptischen Reiter aus Thüringen mit ihrer sympathischen Show zwischen Aggression und Augenzwinkern viele neue Freunde auf dem Full Force gewinnen können! Näher als bei dieser durchgeknallten Band können Schwarzmetallgebolze und Sonnenschein, Wucht und gute Laune gar nicht beisammen liegen, also steht einer gewaltigen Feier nichts mehr im Weg - und die Nackenmuskeln feiern kräftig mit!

www.reitermania.de

   

BETZEFER (Israel)

Aus Israel kommt ein heißer Geheimtipp, den das Full Force als nahezu ungeschliffenen Rohdiamant importiert: Betzefer warten mit einer Mischung aus dickem Pantera-Brett und arschcoolem Dreckrock auf. Grob könnte man das Quartett als böse groovende Version von The Haunted beschreiben. Doch die Israelis, die in ihrer Heimat bereits etliche Scheiben veröffentlicht haben, klingen längst eigenwillig genug, um ihre Schublade mit dem eigenen Logo zu verzieren. Die neue CD "Down Low" ist Anfang Juni in die Läden gekommen: Unbedingt antesten, die Truppe!

www.betzefer.com

   

BARCODE (Dänemark)

Hier kommt schnoddriger dänischer Asi-Core, der volltrunken zwischen Oldschool-Hardcore, Dreckrock und Punk groovt und sich dabei auch einiger Metal-Kanten nicht schämt (Man covert sehr cool Twisted Sister oder Judas Priest!) Barcode zocken direkt, politisch unkorrekt, haben mit Grünzeugfresserei nix am Hut und gehen glatt als die besseren Onkelz ohne deutsche Texte durch. Rrrrockt!

www.barcodehardcore.dk

   

BEATSTEAKS (D)

Der schrammlige Hochgeschwindigkeits-Partypunk der Beatsteaks fährt einem nicht erst seit dem Hammer-Album „Smack Smash“ in die Hose wie ein Kommando Killerameisen. Beim MTV Europe Music Award verwies man mal eben als bester Deutscher Act Rammstein oder Die Ärzte auf die Plätze. Aber letztere hatten ja immerhin schon selbst in den Top 10 verkündet: Wer bei den Beatsteaks ruhig bleiben kann, ist unrockbar!

www.beatsteaks.com




   

BEHEMOTH (Polen)

Polens einstige Black-Metal-Helden haben sich in den letzten Jahren zu einer der anspruchsvollsten und brachialsten Deathmetalbands des Planeten gemausert. Die Truppe schält mit beängstigender Vehemenz eigenständige und überaus spannende Songmonumente aus einer sehr finsteren Grundstimmung. Hinter Genregrößen wie Morbid Angel müssen sich Behemoth längst nicht mehr verstecken - eher umgekehrt!

www.behemoth.pl

   

BRIGHTSIDE (D)

Die Hardcore-Legende holt mit ihrem derb groovendes Old-School-Schläger auf dem Full Force zum spektakulären Abschiedsgig aus! Die Mucke der stilprägenden KasselCorer ist nach wie vor eine bewährte Waffe gegen Sonnenschein, Muskelschwund und Bretter vorm Kopf. Für die Show hat man zahlreiche Gäste und viele Überraschungen ausgedacht, da bleibt nur eins: Ab in den Moshpit!

www.brightside.de

   

CARPATHIAN FOREST (Norwegen)

Neben Darkthrone gehören die Norweger Carpathian Forest fraglos zu den glaubwürdigsten Schwarzmetalschredderkommandos der Szene. Die Band steht für rohen, klirrenden Hass-Sound ganz tief aus den verschneiten Nordwäldern, wo man die Rentiere des Weihnachtsmanns am liebsten mit der nietenbearmbandeten Hand aufschlitzt. Mit primitivem Brutalosound wird hier der Thron des Bösen verteidigt - ein Genuss für Puristen!

www.tnbm.tk 

   

CATARACT (Schweiz)

Das Schweizer Metalcore-Kommando konnte sich bei seiner letzten Full Force-Attacke eine Menge Freunde machen: Der Fünfer rollt in einer Lawine mit Brachialgeschwadern wie Heaven Shall Burn oder The Haunted. Hysterisch und hart feuert die Band ihren Sound in die Menge wie eine mit Nägeln geladene Schrotflinte - kommt man nicht dran vorbei!

www.cataract.cc

   

CROSSCUT (D)

Mit sehr feinem Durcheinander-Metal läuft das Ruhrpott-Sextett Crosscut beim Full Force auf. Die Band setzt in erster Linie auf Abwechslung und mixt auf quirlige Weise Hardcore und HipHop-, Thrash und NuMetal zu einem cremigen Partydressing. Mittlerweile bringt die Band auch reichliche Härtegrade mit und setzt sich von der etwas poppigeren Ausrichtung von Genre-Kollegen wie 4Lyn wohltuend ab.

www.crosscut.tv

   

DESTINY (D)

Fett und sehr moshig bolzt die Lifeforce-Entdeckung Destiny ihren derben MetalCore direkt in die Blutbahn. Das Debüt „The Tracy Chapter“ schlug im letzten Jahr ein wie ein Bunkerbrecher: Die Band versteht es bestens, ihre dicken Riffwände mit griffigen Hooky und kernigen Melodien zu durchsetzen. Ein echter Geheimtipp – von den vier Jungs wird man noch eine Menge hören!

www.destinyonair.com

   

DEW-SCENTED (D)

Tonnenschwer und trotzdem messerscharf hassen sich die deutschen Dew-Scented seit Jahren durch die Szene. Ihr Ruf als hervorragende Liveband zieht sich dabei wie eine Schneise der Vernichtung durch die Klanglandschaft, denn das punktgenaue Gebolze zwischen Slayer und Discharge macht keinerlei Gefangene: Diese Wummertruppe bringt die Thrash-Apocalypse auf den Punkt wie keine zweite.

www.dew-scented.de

   

DISCIPLINE (Niederlande)

Zum wiederholten Male dürfen Europas Streetpunk-Haudegen No. 1 ihren gemeinen HoolCore unter das Full Force-Volk rülpsen. Die Holländer Discipline lassen sich dabei aber nicht festnageln und bewegen sich gekonnt zwischen Oi!, Hardcore und Rock'n'Roll. Dabei ist die Band mittlerweile auf ihren Instrumenten fit wie kaum eine zweite, so dass es bei allem Dreck nicht nur rumpelt, sondern auch fett groovt. Sollte man sich dringend antun!

www.discipline.nl

   

DRITTE WAHL (D)

Die sympathischen Küsten-Punkrocker gehören nach wie vor zu den besten und glaubwürdigsten Genre-Bands der Republik und sind daher immer wieder gern gesehen Gäste auf dem WFF. Das Trio tritt hart Arsch, versteht es aber auch, feinsinnig die Grauen Zellen anzukurbeln und hat mittlerweile ganz nebenbei eine satte Latte Mitsing-Hits im Gepäck. Die Band wird ihren WFF-Gig ihrem verstorbenen Bassisten Marko „Busch’n“ Busch widmen, der Anfang des Jahres seiner unheilbaren Krankheit erlag.

www.dritte-wahl.de

   

EKTOMORF (Ungarn)

Die Ungarn haben sich in den letzten Jahren mit ihrem leckeren Thrashcore-Crossover im besten Soulfly-Stil (nur das Folk-Einflüsse in diesem Fall ungarisch sind!) den Arsch abgetourt und dabei neben Größen wie Pro-Pain, Fear Factory oder Kreator eine blendende Figur gemacht. Ektomorf sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern eines der nächsten großen Dinger und stellen zu Recht die die Eingangshymne der Festival-Homepage!

www.ektomorf.com 

   

ELÄKELÄISET (Finnland)

Im Prinzip sind Eläkeläiset ne Coverband und noch dazu die wohl poppigste auf dem ganzen Full Force. Aaaber: Die vier finnischen Kleidercontainer-Rentner zerschreddern die Rock- und Popgeschichte zwischen Michael Jackson und Metallica derartig schräg und kultig in ihrem Humppa-Reißwolf, das einfach kein Auge trocken bleibt. Eläkeläiset kann man nur lieben oder vergöttern - definitiv einer der Party-Höhepunkte des Festivals.

www.humppa.com 

   

EXTREME NOISE TERROR (England)

Herrlich – die Erfinder des Lärms zeigen mal wieder, wie es richtig geht: Die Engländer ENT stehen für einen groben Klanganschlag irgendwo zwischen Grind- und Noisecorechaos mit der großen Hacke bereit. Die Band gehört neben Napalm Death und Carcass zu den ganz großen des Genres, hat sich aber statt in Mainstream-Gefilde höchstens mal auf experimentelle Gleise begeben... um nun um so geradliniger wieder zuzuschlagen. Wie schon gesagt: Herrlich!

Homepage? Poppersau, hä?

   

FINNTROLL (Finnland)

Mehr Hartparty als bei Finntroll geht eigentlich nicht: Die wilde Waldschratcombo vermixt rohes Blackmetal-Gedonner mit finnischer Hochgeschwindigkeitspolka zu einer Schunkelbangerlawine, die durch die Birkenschonung knattert wie ein mit Vodka getunter Mähdrescher. Dazu kommen schräge finnische Texte und eine außerordentlich motivierte Bühnenshow - hoch die Hörner!

www.finntroll.net

   

GOD DETHRONED (Niederlande)

Besseren Deathmetal gab es aus Holland seid den teuflisch heftigen Asphyx nicht mehr zu hören. God Dethroned touren ihre rohe Bleiwalze stellenweise bis in Blackmetal-Gefilde hoch und gehen dabei ebenso ungeschliffen wie effizient zu Werke: Die Mucke der Tulpenzermalmer zielt zwar konsequent geradeaus, bietet dabei spieltechnisch allerdings trotzdem beachtliche Finessen. Sehr geil!

www.goddethroned.com 

   

GORGOROTH (Norwegen)

Der Black-Metal-Hass der Norweger Gorgoroth pflegt durch die Hörerohren zu poltern wie ein vom Bösen losgetretenes Geröllfeld über einen Alpensteilhang. Die Truppe gehört zur vergifteten Speerspitze des Finster-Underground und wird auf dem WFF gemein sägen, klirren und keifen, das es die blanke, nunja, Freude ist...

www.gorgoroth.org 

   

THE HELLACOPTERS (Schweden)

Aus dem Nebenprojekt der Deathmetaller Entombed ist mittlerweile eine der führenden Schnodder-Rock-Kapellen geworden: Die Hellacopters aus Schweden picken sich aus der Rockgeschichte der letzten Jahrzehnte die fettesten Riff-Perlen heraus, um sie in ihrer unnachhamlichen Art den Säuen in den Dreck vor die Schnauze zu schleudern. Nur wenige Combos dieses Planeten pfeffern ihrer Anhängerschaft zurzeit mit derartigem Schmackes gleich eine ganze Schubkarre Ziegelsteine in die Eier - rrrrrockt!

www.hellacopters.com 

   

ILLDISPOSED (Dänemark)

Zu den Untergrund-Juwelen des Deathmetal zählen seit Jahren die fixen Dänen Illdisposed. Die Band hat eine ganz eigene Mischung aus hackigen Wut-Riffs und ausgefeilten Melodien, fiesen Eruptionen und ergreifender Atmosphäre entwickelt. Dazu zieht sich ein modern weiterentwickelter Thrash-Metal-Faden durch die Mucke, so dass Illdisposed von Rechts wegen einem breitgefächertem Hartklang-Publikum zustehen.

www.illdisposed.dk 

   

IN FLAMES (Schweden)

Krachigen In-die-Fresse-Deathmetal verbinden die Schweden In Flames mit stellenweise fast schon poppigen Doppellauf-Melodien zu einem Hitgewitter erster Güte. Kein Wunder, dass das Göteborg-Kommando seit Jahren zu den beliebtesten Livebands der Szene gehört: Auf dem Full Force darf man demzufolge nicht fehlen!

www.inflames.com 

   

IRON MAIDEN (England)

Das unkaputtbare NWOBHMSchlachtschiff des britischen Edelstahls lässt unter dem Motto „Eddie ripps up Full Force“ ihr Kult-Maskottchen stilecht aus der Kiste klettern. Im Gegensatz zu Gevatter Halford samt Judas Priest rocken die Jungfrauen immer noch fit wie ein Turnschuh über die Bretter. Und unsterbliche Metal-Hymnen hat die Truppe ja wohl mehr auf der Pfanne als Bomber-George Dabbeljuh Leichen im Keller... Up the Irons!

www.ironmaiden.com 

   

DIE KASSIERER (D)

Mit ihrem sprudelnden Trinker-Punk haben sich die Kassierer aus dem Pott längst in die Herzen einer breiten Fanschicht aus Leserinnen und Lesern von „Emma“ bis „Mens Health“ gespielt. Die Band beherrscht tiefsinnige Ficktexte ebenso wie philosophische Saufgelage-Lyrik und hobelt dabei wie nebenbei herrlich schrottig durch die Geschichte der Populärmusik. Kein Wunder, dass das Zelt beim letzten WFF-Kassierer-Gig vor zwei Jahren rappel, äh, voll war!

www.kassierer.com



   

KATAKLYSM (Kanada)

Aus dem beängstigenden Hyperspeed-Chaos ihrer Anfangstage haben die kanadischen Death-Metal-Helden in den letzten Jahren eine mächtige Epos-Ramme geformt, die einem wohlig düster den Schädel zerstampft. Kataklysm gehören mit ihrer eigenwilligen Klangwelt zu den Bands, die den Puls der Szene mit frischen Ideen am Leben halten - und damit unbedingt aufs WFF!

www.kataklysm.net 



   

KILLSWITCH ENGAGE (USA)

Die Groovekraft, die diese Band aus San Francisco erzeugt, ist nun wirklich nicht mehr normal. Killswitch Engage bieten ein Gebräu aus traditionell Thrash, treibendem Hardcore und fiesem Death, nach dem man in nullkommanix süchtig wird. Falls du vorhast, aus irgend einem nicht nachvollziehbaren Grund das Gelände als Nicht-Fan der Jungs zu verlassen: Wachs in die Ohren, Finger draufpressen und die ganze Zeit laut brabbeln. Das könnte helfen, wäre allerdings kreuzdämlich...

www.killswitchengage.com 

   

KNORKATOR (D)

Deutschlands meiste Band der Welt steht nicht nur für kruden Humor und komplett kaputte Bühnenkapriolen - Knorkator bieten auch melodisch ausgefeilte und rhythmisch brachialstes Tanzbodengebretter jenseits aller Scheuklappen. Selbst eingefleischte Hasser der BErliner Band gestehen den hohen Unterhaltungswert von Stumpen, Alf Ator und Buzz Dee mittlerweile ein, laufen über beziehungsweise werden immer weniger – oder umgekehrt!

www.knorkator.de 

   

MANOS (D)

Bereits 2003 reizten die ulkigen Erzgebirgs-Thrasher das Full-Force-Publikum mit ihrer kultigen Konzerteinlage. Manos sind die wohl einzige Band der Welt, die noch tschechische Jolana-Gitarren verwenden - und das ist nicht der einzige Spaß-Schrott, auf den die Truppe eindrischt. Im Gegensatz zu Gaga-Bands wie A.O.K. und ihrem Semmelbrösel-Niemals-Core verstehen sich Manos musikalisch jedoch auf einen sehr vitalen Endachziger-Deathtrash mit zeitloser Dorftanzsaal-Schlagseite, der die Nackenmuskeln ordenlich massiert!

www.manos.de

   

MARK FOGGO & THE SKASTERS (Belgien)

Eigentlich stammt die Ska-Legende Mark Foggo aus Liverpool, im Prinzip wohnt er in Holland, zu Hause ist er aber auf Tour: So viel wie seine Skasters war in den letzten Jahren wohl kaum eine Band auf Tour. Die Truppe hat dabei erstklassige Entertainer-Qualitäten entwickelt und zaubert aus ihren Roots zwischen Chris Isaak, Blues und Punk ein brandheißes Partygebräu mit sehr viel Seele. Wer diese Band bisher noch nicht auf der Agenda hatte, sollte die Gelegenheit wahrnehmen und das schleunigst ändern!

www.markfoggo.com

   

MAROON (D)

Unerschütterliche Linientreue fernab aller Trends hat dem messerscharfen Straight-Edge-Core der Nordhausener Maroon seit dem respektablen Full Force-Auftritt im letzten Jahr eine stetig wachsende Anhängerschaar eingebracht! Den Newcomer-Status hat das Tattoo-Kommando damit an den Nagel gehängt, nicht aber seinen einmaligen Biss.

www.maroonhate.com 



   

MASTODON (USA)

Lärmigen Thrash vermischen Mastodon aus Atlanta, USA mit lärmigem Hardcore und lärmigem Krach. Das eigenwillige Ergebnis klingt irgendwie nach Neurosis mit ganz schlechter Laune beim Zureiten eines bekifften Nashorns, allerdings teilweise mit doppelter Geschwindigkeit. Unterm Strich also eine ebenso gewaltige wie geniale Angelegenheit - cool, das es noch solche Bands gibt, die sich fernab aller Trends eine ganz eigenes Erdloch buddeln und dabei trotz aller Experimente auch noch wohnlich einrichten. Dieses Ding wird noch mal sehr, sehr prall!

www.mastodonrocks.com

   

MERAUDER (USA)

Im Fahrwasser von Biohazard und Pro Pain haben sich die Hardcore-Thrash-Experten Merauder einen hervorragenden Namen gemacht, und spätestens seit ihrem Support für die Böhsen Onkelz weiß nicht nur der Untergrund die Wucht der New Yorker zu schätzen. Das Quartett überzeugt mit agressivem Straßen-Zorn auf sehr hohem technischen Level, kommt dabei aber sehr bodenständig und ehrlich rüber. Also nix wie ab in den Moshpit!

www.meraudernyc.net



   

MISFITS (USA)

Geil - die schrägen Horrorpunks aus New Jersey rattern mit ihrem holzgeschnitzten Elvis-Core beim WFF vorbei! Die Band ist unbestrittener Kult, und zwar nicht erst seit Metallica „Last Caress“ gecovert haben. Bei der Truppe, die aussieht als sei sie ihre eigenen Merchandise-Actionfiguren nachempfunden und nicht umgekehrt, haben immerhin schon Glenn Danzig und Henry Rollins gelärmt. Den gigantischen Unterhaltungswert der Misfits machen derzeit unter anderem auch Dez Cadera (Blag Flag) und Marky Ramone (Ramones) aus – entsprechend gibt es ein Best-Of-Programm aller drei Bands!

www.misfits.com 

   

MOTÖRHEAD (England)

Sie nehmen seit Jahrzehnten immer wieder das gleiche Album auf, sind aber im Gegensatz zu anderen, dreisten Bands, die das auch versuchen, die einzigen, die es dürfen: Motörhead, England, sind einfach zu cool und genießen mit ihrer zeitlos-ruppigen Rock'nRoll-Variante Respekt und Kultstatus in fast allen Bereichen der Szene. Wem man hier noch was über Lemmy Kilmister und sein Powertrio erzählen muss, der ist auf dem WFF definitiv falsch...

www.imotorhead.com 

   

MURPHY`S LAW (USA)

Seit 1983 toben Murphys Law bereits durch den NYHC und gehört neben Agnostic Front oder den Crumbsuckers zu Helden der ersten Stunde. Von Anfang an hat man dem Hardcore gezeigt, dass gegen einen dicken Hals auch Ironie und Lebensfreude hilfreich sein können. Dabei metern die New Yorker auf einem sehr rasanten Energielevel mit reichlich Oi!- und Punkattitüde, das jede Menge Schweiß und - die Jungs sind alles andere als straight edge - Bier verspricht.

www.murphyslawnyc.com 

   

NARZISS (D)

Erstmal gibts brutal groovendes Metalcore-Gehacke auf die Fresse. Aber dann: Die deutsche Nachwuchs-Hoffnung Narziss versteht es gekonnt, sich mit interessanten Breaks, eigenwilligen gesprochenen Passagen (ohne jeden Rap-Verdacht!) und Death-Metal-Melody-Leads für das Langzeitgedächtnis zu empfehlen. Unbedingt antesten - hier braut sich was zusammen!

www.narziss-hc.de 



   

NUCLEAR ASSAULT (USA)

Rechtzeitig zur, äh, Wahl von Papa Razi meldet sich eine der geilsten Thrashbands der 80er samt ihrem Hammerhit „Hang the Pope“ auf dem Full Force zurück. Die Amis haben mit Götterscheiben wie „Game over“ oder „Survive“ Geschwindigkeitsbegrenzungen übertreten, Riffrekorde gebrochen und auf denkbar geile Weise Halswirbel ausgerenkt. Huldigt der Legende!

www.nuclearassault.us 

   

OBITUARY (USA)

Die Florida-Deather gehören zu den Urvätern der Szene. Statt sich auf abseitige Pfade zu begeben haben Obituary dabei ihren Stil immer weiter verfeindert, ohne jedoch an Brachialität zu verlieren. Wie wird Tradition im besten Sinne des Wortes gelebt: Man trägt die Flamme weiter, statt die Asche anzubeten. Da kann man nur hoffen, dass eure Nackenmuskeln für diesen Orkan aus der Gruft bereit sind!

www.obituary.cc 

   

OHL (D)

Eine der umstrittensten Deutschpunkbands überrascht mit einem zackigen WFF-Besuch. OHL haben sich im Gegensatz zu vielen anderen Genrevertretern nie irgend einem Diktat unterworfen - weder dem der Spaßgesellschaft noch dem der politischen Korrektheit. Auf dem Kieker hatte die 80er-Kulttruppe all jene Gestalten, die der Freiheit des Individuums im Weg standen. Ergo teilen OHL nicht nur gegen Nazis mit der großen Kelle aus: Auch kommunistische Diktatoren stehen in der Ziellinie.

www.obersteheeresleitung.de 

   

PRO-PAIN (USA)

Dort, wo Biohazard schon lange den Schwanz eingezogen haben, machen Pro Pain seit Jahren weiter: Das New Yorker Urgestein um Gary Meskil hämmert sich seinen Weg, schert sich um keine Trends und sagt ungeschminkt seine Meinung, egal ob die nun genehm ist oder nicht. Gefeuert wird mit der grob geladenen Schrotflinte, wobei die Band nach wie vor aber sehr genau zu zielen weiß. Ein Muss!

www.pro-pain.com 

   

RED HARVEST (Norwegen)

Mit ihrem neuen Album „Internal Punishment Programms“ ist den Krach-Helden Red Harvest erneut ein ebenso eigenwilliges wie krankes Stück Extrem-Metal gelungen. Die Norweger verschweißt und vernietet auf böse Industrial-Art Einflüsse irgendwo zwischen Neurosis, Voivod und Nine Inch Nails zu einer bizarren Tonskulptur, in der das geblendete Ohr wie durch ein Wunder aber immer wieder einmalig klare, durchdachte Songstrukturen entdeckt. Ganz, ganz groß!

www.redharvest.com

   

SHE-MALE TROUBLE (D)

Fein kratziges Rock'n'roll-Geschredder mit liebevoll-schrulliger Punk-Note lassen die Berliner She-Male Trouble um die Sängerin Carol La Rock aufflammen. Sympatischerweise versucht die Truppe gar nicht erst, Flammenhemd-trendy zu klingen - lieber orientiert man sich an einer trashig-verkorksten Stinkefinger-Mentalität irgendwo zwischen Chuck Berry und den Plasmatics. Geil, weil hoher Seltenheitswert!

www.she-maletrouble.com 



   

SLAYER (USA)

Ist es noch verblüffend oder schon erschreckend? Fast 20 Jahre nach dem Überhammer „Reign in Blood“ sind Slayer in Sachen Soundgemetzel immer noch die Referenzgröße schlechthin und damit zu Recht die unumstrittene Wunschband Nummer 1 des WFF-Publikums. Denn niemand bringt Härte und Melodie, Raserei und Bedrohlichkeit so genau auf den Punkt wie diese Mördertruppe. Die Band ist der unbestrittene Festival-Star der letzten Jahre!

www.slayer.net 



   

SMOKE BLOW (D)

Man muss es einfach lieben, das arschcoole Asi-Rock-Geschoss aus Kiel: Smoke Blow haben sich mit ihrem Gassengerödel längst einen Stammtischplatz im Rocker-Herz erobert. Die Power-Poser mixen alles zwischen Stoner-Rock und Schnodder-Punk so gekonnt in ihre liebevoll-skurril betitelten Weisen, das man einfach nur abgehen kann. Zumal es die Band beim Spiel mit den Klischees immer wieder schafft, diesen mit lässigem Huftschwung auszuweichen.

www.smokeblow.de 

   

SICK OF IT ALL (USA)

Die Hardcore-Legende gehört zu den Stammgästen des WFF. Dabei hat sich seit den beiden Einsätzen auf dem ersten und dem zweiten Full Force, damals noch im Werdauer Stadtpark, bei der Hardcore-Grundausstattung nix geändert: Massive Groove-Eruptionen im Handlichen Ich-dreh-durch-Format, abgefeuert im millimetergenauen Stakkato-Takt, werden uns Sick of it all auf ihre New Yorker Art auch 2005 wieder derart um die Ohren pfeffern, dass das Gros der nachgewachsenen Generation ganz, ganz alt aussieht.

www.sickofitall.com 

   

SPAWN (D)

Das es sowas noch gibt! Die Berliner Spawn frickeln sich in bester Schweden-Manier durch verschraubten 90er-Jahre-Todmetal mit Zungenbrecher-Texten, dass der Eiter nur so spritzt. Das Bandlogo kann keine Sau lesen, die Breaks im technisch perfekten Gehämmer kommen schräg und unerwartet, und die Ansagen lauten durchweg röööömmmuuur oooooof aaaaaarrrrrphfff! Genau so musses sein!

www.spawn666.de

   

STRETCH ARMSTRONG (USA)

Als die vielleicht fröhlichste Metalcore-Band der Welt lassen Stretch Arm Strong auf dem Full Force die Boxen wackeln. Die Amis rocken zwar mit fetten Hardcore-meets-Stahlklammerriffs-Granaten auf, bröseln aber immer wieder knuffige Straßenpunk- und Dreckrock-Flocken ins Bulldozer-Getriebe. Das ergibt eine ebenso abwechslungsreiche wie partytaugliche Mischung mit Hatebreed-Energie, allerdings ohne vergleichbar hohen Hassfaktor.

www.stretcharmstrong.net 

   

SUBWAY TO SALLY (D)

Mit neuem Schlagzeuger und frischem Wind zeigen die einstigen Vorzeige-Mittelalterrocker, wie man eine wilden Mischung aus Dudelsäcken, zarten Elektronik-Experimenten und harten Gitarren auch außerhalb festgefahrener Erwartungen entfesseln kann. Subway to Sally gehören zu den erquickensten Hartklang-Liveereignissen der Republik und haben von ihrem Charme nichts eingebüßt. Sehen, hören, schwitzen, genießen!

www.subwaytosally.com 

   

SUCH A SURGE (D)

Der Grund, warum Such a Surge als eine der wenigen deutschen Bands den Crossover-Trend der 90er überlebt haben, liegt auf der Hand: Die Jungs sind einfach was Besonderes. Nach wie vor vermixt man Metal und HipHop, Tribalelemente und Hardcore, Melodiegewitter und Noise-Experimente zu einem atemberaubenden Konglomerat, das zudem abgeht wie Schmitts Katze.

www.suchasurge.de 

   

SUPERBUTT (Ungarn)

Die Ungarn Superbutt gehören zu den großen Entdeckungen der letzten Jahre. Die Band bewegt sich mit spielerischer Leichtigkeit zwischen psychotischer NuMetal-Wut, traditionellem Crossover-Groove und vertrackten Melodiekaskaden á la Tool. Dass das zwar skurril klingt, aber bestens funktioniert, durften schon Bands wie die Rolling Stones erfahren, denen Superbutt in ihrer Heimat das Vorprogramm aufmischten. Seid ihr bereit?

www.superbutt.net 

   

TERROR (USA)

Was für ein schmutziges Geschoss! Die Terror-Amis machen in Sachen Hardcore dort weiter, wo Madball aufgehört haben und feuern dir mit dicken Eiern Hochgeschwindigkeits-Energiesalven um die Ohren, bis die Suppe im Knochenkasten brodelt. Und da die fiesen Fünf auch genügend Groovemetal-Riffs im Altschul-Geboller festgetackert haben, bleibt davon auch eine Menge hängen.

www.terrorhc.com 

   

UNLEASHED (Schweden)

Das skandinavische Todesblei-Urgestein Unleashed ist wieder auf dem Kriegspfad. Die Wikinger, die neben Entombed oder Dismember seit Anfang der 90er an der Spitze der Genre-Horde stürmen, sind für ihr besonderes Feingefühl bekannt, mit dem sie der anrennenden Meute per gezieltem Keulenschlag die Schädeldecke massieren. Das gibt feine Hörner!

www.unleashed.se 



   

US BOMBS (USA)

Nur wenige Band kriegen den klassisch-deftigen Straßenpunkrock der Endsiebziger noch so richtig dick zusammen - die U.S. Bombs um die Ami-Skateboard-Legende Duane Peters sind eine davon. Wer gesehen hat, wie es die Ramones-Anbeter es auf ihrer „Where the Bad Boys Rock“-Tour mit Mad Sin und The Generators in diesem Frühjahr haben amtlich krachen lassen, lässt sich diese Combo nicht entgehen. Und alle anderen auch nicht!

www.yami.com 

   

WALLS OF JERICHO (USA)

Eine tödliche Dosis brachialsten MetalCores feuern die Amis Walls of Jericho von den Brettern und haben dabei alle wichtigen Zutaten am Start: Schrotflinten-Riffs, Doppelbassgehacke und fieses Geschrei. Dass letzteres von einer Frau kommt, gibt der Sache sogar einen zusätzlichen Kick: Das Reiszweckengegurgel von Sängerin Candace hat sich offenbar ausgezahlt! Angepisster als diese Amis kann man der Menge kaum in die Fresse treten...

www.allhailthedead.com 

   

ZSK (D)

Mit selten gewordenem Melodiepunk voller inhaltlichem Anspruch rockt das Berliner Skateboard-Quartett das Full Force und trifft damit einen blinden Fleck: Wer die Musik der Hosen (verständlicherweise) cool findet, die Hosen selber aber (ebenso verständlicherweise) Kacke, dem dürfte beim Gig von ZSK einer abgehen - und das wäre nur zu verständlich!

www.skatepunks.de 



   

RAGING SPEEDHORN (GB)

Dort, wo die meisten NuMetaller mit dem großen Holzknüppel neben den Busch klopfen, krachen Raging Speedhorn eine fiese Eisenkeule mitten ins Geäst. Die Nummer 1 der britischen Neo-Stahl Szene kommt härter, geradliniger und nicht so psychozapplig wie ihre Ami-Kollegen. Auf die Weise hat man sich langfristig gegen den Trend-Virus geimpft und dürfte der WFF-Crowd eine amtliche Breitseite verpassen.

www.ragingspeedhorn.co.uk

   

FEAR MY THOUGHTS (D)

Angenehm grobkörnigen Metalcore drücken uns Fear my Thoughts in die Fresse. Die Freiburger spielen mittlerweile in einer Liga mit Truppen wie Heaven shall burn und verbinden mit ihrer dritten Scheibe „The great Collapse“ auf bemerkenswert geschickte Weise einen beängstigend dicken Hardcore-Hals mit sehr gekonntem Jeanswesten-Thrash-Geboller. Liebevoll gemacht und intensiv dargeboten – auf alle Fälle einer der Geheimtipps auf dem WFF!

www.fearmythoughts.com



   

HARLEY’S WAR (USA)

Nicht nur Fans der unsterblichen Cro-Mags dürfte diese Band Freudentränen in die Augen treiben: Mit Harley’s War hat Harley Flanagan, der Originalsänger der New Yorker Legende, ein formidables All-Star-Kommando mit aus Cro-Mags-, Maximum-Penality-, Dog-Eat-Dog und Carnivore- Recken aufgestellt. Der göttliche Stoff des Ensembles dröhnt wie eine Mischung aus alten Cro-Mags-Schandtaten und dreckigem Straßenpunk.

www.cromags.com

   

BRAINLESS WANKERS (D)

Spritzigen Punkrock mit kerniger Swing-Ska-Schlagseite trompeten die Brainless Wankers über das Full-Force-Gelände. Die sieben Berliner machen dabei ernst mit dem Gedanken, sich von Genregrenzen nicht beeindrucken zu lassen und fetzten im Fahrwasser von Bands wie den Beatsteaks über alle Gute-Laune-Barrieren der Szene: Kein Wunder, dass die frische Truppe im Vorprogramm von Größen wie Bad Religion eine ebenso gute Figur gemacht hat wie als Begleitband von Rapper Sido beim Stefan Raabs Bundessongcontest.

www.brainlesswankers.de



  HAGGARD (D)

Den WFF-Abschluss-Paukenschlag besorgt mit Haggard aus München in diesem Jahr eine der wohl ungewöhnlichsten Gruppen der Hartklangszene. Die über 20 (!) Musiker verbinden Death-Metal-Stilelemente mit Klassik- und Mittelalterstrukturen, wobei man auf Sampler verzichtet und statt dessen mit Originalinstrumenten arbeitet. Haggard bieten ein ebenso packendes wie vielschichtiges Klangkunstgebilde, das keinen Anhänger epischer Sinneswucht kalt lassen wird!

www.haggard.de

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