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BANDINFOS 2010



A DAY TO REMEMBER

Immer, wenn man denkt, dass doch irgendwann alle Spielwiesen der eingängigen Musik abgegrast sein müssen, wird man doch wieder eines Besseren belehrt. Zum Beispiel von A Day To Remember: Näher als die grandiosen Florida-Amis kann man hyperbrutale Düster-Hardcore-Downbeats und fluffig-sonnige Singalongs nun wirklich nicht mehr aneinanderrücken. Sich froh grinsend von einem Bulldozer am Strand überfahren zu lassen - wenn das mal nicht der Gipfel einer jeden Party ist!

Internet: www.adtrofficial.com
MySpace: www.myspace.com/adaytoremember




ALL FOR NOTHING

Man stelle sich vor, statt Nervsack Billy Milano würde John Connelly von Nuclear Aussault bei S.O.D. das Mikro malträtieren. Man stelle sich außerdem vor, er wäre eine Frau mit der Energie eines Kernbremnmstabes und würden den alten Metal-Säcken ein ganzes Fuder Straßen-Frische ins Besserverdiener-Gemächt blasen - dann ist man in etwa bei den niederländischen Hardcore-Helden von All For Nothing. Die Truppe lässt ihren Retro-Mosh-Hagel so harsch und dreist auf einen niederprasseln, dass man meinen möge, sie hat das Pit-Aufmischen eben erst erfunden. Und Sängerin Cindy grölt sich dabei die Mandeln aus dem Hals, dass man allein beim Zuhören unweigerlich nach der Familienpackung Fisherman‘s Friends fingert. Wie die schmecken? Nie fragen - austicken!

Internet: www.allfornothingnl.com
MySpace: www.myspace.com/allfornothingnl




AMORPHIS

Grandioser als die Nordrocker Amorphis kann man grobschrotige Untergrund-Ruppigkeit und melodiöses Einfühlungsvermögen kaum zusammenbringen. Die Finnen sind eine Klasse für sich und verstehen es in dieser vorzüglich, überraschende Klangexperimente, folkloristische Tiefe und den aus eigenen Großtaten resultierenden Routine-Qualitätsanspruch in einen Sack zu packen. Amorphis gehören zu den wenigen Bands, die man schon hundertmal gesehen haben kann und die einen trotzdem immer wieder heftig packen - an der Seele wie an den Eiern!

Internet: www.amorphis.net
MySpace: www.myspace.com/amorphis




ARKANGEL

Du suchst eine Hardcore-Band, die seit zehn Jahren wirklich konsequent auf alle Szenedünkel scheißt? Deren Logo nicht von Fitness-Studio-Tussis auf die Heckscheibe ihres immerhin schwarzen GTI gepappt wird? Eine Band, für die Loyalität Liebe zur Musik bedeutet und Hardcore kein Klamotten-Style ist, sondern ein sonischer Vorschlaghammer zum sinnvollen Zeit-Totschlagen? Voila, hier kommen extra für Dich die Belgier Arkangel! Die Truppe haut die die Zähne nicht deshalb aus dem Unterkiefer, weil hart gerade modern ist, sondern nur weil es ihr Spaß macht… und das sollte es Dir auch! Aber wer im letzten Jahrzehnt bei Truppen wie Machine Head nicht erst zum Hauptact geschlichen kam, sondern sich schon vom Opener hat pulverisieren lassen, dessen Zahnarzt kann sowieso ein freudiges Lied davon singen!

MySpace: www.myspace.com/privatehell




AS I LAY DYING

Warum kann man Metalcore kaum besser machen als die fünf Amis von As I Lay Dying? Weil die Jesusfreaks aus San Diego sich geschickt das Beste aller harten Welten zu einem ganz eigenen Gebräu zusammenköcheln: rasender Melodic-Death trifft auf mörderische Downbeats, bretternde Mosh-Riffs werden von originellen Lead-Hooks veredelt, aggressive Thrashgrooves harmonieren perfekt mit Suchtmelodien. Kein Wunder, dass die Truppe und ihr aktueller Mörder-Silberling „An Ocean Between Us" allerorts beliebt ist wie Nutella und Weihnachten zusammen.

Internet: www.asilaydying.com
MySpace: www.myspace.com/asilaydying




BLEEDING THROUGH

So gewagt die Grundmixtur von Bleeding Through auch anmutet, so genial ist sie dann in der Praxis: Die prügelharten Bastard-Strophen aus Black Metal und modernem Thrash surven auf abgespacten Keyboardwellen, bis sie von hymnenhaften, hochmelodischen Refrains in den Himmel gehoben werden. Und schon bekommt man das nächste Brachialbrett vor den Schädel gedonnert. Wer will, mag das einen Leuchtturm in der Flut ewig gleich dahinbrausender Metalcore-Truppen nennen. Fakt aber ist: Das Sextett aus dem kalifornischen Orange County hat sich nicht zuletzt mit der aktuellen Platte „Declaration“ bereits ein massives Szene-Denkmal gesetzt, an dem man sich freudvoll die Rübe matschig schlagen kann...

Internet: www.bleedingthrough.com
MySpace: www.myspace.com/bleedingthrough




BLOODWORK

Eine schmerzhaft schön singende Knochensäge setzen Bloodwork aus Paderborn an des Bangers Nackenwirbel an. Das Quintett paddelt im Blutstrom von Größen wie In Flames und Soilwork, lässt es dabei aber ordentlich brodeln und hat durchaus trotzdem schon einen eigenen Kurs auf dem Kompass. Vor allem die unpathetischen Chorgesänge und die endgeile Gitarrenarbeit verleihen dem rasenden Melodic-Death dieser brandheißen Newcomer-Hoffung eine sehr eigene Note, so dass Genre-Freunde hier einer heftigen Entdeckung wegen jetzt schon mal zappelig werden dürfen.

MySpace: www.myspace.com/bloodworked




BORN FROM PAIN

Fetten, mit reichlich Metallklammern gespickten Neo-Hardcore tackern uns die Holländer Born From Pain an den Tannebaum - und als eine der ganz wenigen Band des Metalcore-Genres zeigen sie auf ihrem aktuellen Album "Survival" wie das richtig geht: Gemeine Riffwalzen zum Umrühren des Circle Pit werden mit melodisch-hymnisch bohrenden Refrains gekreuzt und von Nackenbrecher-Speedattacken durchgeschüttelt. Geht direkt in die Fresse - was für ein Fest!

Internet: www.bornfrompain.com
MySpace: www.myspace.com/bornfrompain




BROILERS

Da röste mir doch einer einen Storch - was flattert uns denn hier auf den Teller? In der Klasse Knuspergeflügel sind die Broilers derzeit das Maß der Dinge. Mit ihrem appetitlichen Turbo-Ska lassen die Düsseldorfer die Tanzbeine nicht nur zucken als müsste man barfuß über einen Grill steppen - die straff gegrölten Refrains der appetitlichen Party-Punx schallen ölig aus voller Hühner-Inbrust und haben doch stets die Güteklasse des ralligsten Gockels weit und breit. Souverän, cool und selbstbewusst, aber ohne übertrieben dicke Hose, sondern mit echtem Schmackes!

Internet: www.broilers.de
MySpace: www.myspace.com/broilers




BURNING SKIES

Ist das noch Metal- oder schon Grindcore? Burning Skies aus Bristol klopfen mit ihren emocalyptischen Songbrecheisen mächtig gekonnt auf der Nahtstelle beider Genres herum. Der Fünfer lässt den tonnenschweren Vorschlaghammer dabei derart locker im Hasenfickbeat niederprasseln, dass man echt am Verstand der durchgeknallten Briten zweifeln muss. Was für ein krasser Wirbelsturm! Dabei vermeidet die Truppe äußerst geschickt die sonst im Grindcore üblichen Chaos-Einschübe, geprügelt wird hier mit massiv organisierter Metalcore-Brutalität - allerdings eben mit einer bestialischen Geschwindigkeit, bei der den allermeisten MC-Truppen einfach die Hosenknöpfen von den stylischen Pants platzen dürften. Halten eure Unterhosen fest!

Internet: www.burningskies.co.uk
MySpace: www.myspace.com/burningskies




CALIBAN

Als die Ruhrpott-Metalcorler Caliban vor einigen Jahren als Newcomer erstmals das Fullforce enterten, standen eine energische und willensstarke, aber auch noch wenig eigenständige Combo von und für Emo-Kids auf den Brettern. Mittlerweile ist die Band jedoch zu einer Macht herangereift, dass es einem himmelangst werden kann: Auf ihrer aktuellen CD „Say Hello To Tragedy“ prügeln Caliban tonnenschwere Bleihämmer im Irrsinns-Hardcoretempo auf die Rübe - um diese unerhofft in erhabenen, finsteren Refrainhymnen münden zu lassen. Bei der Band trifft lärmende Brachialität auf geistreiche Texte auf atmosphärischen Gänsehautgesang auf frische Experimente. Ab in den Schlamm!

Internet: www.calibanmetal.com
MySpace: www.myspace.com/caliban




CALLEJON

Die Kult-Metalcorler Callejon aus Düsseldorf/Köln kommen, um Euch mit einem neuen Album an ihrem Aufsteig teilhaben zu lassen. Denn klar ist: So dreist und offenherzig wie dieses deutschsprachig (!) röchelnde Quintett hat in den letzten Jahren keine Band den Metalcore neu in Sinn gegossen: Zwischen Oldschool-Thrash bis zum Rap baut die Band melodische Groovehämmer der Sonderklasse, mit denen die Band sich ebenso breitbeinig wie selbstironisch gern auch mal auf die Finger klopft. Das wird mal noch was ganz Fettes und ihr könnt sagen, ihr seid von Anfang an dabei gewesen!

Internet: www.callejon.de
MySpace: www.myspace.com/callejon




CANNIBAL CORPSE

Alle Jahre wieder freuen wir uns auf den Mann in der roten Kluft und den Zottelhaaren am Kopf. Aber warum hämmert er diesmal in so einem Affenzahn an die Tür? Klingt ja wie ein Maschinengewehr. Und dann diese gemeine Stimme - okay, tief war sie immer, aber woher hat er diesmal nur dieses Zombie-Röcheln?? Schnell reinlassen! Oh, sein roter Mantel ist ja ganz nass. Vom Schnee? Verdammt - das ist ja Blut! Und was steht da auf seinem Shirt? Kill!?!? Verdammt, der will mir gar nichts geben - der will nehmen! Meine Eingeweide! Das Herz!! Ach ja klar, das Fest der Liebe... Deswegen auch die Kettensäge statt der Rute... Wie das in den Ohren kreischt... im Gedärm.... Aaaaaaaarrrrgggghh!!

Internet: www.cannibalcorpse.net
MySpace: www.myspace.com/cannibalcorpse




CROWBAR

Das rostige Breicheisen aus New Orleans ist wieder da! Die Kult-Doomer Crowbar sind auch im 21. Jahr ihres Bestehens als tonnenschwere Plattmacher das Mittel der Wahl, wenn es um fiese Riffzerstörung und gnadenlos brachialen Müllverdichtersound geht. Seelenpein und Daseinsfrust werden von dieser einmaligen Band in wütende Wucht umgewandelt, deren Eisenfaust sich an wunderhübschen Stacheldrahtmelodien entlanghangelt - bis sie zentriert in dein Anlitz kracht. Und zwar, wie könnte es anders sein, mit voller Wucht!

Internet: www.crowbarmusic.com
MySpace: www.myspace.com/crowbar




DAATH

Gerade hatte man den guten alten Death-Thrash noch als Altmetall in Erinnerung, plattgewalzt erst von der NuMetal- und dann der Metalcore-Walze. Und dann kommen die Amis Daath und unterziehen das ganze Genre mal so eben locker-vertrackt einer irren Frischzellenkur: Angereichert mit Grindattacken, tödlichen Florida-Riffs und packenden Melodien ist der zwar technische, aber stets nachvollziehbare Turbo-Thrash des Sechsers eine echte Entdeckung.

Internet: www.daathmusic.com
MySpace: www.myspace.com/daath




DARK TRANQUILLITY

Auf ihrem aktuellen neunten Album „We Are The Void“ machen es Dark Tranquillity wieder einmal deutlich: Die sechs Schweden sind längst die besseren In Flames. Denn böse groovenden Death Metal mit griffig-originellen Melodien zu paaren ist das Eine: DT gehen aber immer einen Schritt weiter und überzeugen zudem mit einer ernsthaft-dichten Atmosphäre, abgeknalltem Songwriting und suchterzeugend geilen, stets verblüffend abwechslungsreichen Arrangements. Keine Frage: Eine der derzeit wichtigsten Genre-Granaten gibt sich mit dieser Band auf dem With Full Force die Ehre einer gepflegten Detonation.

Internet: www.darktranquillity.com
MySpace: www.myspace.com/dtofficial




DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT

Die Luft ist dünn an der Spitze der europäischen Blackmetal-Szene - aber das deutsche Hasskommando Darkened Nocturn Slaughtercult ist kompromisslos genug, in dieser lebensfeindlichen Umgebung nicht nur zu überleben, sondern sich auch noch dem Kampf um die absolute Spitze zu stellen. Einerseits vollkommen roh, räudig und chaotisch rasend, macht die Truppe um Seuchenröchlerin Onielar aber auch mit ihren klirrenden Wutausbrüchen edle musikalische Klasse im Dienst der Sache klar. Black Metal, wie er finsterer und besser nicht sein könnte!

Internet: www.slaughtercult.de
MySpace: www.myspace.com/dnsofficial




DEADLINE

Selten süffigen Punkrock skiffeln die Londoner Punkrocker Deadline durch die Boxen: Die Band um die katzenhaft bissig-süße Frontfrau Liz Rose poltert in ihren unoriginellern Momenten wie die grandiosen Bad Religion: Richtig auf geht die Sonne aber, wenn sich Deadline auf eine Art hypernervösen Highspeed-Poppunk verlegen, der mit extrem hohem Mitsing-Faktor durch die Lauschlappen donnert und sich dank des superben Gesangs sofort festhakt. Ist bei derartigem Emopunk nun wirklich alles andere als selbstverständlich. Und auf den Brettern macht diese Truppe zudem auch noch eine ganze Menge her - das geht ab wie Schmidts, äh, Katze?

MySpace: www.myspace.com/deadlineuk




DEATH BEFORE DISHONOR

„Dishonor“ würde im Fall dieser Jungs aus Boston „lasche Mucke“ bedeuten. Gemessen am aktuellen Hammer „Better Ways To Die“ muss man aber sich um die Vitalität der Schrotflinten-Combo für die nächsten zwei, drei Jahrhunderte echt keine Sorgen machen. Denn so geht Hardcore: Hier braucht man für jedes Riff einen Waffenschein, die Downbeats befördern einen sofort ins Sauerstoff-Zelt, und das unmenschliche Kehlkopfkrebs-Gebrüll reißt einem die Haut vom Gesicht. Und so ganz nebenbei schafft es diese Pittbullbande, Oldschool verdammt neu klingen und Newschool verdammt alt aussehen zu lassen...

MySpace: www.myspace.com/deathbeforedishonorbhc




DOWN BY LAW

Wer The Offspring nicht übel findet, der dürfte Down By Law abgöttisch lieben! Die melodischen Punkrock-Amis um den überaus charismatischen Sänger Dave Smalley (ex Dag Nasty) fabrizieren eine einmalige Mischung aus drei-Minuten-Wutklumpen und suchterregenden Zuckerbäcker-Melodien und sind damit eine Art State-of-Art-Blaupause der 90er-Jahre-Emo-Bewegung. Und die Wundertruppe hat absolut nichts von ihrem Können verlernt: Hier wird wuchtige Punkrock-Schubkraft mit einer Hormon-Überdosis direkt in den Herzmuskel injiziert. Mitnehmen, abgehen, genießen - so geht Punkrock!

Internet: www.downbylaw.com
MySpace: www.myspace.com/punkrockdays




EKTOMORF

Diese Band hat ordentlich Paprika im Sack: Der hyperaktive Experimental-Groovethrash-Tribalcore der Ungarn Ektomorf hackt voll zwischen die Augen, grätscht in die Tanzbeine und trifft dabei heftig nachhaltig genau den Wohlfühl-Punkt der Magengrube. Die hörbare Seelenverwandschaft zum Sepultura-Soulfly-Lager ist dabei vor allem ein Qualitätssiegel, denn Ektomorf rühren längts ganz eigene Gewürze in deren Ursuppe. Das mussten im Frühjahr sogar die deutschen Charts einsehen, wo die aktuelle Albenwaffe „What doesn‘t kill me...“ markante Spuren einkerbte. Mosht!

Internet: www.ektomorf.com
MySpace: www.myspace.com/ektomorf




ELSTERGLANZ

Nach bestandener Echtheitsprüfung überlassen Elsterglanz in Zukunft alles der "Hand im Mund" (Appel und 'n Ei). Die Erfinder des Dirty Dancing Kreises stellen auch zum diesjährigen WFF ein buntes Rahmenprogramm zusammen, aber nur wenn überall schön Auslegeware ist. Die Beiden haben testweise das WFF-Programm ihrem Nachbar vorgespielt und der war zufrieden.

Internet: www.elsterglanz-dieband.com
MySpace: www.myspace.com/elsterglanz




EVERGREEN TERRACE

Manchmal reicht es nicht, jemandem die Rute über den Arsch zu ziehen - dann muss man die dicke Stahlkeule auspacken. Wie das amerikanische Metalcore-Kommando Evergreen Terrace auf seiner aktuellen, siebten CD "Almost Home". Die vier Brachialmusikanten aus Florida machen einem lautstark klar, wie eng ausgelassene Unterhaltung und gemeine Harcore-Brutalität beieinander liegen können. Nicht umsonst hat sich die Hammergroove-Kapelle nach der Straße benannt, in der die Simpsons wohnen, mit all ihren unterhaltsamen Schattenseiten des längst pervertierten amerikanischen Traums…

MySpace: www.myspace.com/evergreenterrace




EXODUS

Eigentlich sind Slayer ja die unangefochtenen Thrash-Könige. Eigentlich. Denn wenn Exodus auf dem WFF aufrocken, wird es verdammt eng für die Macht. Das Quintett aus der Bay Area ist seit seinem Götter-Debüt „Bonded By Blood“ beim Gerangel um die Thrash-Krone im Zweifelsfall ein Gegner, der noch jeden Mitbewerber auf dem letzten Meter mit einen hinterhältigen Ellenbogencheck die goldene Ananas verpasst. Exodus-Gitarrenriffs reißen dir die Eingeweide aus dem Leib, Exodus-Drumattacken treten dir die Eier zu Brei, Exodus-Gebrüll reißt die die Haut vom Schädel - diese Band ist auch im Jahr 2010 nichts anderes als good friendly violent FUN!

Internet: www.exodusattack.com
MySpace: www.myspace.com/exodus




FEAR FACTORY

Aus wem genau nun die Cyber-Metal-Helden von Fear Factory wieder einmal bestehen, ist im Moment nicht so wichtig: Was zählt ist, dass die kalifornische Legende mit der aktuellen CD „Mechanize“ eine bösartig-garstige Grindgroovewalze am Start hat, die einem schlicht und einfach die Schädelbasis pulverisisert. Damit hat die Band, die spätestens seit ihrem Epochenhammer „Demanufacture“ zu den wichtigsten Hartklang-Innovatoren der Galaxis zählt, wieder ein ebenbürtiges Geschoss am Start, dass sie Euch genau zwischen die Augen zu feuern gedenkt. Im Magazin: Bulldozer-Riffs, hochpräzise Maschinengewehr-Drums, grandiose Synthie-Soundscapes und das unmenschliche Kehlkopfkrebsgebrüll von Burton C. Bell. Schlicht und einfach Kult!

Internet: www.fearfactory.com
MySpace: www.myspace.com/fearfactoryofficial




FREIWILD

Seit die Onkelz nicht mehr sind, verkrampfen sich unzähliche Nachmachkasper vergeblich in den übergroßen Fußstapfen der Legende. Nur nicht Frei.Wild: Die Südtiroler treffen ebenso zielsicher wie sympathisch die Spur aus Frankfurt - ohne dabei am Rockzipel von Weidner und Co. zu hängen. Eigener Weg bedeutet in dem Fall, im urtümlichen Onkelz-Sound den breitbeinigen Pathos mit rotziger Frische und das mitunter arg weinerliche Opfer-Getue mit Hosen-mäßiger Souveränität auszutauschen. Der Mucke auf dem grandiosen Frei.Wild-Debüt „Hart am Wind“ tut das verdammt gut: Selten haben junge Dreckrocker so gossenmäßig souverän aus der Hüfte geschossen. So geht Party mit Herz, Hirn und ganz dicken Eiern!

Internet: www.frei-wild.net
MySpace: www.myspace.com/freiwild




GRAND MAGUS

Gestartet als zeitlupenzähes Doom-Vieh, haben die Schweden Grand Magus ihre Bleiwalze mittlerweile zur gnadenlos tödlichen Heavy-Metal-Wuchtbrumme umgepimpt: Wer Black Sabbath zu „Heaven-and-Hell“-Zeiten schon schick fand, der dürfte angesichts der traditionell-rohen Rockfinsternis dieses wackeren Trios weinend in die Knie gehen. Die teuflisch-teigige Riff-Stahlschmelze des aktuellen Albums „Hammer Of The North“ lässt keinerlei „Entkommen“-Option zu, und die cremigen Soli in allerbester Tradition der frühen Mercyful Fate schalten den Hörer schon nach wenigen Takten in den Suchtmodus. Auf! Die! Knie!

Internet: www.grandmagus.com
MySpace: www.myspace.com/grandmagusrocks




GWAR

Wieso soll man eigentlich gegen den Klimawandel sein, wenn er doch solche bizarren Naturwunder wie GWAR aus ihren zusammengetauten arktischen Höhlen krabbeln lässt? Wer Lordi immer noch für eine töfte Truppe hält, dem werden die intergalaktischen Krachmonster mit ihrem Unterwerfungs-Thrash schnell gesunde, also kranke Spenderhirne in den weichen Knödel nageln. Darin ist dann natürlich das aktuelle Alben-Diktat „Lust in Space“ als Dauer-MP3 implantiert - ohne Stop-Button, versteht sich... Dann versteht man auch, warum GWAR in Wirklichkeit die Heiligen Drei Könige sind, und woraus die weihnachtlichen Erstgaben wirklich bestanden. Von wegen Weihrauch und Myrrhe...

Internet: www.gwar.net
MySpace: www.myspace.com/gwarofficial




HEAVEN SHALL BURN

Ein neuer Stern am Firmament? Unsinn - der ganze Himmel brennt lichterloh! Die thüringischen Ikonoclasten zertrümmern mit derber Frische euer bekanntes Weltbild und bleuen euch dafür ihre Psalme aus hochofenfrischem Bleistahl in das morsche Denkgehäuse knapp über der staunend aufgeklappten Biereinfüllöffnung. Heaven Shall Burn sind sowas wie die Quintessenz der letzten 20 Metal-Jahre, aufgepimpt mit den intelligenten Texten und der Authentizität einer wütenden Hardcore-Truppe. Hochsympatische Sonderklassen, die man sich doch immer wieder gern bescheren lässt!

Internet: www.heavenshallburn.com
MySpace: www.myspace.com/officialheavenshallburn




HORSE THE BAND

Als „coolste Band der Welt“ bezeichnen sich die fünf Kalifornier von Horse The Band, und zwar mit einer durchaus angebrachten breitbeinigen Selbstsicherheit. Die Truppe vermixt dreist synthetisches Atari-Gefiepse mit fröhlichem Hardcore-Gebolze, streuselt ein paar knackige Alternativrock-Streuseln drüber und nennt das Ganze „Nintendo-Core“. Eine geile Idee, die abgeht wie Pacman im Fressmodus auf einem 10-Gigaherz-Prozessor. Bereit für das nächste Level?

Internet: www.horsetheband.com
MySpace: www.myspace.com/horsetheband




JOB FOR A COWBOY

Die ursprünglich als Internet-Hype gestarteten Amis Job For A Cowboy (Spötter sprachen von „Metal 2.0“) haben sich mittlerweile zum erntshaften Knüppel einer neuen Generation gemausert. JFAC haben sich sie einstmals trendigen Math- und Metalcoresplitter gezogen und hacken nun recht lupenreinen Chaos-Deathmetal mit hohem technischen Anspruch: Bei dem Aggressionslevel, das die Jungspunde aus ihren Instrumenten heraushassen, müssen sich Combos wie Nile oder Morbid Angel verdammt warm anziehen. Metal 2.0? Hölle 2.0!

Internet: www.jfacmetal.com
MySpace: www.myspace.com/jobforacowboy




KEEP OF KALESSIN

Meine Fresse! Die Norweger Keep Of Kalessin machen selbst an Stellen, die andere Hartbands mit dem ausgefransten Label „Kult“ klittern müssen, alles brutal richtig. Der Blackmetal dieser Band ist fies und fett, statt nur zu keifen und klirren. Die Riffs sind gemein und erzeugen ihre Mystik mit einer hohen, außerordentlich dunklen Musikalität, ohne sich ins vermeintlich Ursprüngliche des rohen Wenigkönnens flüchten zu müssen. Und nicht zuletzt sind die originellen, eigenwilligen Arrangemente monumental und hymnisch, ohne sich mit DimmuCradleKitsch ausstaffieren zu müssen. Ohne Mätzchen. Kein Wunder, dass sogar die mächtigen Gorgoroth auf ihrer letzten Headliner-Tour nach dieser „Vorband“ reichlich alt ausgesehen haben...

Internet: www.keepofkalessin.no
MySpace: www.myspace.com/keepofkalessin




KILLSWITCH ENGAGE

Die Groovekraft, die dieses Ami-Kommando erzeugt, ist nun wirklich nicht mehr normal. Killswitch Engage rocken einen Bastard aus traditionellem Metal, treibendem Hardcore und fiesem Death, der dir in nullkommanix vor Freude den Schädel auseinanderfetzt. Solltest du aus irgend einem nicht nachvollziehbaren Grund dem hammerheftigen Hitpotenzial dieser ebenso wütenden wie einfühlsamen Granatencombo noch nicht erlegen sein - der Full-Force-Gig des Massachusetts-Fünfers wird dich damit schneller infizieren als du „Schweinegrippe" röcheln kannst...

Internet: www.killswitchengage.com
MySpace: www.myspace.com/killswitchengage




LAY DOWN ROTTEN

Was für ein Bulldozer: Lay Down Rotten sind in den letzten Jahren von der hessischen 08/15-Provinz-Deathmetal-Kapelle zu einer mächtigen, international schlagkräftigen Genre-Waffe angeschwollen, die böse und essenziell alles und jeden in Grund und Boden walzt. Der Fünfer agiert selbstsicher und gemein auf Augenhöhe mit Meilenstein-Massiven wie Bolt Thrower oder Obituary - hat man doch längst einen ganz eigenen Sound voller Brachialnagelriffs und Stacheldraht-Melodien aufzuweisen. Sehr groß!

Internet: www.laydownrotten.com
MySpace: www.myspace.com/mylaydownrotten




LETZTE INSTANZ

Weiß der Teufel, warum sich die grandiosen Dresdner der Letzten Instanz so erfolgreich in der Gothic-Szene herumtreiben. Offenbar genügen da die schwarzen Klamotten, denn musikalisch zocken die sieben Musikanten einen gepfefferten Alternativ-Rock, der im massentauglichen Folk-Hexenkessel aufgekocht und hernach mit glutheißer Metal-Kelle ausgeschenkt wird. Das frohsinnige-Abgeh-Partypotenzial der Truppe ist dabei eine Macht, die in den letzten Jahren so ziemlich jedes Gothic-Festival heftig durchgeschunkelt hat. Man will ja nicht immer nur traurig sein...

Internet: www.letzte-instanz.de
MySpace: www.myspace.com/letzteinstanz




MAMBO KURT

Endlich - unser aller zurückgekommener Hammerheimorgler ist zurück! Mambo Kurt hat mit seinen metallischen Standardtänzen aus der Weichplaste-Taste den Moshpit vor der Hauptbühne des Full Force nun schon einige Male so gründlich durchgerührseligt, das eine Wiederholung im Schonschleudergang dringend Not tut. Und der promovierte Mediziner darf das: Mit der Plüschkappe auf dem Slayer-Riff operiert er bevorzugt am offenen Zwerchfell, Lähmungserscheinungen am Nackenmuskel können die erfreuliche Kollateralfolge sein. Also, ich würde mal sagen: Hossa!

Internet: www.mambo-kurt.de
MySpace: www.myspace.com/theoriginalmambokurt




MARDUK

Die Schweden Marduk zählen zu den ganz wenigen Blackmetal-Bands, die einerseits wirklich auf breiter Front Fanmassen überzeugen, dafür andererseits aber nie ihre rohen Wurzeln verraten haben. Das mag daran liegen, dass dieses Teufelkommando atmosphärischen, finsteren Pathos genau so draufhat wie hasserfüllte Raserei: Niemand hat das Reich der Dunkelheit so in all seinen blutigen Winkeln erforscht und voller sadistischem Genuss erkundet wie Marduk. Kein Wunder also, wenn diese Band auch live zu den mächtigsten Waffen des Black-Metal-Genres zählt, vor der noch jede andere Höllencombo das Knie in Ehrfurcht beugen musste. Es werde Nacht!

Internet: www.marduk.nu
MySpace: www.myspace.com/truemarduk




MAXIMUM PENALTY

Was war eigentlich am Crossover der Endachziger so geil? Genau das: Maximum Penalty aus New York nageln die dreckige Groove-Energie des Hardcore mit dem harmonischen Schmelz dezent pathetischer Metalriffs zu einem endgeilen Bastard zusammen. Mitte der 90er hat das der Band bereits eine erlesene Fangemeinde eingebracht, die sich nicht von den Engschädeln beider Lager kirre machen ließ. Man stelle sich S.O.D. etwas intelligenter und mit teilweise verblüffend melodischen Leads und Gesang der Pre-Emo-Phase vor, streue einige herrlich verquere Breaks und griffige Gangshouts drüber - dann landet man so ziemlich punktgenau bei dieser nach wie vor wundervoll agilen Legende und ihrem exquisiten neuen Album „Life & Times“. Das ist Eigensinn, den es neu zu entdecken lohnt!

Internet: www.maximumpenalty.net
MySpace: www.myspace.com/maximumpenalty




MUSTASCH

Freunde des traditionellen Bleirocks bekommen es von diesen vier Schweden mit der ganz großen Kelle: Mustasch sind die Großmeister des Wüsten-meets-Classic-Rock, der amtliche Tritt in den Arsch eingeschlummerter Legenden wie Black Sabbath. Und weil die alte Danzig-Nummer auf Dauer dann doch etwas arg griffig ist, würzen diese grandiosen Distortion-Rabauken ihr makelloses Schaffen immer wieder mit durchgepfiffenen Soundeskapaden und Experimental-Kollagen: Die Inhalation harzigen Rauches ist da nicht zwingend Bedingung, kann aber unter Umständen helfen, Mustasch in freudvolle Dröhn-Dimensionen zu folgen. Rrrrrrrockt!

Internet: www.mustasch.net
MySpace: www.myspace.com/mustasch




NEAERA

Du lässt Dir zum Frühstück gern mal einen Vorschlaghammer zwischen die Kauleiste krachen? Massierst Dir das Hirn mit Wonne per Bolzenschussgerät? Dann sind Neaera deine Band! Das Grobquintett aus Münster hat sich seinen Spitzenplatz im europäischen Metalcore mit mächtig rabiatem Death-Thrash-Riffing redlich erhackt - wo andere Genre-Vertreter aus ihrem kleidsamen Streetwear-Merch heraus vor allem große Töne spucken, hagelt es bei den eingefleischen Bolt-Thrower-Verehrern Gift, Galle und gehacktes Blei. Und das hast Du noch nie gehört? Böser Fehler!

Internet: www.neaera.com
MySpace: www.myspace.com/neaera




NILE

Ihre ganz eigene, beängstigend faszinierende Nische im Deathmetal-Einerlei beackern seit Jahren die kultigen Ägyptologen Nile mit ihrem göttlichen Monstersound. Die Amis um Vordenker-Frontmann Karl Sanders sind einerseits eine der vertracktesten, technisch anspruchsvollsen Bands der Szene und wickeln den Hörer mit kilometerlangen Riffkaskaden ein wie eine Mumie, um ihn dann in ausgetüftelten Melodie-Labyrinthen mit sich allein zu lassen... andererseits sind sie auch massiv wie ein Pyramidenfundament und bösartig wie ein pharaonischer Fluch. Auf jeden Fall ist diese Band eine ebenso nachhaltige wie seltene Grenzerfahrung. Mach dich auf den Trip!

Internet: www.nile-catacombs.net
MySpace: www.myspace.com/nilecatacombs




NOFX

Wenn die kalifornischen Melody-Punks NoFX zur Attacke ansetzen, dann scheint vor Wut die Sonne aus dem Arsch: Kaum eine andere Combo schafft es so graziös und gleichzeitig so energiegeladen, Spaß und Protest zu einem infektiös-toxischen Partycocktail abseits jeder Konvention zusammenzurühren. Das legendäre Quartett hält den roten Faden, den Bands wie Green Day oder The Offspring längst verloren haben, nach wie vor souverän in der Hand - was nicht nur daran liegt, dass Bandkopf Fat Mike mit Fat Wreck eines der nach wie vor wichtigsten Amipunk-Labels am Start hat: NoFX haben einfach den Bogen raus, räudiges Untergrund-Geschrote mit würzig-weltoffenen Melodien von bedeutender Schönheit zu kreuzen. Was für ein Glanzlicht auf dem WFF!

Internet: www.nofxofficialwebsite.com
MySpace: www.myspace.com/nofx




PARADISE LOST

So oft wie das Genre selbst sind die britischen Großmeister des Gothic Metal schon totgesagt worden. Und ebenso oft haben Paradise Lost gezeigt, dass sie nach wie vor und fernab aller wirklich tödlichen Klischees in einer ganz eigenen Liga spielen: Offen, beseelt, neugierig und meisterlich sicher. Die aktuelle CD „Faith Divides Us - Death Unites Us“ ist eine erdrückend zwingende und verzückend organische Verbindung aus düster-packender Melodien-Atmosphäre und schwermetallisch harter Riffgemeinheit. Diese Band ist wieder in jener Top-Verfassung, in der einst an der Bruchstelle zweier Genres Meilensteine wie „Draconian Times“ oder „One Second“ gezeugt wurden. Und in Form von Paradise Lost entstand dabei kein Kompromiss, sondern ein wirklich neues Wesen…

Internet: www.paradiselost.co.uk
MySpace: www.myspace.com/paradiselostuk




POSTMORTEM

Manchmal ist Unbelehrbarkeit ein echter Segen – vor allem dann, wenn man von Natur aus noch nie Scheuklappen aufhatte. Die Berliner Postmortem haben es sich Anfang der 90er im Minenfeld zwischen Death- und Thrashmetal gemütlich gemacht, als zwischen beiden Genres noch Krieg herrschte. Aus den Granatsplittern, die ihnen dabei um die Ohren geflogen sind, recycelt die Band heute noch brutale Klassesongs, die einerseits verbissen eigenständig und hartleibig retro klingen – andererseits einem aber arschcool die Beine wegschießen und nie fanatisch engschädelig tönen. Die aktuelle CD „Constant Hate“ ist ein zeitloser Brecher für anspruchsvolle Freunde des gepflegten Nackenmuskelkaters, denen das Schimpfwort „Trend“ ebenso ein Greuel ist wie das anderswo übliche, dumpfe Herumgereite auf totgeleierten Genre-Plattitüden.

Internet: www.postmortem.de
MySpace: www.myspace.com/postmortem1




SICK OF IT ALL

Sie geschehen also doch, die Wunder! Da rennen Myaden von Epigonen-Bands mit aller Gewalt seit über 20 Jahren gegen den Thron der Hardcore-Könige aus New York an - und haben es doch mit keinem noch so fetten Downbeat, keinem noch so grimmigen Gangshout, keinem noch so dicken Grooveriff je geschafft, Sick Of It All das Wasser zu reichen. Die Band, die schon beim allerersten FullForce als Co-Headliner Metaller, Punks und Hardcore-Crowd in einem tosenden Moshpit zusammenrührte (was damals sensationell unüblich war), steht auch 2010 beispielhaft für die Gesamtidee des With Full Force: Sick Of It All sind eine gnadenlos harte Party-Granate mit Herz und Hirn, die zielsicher ihre ganz eigene Flugbahn verfolgt und sich trotzdem der Vorteile des Überblickes von Oben bewusst ist. Die Legende ist ihren traditionellen Hardcore-Roots immer treu gebleiben - hat diese aber stets auch mit einem weltoffenen Blick Richtung Streetpunk, Metal oder Groovecore bereichert. Es ist uns eine Ehre, Leute!

Internet: www.sickofitall.com
MySpace: www.myspace.com/sickofitallny




SKARHEAD

Was für eine dreckige Bande! Bei Skarhead handelt es sich um sieben handgeschnitzte New Yorker Vollproleten, die ihren finsteren Gossen-Horizont in ranzig-gemeine Hardcorewut kotzen und dabei am laufenden Band bösartige Riffbolzen verballern. Um musikalische Feinheiten schert sich dieser sympatisch-direkte Haufen nicht die Bohne: Skarhead sind diplomatisch wie ein Bolzenschussgerät, zärtlich wie ein Pittbull in seiner Weißglutphase, einfühlsam wie eine Unterhose aus Stacheldraht und fair wie ein mit Blei geladener Boxhandschuh. Meine Fresse, muss das Leben die Burschen gefickt haben...

MySpace: www.myspace.com/skarheadmusic




SKINDRED

Erinnert sich noch wer an die grandiosen Reggaegroovemetaller Dub War? Skindred ist die Fortsetzung der Legende mit anderen, frischeren Mitteln: Das Quartett aus dem englischen Newport serviert auf einem fundamentalen, turboheftigen Betongitarren-Bollwerk eine wilden Mix aus Tanzelektronik, Dub und teil fast schon souligen Melodien. Vor allem Fronthüpfer Benji Webbe, dessen Kompetenz in Sachen Kreuzüber sich selbst Ikonen wie Max „Soulfly“ Cavalera gern mal zu Nutze machen, brennt mit seinem verblüffenden Breitband-Gesang ein regelrechtes Stilfeuerwerk ab. Fährt nachhaltig ins Gedärm, der Stoff!

Internet: www.skindred.com
MySpace: www.myspace.com/skindred




SLAYER

Das amerikanische Thrash-Evangelium Slayer an dieser Stelle dem geneigten WFF-Besucher noch vorzustellen wäre wohl in etwa so hilfreich wie über Vorzüge von Bier zu referieren oder Argumente für die Sinnhaftigkeit verzerrter E-Gitarren vorzubringen. Slayer sind und bleiben das Maß aller Dinge, wenn es um harte, schnelle, gemeine, brutale und effiziente musikalische Raserei geht. Erneut und vorzüglich demonstrieren das Tom Araya, Jeff Hanneman, Kerry King und Dave Lombardo auf ihrem aktuellen Killer „World Painted Blood“. Im Ernst: Wer das Teil nicht hat, hat sie nicht alle. Es werde Blut!

Internet: www.slayer.net
MySpace: www.myspace.com/slayer




SODOM

Einer der wichtigsten Stützpfeiler des teutonischen Ruhrpott-Thrashs nennt sich nach wie vor Sodom: Das Trio um den unnachahmlichen Tom Angelripper hat ganze Generationen von Rabiatknüppelkapellen auf den rechten Pfad lärmiger Tugenden geführt und sitzt mittlerweile auf einer derart fetten Latte kultiger Moshpitververqirl-Hits, dass auch beim diesjährigen WFF mit dieser Kombo nur eines abgehen kann: Die Post! Denn die Sodom-Mischung aus bösen Thrash-Brechern á la „Agent Orange“ und Party-Granaten wie „Die stumme Ursel“ ist nach wie vor brandgefährlich...

Internet: www.sodomized.info
MySpace: www.myspace.com/sodom




TEXAS IN JULY

Alex Good nennt sich der Wutbrummer, der bei der amerikanischen Nachwuchs-Entdeckung Texas In July ins Mikro grunzt und röhrt - und dabei so evil klingt, als hätte er den Leibhaftigen im Hals. Das ist widersinnig? Nö, denn Kontraste sind das große Ding dieser christlichen Metalcore-Brigade aus Pennsylvania, welche wie die momentan schwer angesagten August Burns Red vom CI-Label kommen. Texas In July klingt einerseits wie eine Rhino-Stampede auf Speed, ist aber andererseits mit fragil-verschnörkelten Mathcore-Leads und betörenden Melodiene durchsetzt - was unterm Strich auch noch ein wie durch ein Wunder ein stimmiges Bild ergibt. Kaum zu glauben, dass die aktuelle Platte „I Am“ erst das Debüt dieser grandiosen Truppe ist!

MySpace: www.myspace.com/texasinjuly




THE BONES

Hier kommt der offizielle Soundtrack zum Nichtraucherschutzgesetz: Tiefgründig und ausführlich haben sich The Bones aus Schweden mit dem Thema beschäftigt und bringen nun eine bedenkenswerte Alternativlösung ein. Wenn wir nicht mehr rauchen dürfen, dann saufen wir eben so lange bis es uns scheißegal ist, trotzdem zu qualmen wie die Schlote! Seinen Änderungsentwurf zum Gesetz formuliert das räudige Musikantenkommando in Form von kräftig angebluestem Ratter-Rock á la Arschtritt. Diskutiert wird mit heavy Grooves, abgestimmt schließlich per Mitgröl-Hymne. Kein Wunder, dass die Akzeptanz von The Bones bei der Meute deutlich höher liegt als die aller bekannten Volksparteien zusammen. Gegenstimmen?

Internet: www.bonesrocknroll.com
MySpace: www.myspace.com/thebonesrockandroll




THE DEVILS BLOOD

Die Holländer meinen es ernst mit dem spirituellen Satanismus: The Devils Blood ist dabei keine der üblichen Black-Metal-Finstertruppen, sondern orientiert sich am klassischen „Devil Rock“ der 70er. Psychotische Sphärenklänge, heulende Mondgitarren und hypnotische Drums versetzen den Hörer zurück zu den Anfängen von Black Sabbath, Coven oder den ganz frühen Mercyful Fate. Auftritte der Band sind Rituale, begleitet von Schweineblut-Bemalungen und der Atmosphäre einer Schwarzen Messe. Tritt ein in das magische Mondlicht!

MySpace: www.myspace.com/thedevilsblood




THE EXPLOITED

Wer aufs Maul will, der muss Sänger Wattie nur als Engländer bezeichnen. Man kann den Schotten von The Exploited aber auch einfach nur zuhören, um sich die Broschüre „Wie frühstücke ich ohne Unterkiefer“ akustisch aushändigen zu lassen. Die legendären Pogo-Urväter haben nichts von ihrer rohen Wut verloren, dabei aber ihre Punkpower gelegentlich mit der Durchschlagskraft moderneren Riffings frisiert. Fuck the System!

Internet: www.the-exploited.net
MySpace: www.myspace.com/officialtheexploited




THE FACELESS

Was tun, wenn sich der ebenso spektakuläre wie kurzlebige Techno-Deathmetal am eigenen Über-Anspruch verhoben und dabei selber zerfrickelt hat? Kein Problem, wenn man offenkundig außerirdischer Herkunft ist: Mit aufgepimpter Technologie einfach neu replizieren - wie etwa das als kalifornische Amis getarnte Alien-Landekommando The Faceless auf seinem aktuellen Datenträger „Planetary Duality“. Wo Hirnverschauber und Polyrhythmik-Raser wie Cynic oder Atheist aufhören, fangen diese Wahnsinnigen erst an: Technische Perfektion trifft auf Höllenraserei trifft auf irre Multispektral-Arrangements, gegen die die Rechnerarchitektur des Enterprise-Zentralcomputers wie die eines rudimentäreren Sparkassen-Werbegeschenk-Taschenrechners wirkt. Und dabei kommt das ganze so leicht daher wie ein im iPhone implantierter Beamtransponder. Wenn diese Band mit dir fertig ist, bist du tagelang auf einem mehrdimensionalen Drogentrip, irgendwo am Rande der Galaxis...

MySpace: www.myspace.com/thefaceless




THE MAHONES

Gegründet wurde diese Band angeblich aus einem ebenso durchsichtigen wie sympathischen Grund: Um Freigetränke in einer Kneipe abzufassen. The Mahones aus Kanada sind eine wundervoll optimale Mischung aus den Ramones und den Pogues und mischen mit ihrem feuchtfröhlich-irischen Folkpunk jede Party aus dem Handgelenk auf. Zum 20. Bandjubiläum ist die Truppe derzeit auf „St. Patricks‘s Day“-Tour, man zelebriert also jeden Tag den irischen Nationalfeiertrag. Für mitteleuropäische Freunde herzhaft-hopfiger Drehmomentbrause mit hohem isotonischen Durstlöschfaktor ist das in etwa, als ob jeden Tag akustisch Weihnachtsbescherung abgeht... Wie warnt man vor den Mahones doch so trefflich? „Hide your drinks and lock up your daughters“!

Internet: www.themahones.net
MySpace: www.myspace.com/themahones




THROWDOWN

Einst gestartet als oldschoolige Hammer-Hardcore-Brigade, haben die Kalifornier Throwdown ihren Sound mittlerweile so fett thrashmetallisiert, dass sie locker als die rechtmäßigen Erben der göttlichen Pantera durchgehen: Damit knüppelt sich das Groovekommando einen ebenso respektablen wie tödlich markanten Pfad durch das unübersichtliche NuMetalCore-Dickicht dieser Tage. Textlich verpackt Throwdown die reichlichen Moshparts der rabiaten Sorte im Straight-Edge-Jutesäckchen – um sie beim WFF als dicken Knüppel herauszuholen!

Internet: www.throwdowngo.com
MySpace: www.myspace.com/throwdown




TOXPACK

Die Rüpelrotzer Toxpack aus Berlin dröhnen bereits seit 2001 einen so einen räudigen Oi!-Sound, als hätten sie sich eine fette Packung Straßendreck direkt ins Hirn gesnieft. Derber Gossenpunk ist hier Programm, angenehm gespickt mit rostigem Metallsplittern und öligem Rock‘n‘Roll. Kein Wunder dass die Gang, die ihre überaus gehässige „Fuck-off“-Attitüde mit Schmackes durch das prollige Humor-Kellerfenster grölt, immer mehr Freunde findet. Nix für Haarkämmer und andere Weicheier!

Internet: www.toxpack.de
MySpace: www.myspace.com/toxpackstreetcore




UNLEASHED

Kompromisslosigkeit hat einen Namen: Unleashed! Das schwedische Quartett holzt einem seine Todesblei-Attacken mit einer derart rauen, perfekten Vehemenz in die Fresse, dass die Zähne nur so auseinanderfliegen. Die Miterfinder des Genres sind sich und ihrem Röchelbolzgrunzgehämmer seit nunmehr 20 Jahren treu, ohne großartige Modifikationen an ihrer wundervollen Death-Metal-Keule zuzulassen. Denn wer würde auch auf die Idee kommen, die Rezeptur für Nutella zu ändern? Oder, sagen wie, die für Bier??

Internet: www.unleashed.se
MySpace: www.myspace.com/unleashed




VENOM

Sehen wir mal großzügig darüber hinweg, dass vom kultigen Original-Trio nur noch Frontscheuche Cronos übrig ist: Venom sind Legion genug, um solche Petitessen vergessen zu machen. Die Band aus Newcastle hat den Black Metal erfunden zu einem Zeitpunkt, als die New Wave of British Heavy Metal in all zu glatte, polierte, ja gar poppige Gefilden aufzubrechen drohte. Kult-Meilensteine wie „Black Metal“ oder „At War With Satan“ gaben der Szene damals zurück, wonach der Unterground dürstet: rohen, ruppigen, fiesen, gemeinen Lärm und eine grandios-selbstironische Leck-Mich-Attitüde, verbunden mit allen erdenklichen Freuden der Finsternis. Mit normalen Maßstäben sind diese Krawallbrüder längst nicht mehr zu messen - hier muss die Messlatte des Höllenkult her!

Internet: www.venomslegions.com
MySpace: www.myspace.com/venomlegions




WALLS OF JERICHO

So weh kann der amerikanisch Traum tun: Walls Of Jericho feuern eine der brachialsten Thrashcore-Dosen der bekannten Welt von den Brettern. Die Detroiter um Reißzweckenröhre Candace haben dabei alle wichtigen Zutaten von Bleihack-Riffs, Doppelbassgeschwarte und fiesem Geschrei so prall im Sack, dass sich mittlerweile kaum noch eine Combo mit ihrer Wutwalze messen kann. Angepisster als mit dem aktuellen Album „The American Dream“ kann man sich jedenfalls kaum das Amalgam aus der Fresse treten lassen. Hass und gesellschaftlicher Schatten? So schön kann träumen sein...

Internet: www.wallsofjericho.net
MySpace: www.myspace.com/wallsofjericho




WAR FROM HARLOTS MOUTH

Die kurze Anreise der Berliner War From A Harlots Mouth ist nötig: Anders bekommen die Jungs ihren sperrig-verfrickelten Kult-Grindcore irgendwo zwischen Rasenmäher, Taschenrechner und Jazz wohl kaum am Stück aufs WFF-Gelände. Wer auf brutal-verschraubten Math-Core steht, der wie ein hakenschlagender ICE klingt, bei dem auch immer mal ein abrupter Akustik-Mini-Stop oder ein Hardcorehammer eingeschoben wird, der kann diese Band nur lieben. Dampfwalziger wurden Sie noch nie erfrischt!

Internet: www.warfromaharlotsmouth.tk
MySpace: www.myspace.com/warfromaharlotsmouth




WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER

Da sage nochmal einer, Emos hätten keinen Humor: Oberflächlich betrachtet ist das brandenburger Duo WBTBWB ein superfieser Grindmetalmassaker-Core-Bastard mit dem typisch hohem Suchtmelodie-Anteil der Karokäppi-Fraktion, der sich durch die Untiefen der Melancholie pflügt wie Donkey Kong auf Steroiden durch ein Bananenfeld. Aber dann: Fräsen einem die debil-schrägen Kinderlieder-Text markante Spuren durchs Zwerchfell! We Butter The Bread With Butter sind einfach nur brüllend komisch, ohne dabei an Atmosphäre zu verlieren oder gar lächerlich zu wirken. Absolut unglaublich - diese Truppe muss man gesehen haben!

MySpace: www.myspace.com/wbtbwb




WISDOM IN CHAINS

Dass bei diesen Amis die ursprünglichen Hardcore-Inhalte noch ernst genommen werden, verrät schon ihr Name: Wisdom In Chains reflektieren inbrünstig das dreckige, harte Leben der Straße. Der Pennsylvania-Fünfer setzt sich noch ausführlich mit seinem Umfeld auseinander - wütend und klar, mit Durchblick und Emotion. Musikalisch setzt es die grobe Kelle mit Versatzstücken aus brülligen Oldschool-HC, gröligem Streetpunk und fiesen Hammer-Mosh-Schüben. Es hatte schon seinen Grund, warum man sich zu Urzeiten der Szene die morsche Murmel von solchen Enthusiasten hat freipusten lassen. Hat nun schon Seltenheitswert!

MySpace: www.myspace.com/wisdominchains




YUPPICIDE

Immer, wenn man denkt, alle Kultbands der Vergangenheit haben sich längst öffentlichkeitswirksam wiedervereint, findet die unermüdliche WFF-Crew doch noch eine unentdeckte Perle. Zum Beispiel die schrägen Hardcore-Amis Yuppicide, die sich von New York aus zwischen 1988 und 1999 ihre ganz eigene, böse-sarkastische Nische in die Szene gefräst haben. Irgendwo zwischen rauem Punk, abgefahrenen Soundcollagen und gemein erdigem Hardcore angesiedelt, riss diese Band der Szene immer wieder mit Schmackes die Scheuklappen von den trendglasigen Augen. Sänger Jesse Jones war - und ist - eines der wenigen echten Originale der Hardcore-Szene mit eigenwilliger Denkweise und nach wie vor sehenswert kaputter Performance, bei der auch das Hirn im Moshpit kräftig durchgeschubst wird. Fein, dass ihr wieder daseid, Jungs!

MySpace: www.myspace.com/yuppicide


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